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Kehl

Kehler Flugtage faszinieren zahlreiche Zuschauer

Am Himmel steppt der Bär / Kunstvolle Loopings und Rollen
29. Mai 2016
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Spektakuläre Flugmanöver der Profis, Rundflüge für die Gäste: Die Kehler Flugtage punkteten wieder einmal mit einem umfangreichen und sehenswerten Programm.

Die 32. Flugtage des Aero-Clubs Kehl waren ein voller Erfolg. Nachdem Fronleichnam allein den Modellfliegern gehört hatte, faszinierten am Wochenende die »Großen« die zahlreichen Zuschauer, und am Himmel steppte der Bär. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag zeigten tollkühne Flieger ein jeweils fünfstündiges buntes Flugprogramm mit Kunstfliegern, Segelfliegern, Vierer-Staffel, Oldtimerflügen, Fallschirmspringern, Hubschraubern und vielem mehr. Unter den Künstlern waren beispielsweise David Oldani, der unter viel Applaus Fassrollen, Loopings, Turns, Rückenflug und eine kubanische Acht flog, oder der junge Stefan Zistler, der mit seinem Nurflügelsegler AV-36 sein Segelkunstflug-Kürprogramm mit Musik und Smoke flog. Viele Kunstflugpiloten haben sich für ihre Kür einen Plan mit Aresti-Symbolen für die Reihenfolge ihrer Flugfiguren gemacht.

 Liebhaber der alten Schätzchen kamen beispielsweise bei dem Segelflug-Oldtimer Schulgleiter SG 38, der Devoitine D 26 von 1931, von der es nur noch zwei auf der Welt gibt und die früher als Trainingsflugzeug für die Devoitine D 27 genutzt wurde, oder dem über 70 Jahre alten Passagierflugzeug Messerschmitt ME 108 voll auf ihre Kosten. Mit einer Reisegeschwindigkeit von 265 und einer Höchstgeschwindigkeit von 300 Stundenkilometern kann die  ME 108  von ihrer Flugleistung her immer noch mit heutigen Maschinen mithalten. 

Durch das Programm führten Hervé Morel, Heiko Mätz und Patrick Stiefel. Außerdem freute sich der Vorsitzende Ralf Schmidt, die Präsidentin des Luftsportverbands Baden Mo Lang-Dalke begrüßen zu dürfen.

Ein Adrenalinkick

Besucher konnten die Flugtage nicht nur vom Boden aus genießen, sondern auch hoch aus der Luft. Wer ganz hoch hinaus wollte und einen Adrenalinkick wünschte, konnte aus 3500 Metern Höhe einen Tandemfallschirmsprung mit 40 Sekunden freiem Fall wagen. Der Schirm wird bei Tandems in zirka 1500 Metern geöffnet, bei Einzelspringern bei etwa 1000 Metern. Wer die Vogelperspektive lieber gemütlicher angehen und genießen wollte, war mit einem Rundflug per Helikopter, dem Oldtimer Broussard oder einem vereinseigenem Sportflugzeug gut beraten.

Ein weiteres Highlight, wenn auch aufgrund des Unwetters improvisiert, war die Nachtflugshow mit großem Feuerwerk der Modellfluggruppe »Stealth-Hangar« aus Pforzheim, deren Programm von Pascal Joggers fliegendem Stern, Martin Wycisks tanzendem Hubschrauber sowie Ferderic Schotts Flieger mit Feuerwerksschweif abgerundet wurde. Die Nacht klang bei Partyrock der Liveband »RestRisiko« aus.

Autor:
Ellen Matzat

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