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Offenburg

Auch zwei närrische Jubiläen stehen bevor

Fasnachtsprogramm: Althistorische Narrenzunft hat 23 Termine / Online-Verkauf gefragt / Letzter Auftritt von Harry Hirsch?
11. Januar 2017
&copy Christoph Breithaupt

Insgesamt 23 Termine umfasst das diesjährige Fasnachtsprogramm der Althistorischen Narrenzunft. Unter den vielen traditionellen Veranstaltungen, die der neue Zunftmeister Thomas Decker und die Aktiven der Zunft präsentieren, sind diesmal auch zwei närrische Jubiläen.

Mit ihrer neuen Führungsriege hat gestern die Althistorische Narrenzunft das Programm für die diesjährige Fasent präsentiert. Insgesamt 23 Termine stehen für den neuen Zunftmeister Thomas Decker und seine Mitstreiter bis zum 1. März an – die Fasenteröffnung am vergangenen Donnerstag bereits mitgezählt. Darunter sind mit der Jugenddisco Judanzo am Samstag, 18. Februar, und der Kinderfasent am Montag, 27. Februar, auch zwei Jubiläumsveranstaltungen. Sie gibt es zum elften beziehungsweise zum 33.Mal.  

Bereits die Eröffnung der Fasent am 5. Januar sei »sehr, sehr vielversprechend« gewesen, betonte Martina Benz, zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei den Althistorischen. Mit den roten Schals, den Kronleuchtern und später auch Tischleuchten entstehe im Narrenkeller die dem Motto »Hotel Althistoria« entsprechende Hotel-Atmosphäre für die drei Kellerabende am Samstag, 4., Freitag, 10., und Freitag, 24. Februar.

Am Samstag, 21. Januar, werden die Fahnen in der Innenstadt gehisst, schon eine Woche später geht es für die Zunftmitglieder zum zweitägigen Narrentreffen nach Markdorf. Wiederum eine Woche später steht das Narrentreffen in Triberg auf dem Programm. Zum Offenburger Narrentag am Samstag, 11. Februar, sind auch die Narrenzünfte aus Aulendorf und Haslach eingeladen. An diesem Tag ist der Narrenkeller bis 19 Uhr geöffnet.
Weitere Termine sind die Ultimative Kultparty am Freitag, 17. Februar, die traditionelle Fasentdaifi und der 

Ämterbesuch am Schmutzigen Donnerstag, 23. Februar, die Beteiligung am Kappeobend am Samstag, 25. Februar (freier Eintritt im Narrenkeller), und der Narrengottesdienst am Sonntag, 26. Februar.

Rund 100 sind beteiligt
Ein Höhepunkt wird wieder die große Redoute am Sonntag, 19. Februar, ab 18 Uhr in der Reithalle sein. Das Motto: »VSAN – Verrücktes, sensationelles althistorisches Narrenblatt«. Circa 100 Zunftmitglieder sind an dem dreistündigen Programm beteiligt. Auch den großen Zunftball mit Hitradio Ohr und der Liveband »Tom und Andy« in der Reithalle gibt es wieder, und zwar am Montag, 27. Februar (ab 20 Uhr). Dabei sei es empfehlenswert, sich die Karten bereits im Vorverkauf zu sichern. 2016 habe es bereits eine Stunde vor Beginn an der Abendkasse keine Karten mehr gegeben, so Zunftmeister Thomas Decker.

Vorerst nicht mehr im Programm ist der Tanztee, der zuletzt zu wenig Zulauf hatte. Gut möglich, dass es eine Nachfolge-Veranstaltung geben wird. Schließlich seien ältere Menschen als Zielgruppe wichtig, wie Decker betonte.
Erstmals vertreiben die Althistorischen in diesem Jahr zusätzlich zu den bewährten Vorverkaufsstellen, darunter die OT-Geschäftsstelle und das Bürgerbüro –, die Karten für die Veranstaltungen auch direkt über das Ticketportal Reservix im Internet. 

Es sei »ein Punkt, der sehr, sehr positiv ist«, wie Martina Benz betonte. Denn offensichtlich kommt dieses Angebot gut an. »Wir waren überrascht, wie viel aus dem Stand per Internet läuft«, sagte Säckelmeister Jürgen Becker. Einzige Ausnahme ist die Redoute, die nicht online gebucht werden kann. Insgesamt gibt es laut Becker für die drei Kellerabende nur noch wenige Karten. 

Ende einer Ära?
Eine Ära geht wohl am Dienstag, 28. Februar, zu Ende. Wenn Jess Haberer beim Schlussrambo als »Harry Hirsch« auftritt, gibt es im Narrenkeller kaum ein Durchkommen. Nach 30 Jahren habe der Offenburger Tausendsassa nun aber angekündigt, dass es sein letzter Auftritt sein werde, sagte Martina Benz, die versicherte: »Es gibt wie gewohnt die Geschenke.«

IM INTERNET: Pünktlich zum Fahnenhissen am 21. Januar soll die neue Homepage der Althistorischen Narrenzunft freigeschaltet werden. Das Internet, und ganz speziell auch Facebook, soll ein stärkeres Gewicht bekommen, wie Säckelmeister Jürgen Becker betonte. Laut Zunftmeister Thomas Decker gibt es ein fünfköpfiges Web-Team innerhalb der Zunft, das sich jede Woche zu einer Internetkonferenz trifft. 

Autor:
Florian Pflüger

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