Startseite > Lokales > Kinzigtal > Herbert Heine erläutert letztmals Waldzahlen im Rat
Fischerbach

Herbert Heine erläutert letztmals Waldzahlen im Rat

Fischerbacher Revierleiter geht Ende Mai in den Ruhestand / Stelle wird intern ausgeschrieben
17. Februar 2017
&copy Archivfoto: Maria Benz

Wie viel Geld floss 2015 und fließt vorrausichtlich 2017 aus dem Wald in die Gemeindekasse. Dies Frage beantwortete Fischerbachs Forstrevierleiter Herbert Heine in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Auch zu seiner nachfolge gab es Informationen.

Erfreuliche Zahlen gab es bei der Beratung und Beschlussfassung zum Vollzug 2015 und zum Forstbetriebsplan 2017 für den Gemeindwald zu hören. Zum letzten Mal als Fischerbachs Forstrevierleiter erläuterte Herbert Heine das Zahlenwerk.

Er geht nach 28 Jahren in diesem Amt im Mai in den Ruhestand. »Mir hat es Spaß gemacht«, sagte Heine und fügte bescheiden an, dass man bei diesem Wald gar nichts falsch machen konnte. Zudem bedankte er sich bei seinem Team für die Unterstützung.

Personalunion soll fortbestehen

Heines Stelle als Verantwortlicher Revierleiter für den Staats-, Kommunal- und Privatwald in Personalunion soll intern ausgeschrieben werden, sagte Holger Schütz. Er ist der neue Leiter des Amts für Waldwirtschaft und ist bis ein Ersatz für Silke Lanninger gefunden worden ist auch als Vertretung für den Forstbezirk Wolfach zuständig.

Er gab sich »verhalten postiv«, dass die Personalunion in Fischerbach  auch nach der Verkündung des Urteils im Kartellverfahren beibehalten werden darf. »Ich finde die derzeitige Lösung sehr,  sehr positiv«, sagte er. 

»Es ist ein tolles Ergebnis für den kleinen Wald«, bewertete Schütz den Vollzug für 2015. Auch 2016 und 2017 werde dies ähnlich aussehen. Dies unterlegte Heine mit Zahlen. Demnach lag 2015 mit Einnahmen von rund 84 000 Euro nur etwa 1000 Euro unter Plan. Da die Ausgaben aber um rund 13000 Euro niedriger ausfielen als angenommen, flossen unter dem Strich  mit knapp 50000 Euro etwa 12000 Euro mehr in die Gemeindekasse als geplant gewesen war. 

Wald nicht nur zum Geld verdienen da

Das Ergebnis von 2016 steht wegen eines Einschlags kurz vor Weihnachten noch nicht ganz fest. Heine geht hier aber von einem Plus von rund 40 000 Euro aus.

Dem laufenden Jahr sieht er auch positiv entgegen. Bezüglich der Lage auf dem Holzmarkt, möchte Heine aber nicht von sehr guten Preisen sprechen. Die Lage sieht er als »ordentlich« an. Geschlagen werden sollen wieder 1250 Festmeter, was 81 000 Euro einbringen soll. Nach Abzug der Ausgaben ist ein Plus von 36 000 Euro geplant. »Dies ist aber nur bei normalen Verhältnissen zu realisieren«, sagte Heine und hofft auf keine Wetterextreme und keine Unfälle.

Der Revierleiter betonte auch, dass der Wald auf Beschluss des Gemeinderats nicht ausschließlich wirtschaftlichen Zwecken dienen soll, sondern auch eine wichtige Schutz- und Erholungsfunktion habe.

Autor:
Lars Reutter

Videos

27.02.2017 - ORTENAU AKTUELL

27.02.2017 - ORTENAU AKTUELL

  • Nachtumzug Goldscheuer 2017

    Nachtumzug Goldscheuer 2017

  • Kinderfasnacht Willstätter Hexen 2017

    Kinderfasnacht Willstätter Hexen 2017

  • Hexenball Willstätt 2017

    Hexenball Willstätt 2017

  • Kappeobend in Offenburg 2017

    Kappeobend in Offenburg 2017