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Oppenau

Oppenauer Weißtannenturm in der Endphase

Arbeiten am Oppenauer Weißtannenturm in der Endphase angelangt / Heute werden Decken abgedichtet
09. Dezember 2014
&copy Günter Huber&copy Günter Huber&copy Günter Huber

Geschafft: Noch vor dem ersten richtigen Wintereinbruch konnte Richtfest am Oppenauer Weißtannenturm auf dem Buchkopf gefeiert werden. Das Dach schützt jetzt die 28 Meter hohe Holzkonstruktion vor dem ersten Schnee.
 

Günter Hubers Angst vor dem Schnee war nicht ganz unbegründet. Welche Tücken auf den schmalen Zufahrtswegen zum Buchkopf unweit der Zuflucht auf schwere Fahrzeuge lauern, musste der Oppenauer Unternehmer schon beim Antransport der ersten Seitenwände des Oppenauer Weißtannenturms am letzten Donnerstag des Novembers feststellen. Einer von drei Schwertransporter war damals in einen Graben gerutscht und musste mühsam wieder befreit werden (die ARZ berichtete). »Jetzt sind erstmal alle Kranwagen wieder weg«, erklärt Huber, der den Auftrag für den Bau des mit Leader-Mitteln geförderten Tourismusprojekts erhalten hatte.

Am Samstag um die Mittagszeit vollendeten seine Mitarbeiter das im Acherner Werk vorgefertigte Puzzle mit dem Aufsetzen des Daches. Für die kniffelige Aufgabe, das Dach über das Gerüst und auf den bereits in voller Größe mit knapp 28 Meter stehenden Turm zu heben, musste Huber einen noch größeren Kranwagen mit einem längeren Auslieger und einer Tragkraft von bis zu 70 Tonnen organisieren. »Zeitweise waren bis zu drei Kranwagen gleichzeitig vor Ort auf der Baustelle«, erklärt Huber.

Die Arbeiten liefen rückblickend exakt nach Plan ab, erinnert sich Huber. So konnte am Dienstag vor einer Woche die obere Hälfte der Seitenwände montiert werden, anschließend wurden die Zwischendecken eingesetzt. Am Donnerstag dann wurde das Treppenhaus in Achern komplettiert, tags darauf wurde es von oben in den Turm eingefädelt. Dichter Nebel und die ersten Schneeflocken begleiteten die Arbeiten und auch den Höhepunkt des Turmbaus, als am Samstag das mit einem Baum geschmückte Dach am Kran auf den Turm schwebte.

Steinbelag für Decken

Auf den ersten Blick wirkt der rund 400 000 Euro teure Turm bereits, als könnte er schon jetzt für die Wanderer freigegeben werden, um die Aussicht über den Schwarzwald und bis hin zu den Vogesen zu genießen. »Das geht aber noch eine Weile«, meint Günter Huber. Denn die letzten Feinarbeiten sind noch nicht abgeschlossen. So sollen heute noch die Deckenabdichtungen angebracht werden und die einzelnen Ebenen sollen einen Steinbelag erhalten, um das Holz vor Regen und Schnee zu schützen. »Wir sind immer noch mit Volldampf dran«, erklärt Günter Huber. Alleine am Montag seien sieben Mitarbeiter mit dem Aufbau des Weißtannenturms auf dem Buchkopf beschäftigt gewesen. Der seit gestern liegende Schnee dürfte bei den Feinarbeiten momentan nicht stören.

Allerdings könne es zu einem späteren Zeitpunkt gut sein, dass nochmals ein Kranwagen angefordert werden muss, um die Regenrinne am Dach anbringen zu können. Inwiefern der Schnee dann eine Rolle spielen wird, sei derzeit noch nicht absehbar. Die Zielvorgabe, alle Arbeiten am Turm noch vor Weihnachten erledigt zu haben, ist Günter Huber allerdings zuversichtlich, auch einhalten zu können.

Autor:
Simon Allgeier

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