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Offenburg

Ein halbstündiger Höhenflug

Theater-AG des Kleinkunstvereins: 13 Grundschüler entzücken mit »Flieg, Yoa, flieg!«
04. Juli 2012
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Gengenbach (mf). Das Lampenfieber stieg bei 13 Schauspielern der Klassen zwei bis vier der Grundschule Gengenbach am Wochenende gehörig an, als im Bewegungsraum der Förderschule die zweite Theater-AG des Kleinkunstvereins unter Regie von Christa Indruch über die Bühne ging. »Flieg, Yoa, flieg!« nach dem gleichnamigen Buch von Jeanette Randerath entführte mehr als 100 Schaulustige für eine halbe Stunde in die Steinzeit.

Dort entdeckt Yoa in der für Kinder verbotenen Höhle wunderschöne Tierbilder. Während er sie bestaunt und bewundert, schleicht sich ein Bär heran. Im letzten Moment rettet ihn ein Vogel. Nun möchte Yoa das Bild des Vogels in die Höhle malen. Doch die Heilerin der Sippe erklärt, dass er vorher selbst ein Vogel werden muss. »Ich glaub, du hast einen Vogel«, sagt sein Freund Ischan und schüttelt den Kopf über Yoas Vorhaben, der unbeirrt beobachtet, wie die Vögel fliegen. Als Yoa später aus der Vogelperspektive eine lebenswichtige Wasserquelle am Fuße eines weit entfernten Bergs ausfindig macht. beginnt für Yoas Sippe eine ereignisreiche Zeit – mit Happy-End.

Wochenlange Proben

In wochenlangen Proben lernten die jungen Akteure alle Texte auswendig und probten die Szenen für dieses Theaterstückchen mit Musik und sogar einem Disco-Tanz von heute. Denn die kleinen Steinzeitmenschen wagten zum kontrastreichen Finale den Blick in die Zukunft. Damla Gündüz übernahm sogar kurzfristig für eine »abhanden gekommene« Schauspielerin eine zweite Rolle, so Christa Indruch, und rettete damit die erste Szene, die die Regisseurin extra geschrieben hatte, damit alle Kinder eine Rolle bekommen. In der Hauptrolle als Yoa zeigte Luana Männle ebenso großes Talent wie Hendrik Medel als Ischan. Auch die Weisen Stella Coan, Annika Wagner und Luisa Gmeiner, die Mutter Cheyda Kabakli, die Jäger Carlo Yupanqui, Zoé Schmalz und Vanessa Riedel, die Heilerin Valerie Dammeier, die Schüler Lara Schmidt und Corinna Nahm sowie Damla Gündüz als Lehrer und Vogel erhielten langen Applaus. Barbara Heck, Konrektorin der Grundschule, überreichte Christa Indruch Blumen, dankte für die »wertvolle Arbeit mit unseren Schülern« und lobte besagte Schauspieler, »eifrig geprobt zu haben, während andere Kinder sich im Freibad amüsierten.«

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Autor: 
Faltin Marc

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