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Ottenhöfen

Ottenhöfen strebt ab 2017 verstärkt den Breitbandausbau an

Im Mühlendorf richteten erneut die Gemeinde und die katholische Kirche den Neujahrsempfang aus, der von gegenseitiger Dankbarkeit geprägt war
11. Januar 2017
&copy Foto: Hilmar Walter

Gemeinsam haben die Gemeinde Ottenhöfen und die katholische Kirchengemeinde St. Anna am Dienstag den Neujahrsempfang in der Schwarzwaldhalle ausgerichtet. Die politische Gemeinde war turnusgemäß Gastgeber.
 

Bürgermeister Hans-Jürgen Decker sagte in seiner Ansprache zum neuen Jahr, dass die Gemeinde, trotz weiterhin angespannter Haushaltslage, vergleichsweise gut dastehe. Der Ort profitiere derzeit von der guten Konjunktur in Land und Bund. Eine Vielzahl von Projekten zur Verbesserung der Infrastruktur konnte laut Decker 2016 abgeschlossen werden: die Sanierung der 1,5 Kilometer langen Kanalstrecke vom Bahnhof bis zur Wolfsmatt (Kosten: 430 000 Euro) oder zwei Fahrzeuge für die Feuerwehr (340 000 Euro).

Auch 2017 stünden zukunftsweisende Projekte an wie der Beitritt zur Breitband Ortenau GmbH & Co.KG, um die Breitbandversorgung im Ort weiter zu verbessern. Ferner geht die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik weiter, die Sanitäranlagen in Schule, Halle und im Naturerlebnisbad werden saniert sowie das ehemalige Rathaus und der Kindergarten St. Franziskus in Furschenbach. 

Eine große Baumaßnahme stellt der Neubau der Höfnerbrücke mit einem Kostenvolumen von rund 850 000 Euro dar. Hinzu kommen noch die Sicherungsmaßnahmen am Bahnübergang Ottenhöfen-West. Eine große Aufgabe ist und bleibt die Aufnahme und Integration der Geflüchteten und Asylsuchenden.

Freiheiten und Rechte

Der Bürgermeister stellte zudem die Bedeutung der Demokratie heraus mit ihren individuellen Freiheiten und Rechten. Er appellierte an alle, 2017 das Wahlrecht auch wahrzunehmen.

Vieles von dem, was das Leben in Ottenhöfen lebenswert macht, geht laut Decker auf das Engagement der Bürger zurück. Deshalb dankte er allen, die Verantwortung übernehmen. Mit den beiden Kirchengemeinden sei die Zusammenarbeit gut und vertrauensvoll.

Pfarrer Georg Schmitt von der katholischen Kirchengemeinde riet, das Gute weiterzutragen ins neue Jahr, etwa Erfahrungen, für die wir dankbar sind, prägende Freundschaften oder neue Horizonte und gute Gewohnheiten. Schmitt habe im vergangenen Jahr die Erfahrung gemacht, dass sich viele ehrenamtliche Mitarbeiter in der Kirche enorm eingebracht hätten – in den vier Gemeindeteams, in Pfarrgemeinderat und Stiftungsrat, in den Gruppierungen. Für dieses Engagement bedankte er sich.

In seinem Grußwort erinnerte der evangelische Pfarrer Andreas Moll an den verstorbenen ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog.

Vereine sind dankbar

Als Sprecher der Vereine sprach Pfarrer i. R. Willy Schneider der Verwaltung Dank aus. Die Vereine würden immer ein offenes Ohr erfahren, Beratung, hilfreiche Motivation und einen ehrlichen Umgang. Die Vereine seien sich ihrer Verantwortung zum Gemeinwohl sehr bewusst.

Gesanglich umrahmt wurde der Neujahrsempfang vom Gemischten Chor und Männerchor des Gesangvereins Frohsinn Ottenhöfen unter Leitung von Wolfgang Hils.

Autor:
Hilmar Walter

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