Oberkirch (RK). Der »Kohleabbau« bei Koehler ging gestern rund um die Uhr weiter: Nach dem Schwelbrand in einem Kohlesilo waren bis zum Nachmittag gut die Hälfte der von Glutnestern durchzogenen Kohlevorräte aus dem 25 Meter hohen Betonbehälter ausgetragen worden.
Die restliche Kohle, die seit gestern Nachmittag keine erhöhten Temperaturwerte mehr aufwies, soll spätestens in der Nacht zum Sonntag »geborgen« sein. Koehler darf den Brennstoff für das Heizkraftwerk per Sondererlaubnis auch heute und morgen zum Kehler Rheinhafen transportieren. Parallel dazu veranlassten Unternehmen und Stadt Luftmessungen, die die Feuerwehr Lahr mit ihrem Mess- und Erkundungsfahrzeug rund um das Betriebsgelände vornahm. Untersucht wurden unter anderem CO2-Gehalt, sauere Gase, Blausäure, Kohlenmonoxid. »Es wurde nichts gemessen«, freute sich gestern Harald Kraft, Geschäftsführer der Koehler Energie GmbH auf Anfrage der Acher-Rench-Zeitung über das Ergebnis. Durch den Schwelbrand habe es keine Beeinträchtigungen der Umwelt gegeben.
Koehler: Luftmessung zeigt keine Beeinträchtigung
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