Lokalnachrichten

vor 7 Stunden
Ortenberg
Ortenau.  Eine Radfahrerin ist am Dienstagmorgen in Ortenberg mit einem Audi-Fahrer zusammengestoßen und wurde dabei schwer verletzt. 
vor 11 Stunden
Insektensterben
Ortenau.  Wer Landschaftspflegemaßnahmen betreibt, kann Gras entweder mähen oder mulchen. Der Landwirt Wilhelm Gresbach aus Offenburg-Zunsweier sieht Letzteres als »Todsünde« an. Insekten hätten dabei kaum Überlebenschancen, sagt er. Doch genau diese Methode ist weit verbreitet.
vor 11 Stunden
Prügelei bei Gründung von eritreischem Verein
Offenburg.  Es sollte ein friedliches Fest zur Gründung eines »Eritreischen Musik- und Kulturvereins« werden. 300 Personen aus Baden-Württemberg weilten hierzu am Samstagabend in der Festhalle in Rammersweier. Doch dann eskalierte die Veranstaltung. Es kam zu einer Massenschlägerei mit 70 bis 100 Personen. Anwohner, Ortsvorsteher und der Organisator sind hellauf entsetzt.
vor 12 Stunden
Kommentar
Ortenau.  Schottergärten sind im Trend. Das bedauert Ortenauredakteur Jens Sikeler. In seinem Kommentar erklärt er, warum er deren Besitzer für Egoisten hält.
vor 12 Stunden
Immer mehr »Steinwüsten«
Ortenau.  Wo früher noch Blumen blühten, liegen auch in der Ortenau immer häufiger nur noch Steine. Viele Städte haben den Schottergärten deshalb den Kampf angesagt. Vor allem ein Gesetzesparagraph hilft ihnen dabei. 

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Tickermeldungen

Kein WLAN: 18-Jähriger rastet in Offenburg aus

19.06.2019 - 18:36

Offenbar weil er kein WLAN-Netz hatte, ist ein 18-Jähriger in Offenburg ausgerastet. Die Polizei musste gestern Abend zweimal anrücken. Nach dem ersten Anruf bei der Polizei konnten die Beamten den Mann vor Ort beruhigen. Beim zweiten Mal nahmen sie den 18-Jährigen mit aufs Revier – allerdings unter heftigem Widerstand. Nur mit der Hilfe von mehreren Beamten konnte er in die Zelle gebracht werden. Ob es da eine vernünftige WLAN-Verbindung gab, wurde nicht bekannt. (ys)

SC Freiburg verpflichtet Wooyeong Jeong

19.06.2019 - 17:35

Der SC Freiburg hat das südkoreanische Toptalent Wooyeong Jeong vom FC Bayern München verpflichtet. Der 19-Jährige Stürmer gilt als eines der größten Talente Südkoreas und hat in Freiburg einen langfristigen Vertrag unterschrieben. Der Wechsel des Profis war seit Tagen ein Thema, auch andere Clubs wollten ihn haben. (ys)

Festnahme nach Tötungsdelikt in Gengenbach-Bermersbach 1996

19.06.2019 - 16:50

Eine 22 Jahre alte Frau wurde am Abend des 20. Juni 1996 in ihrer Wohnung in Gengenbach-Bermersbach Opfer eines Tötungsdelikts. Ihr in diesem Zusammenhang  mit Haftbefehl gesuchter damaliger Ehemann hatte sich nach der Tat ins Ausland abgesetzt. Nun gelang den Beamten der Kriminalpolizei Offenburg und der Staatsanwaltschaft Offenburg nach 23 Jahren ein spektakulärer Ermittlungserfolg. Wie die zurückliegenden kriminalpolizeilichen Recherchen ergeben hatten, lebte die junge Frau zum damaligen Zeitpunkt mit ihrem aus der Türkei stammenden Ehemann in Trennung. Am Abend des 20. Juni 1996 soll es in dem Anwesen in Gengenbach-Bermersbach zu einem Treffen mit ihrem damals  25 Jahre alten Gatten gekommen sein. Dieses sei in einem Streitgespräch gemündet, unter anderem soll der Mann von seiner Frau Geld gefordert haben. Unter Berücksichtigung der vorliegenden Gesamtumstände sowie des Ergebnisses der rechtsmedizinischen Untersuchung besteht der dringende Tatverdacht, dass der Ehemann seiner Frau unter Zuhilfenahme eines Messers mit mehreren Stichen letztlich tödliche Verletzungen zugefügt hat. Im Anschluss tauchte er in der Türkei unter.Ein Visumsantrag beim deutschen Generalkonsulat in Izmir im November 2017 brachte die Ermittler schließlich wieder auf die Spur des bis dahin verschollenen Mannes. Die darauf eingeleiteten offenen und verdeckten Maßnahmen führten im Verlauf des Dienstagmorgens in Stuttgart zur Festnahme des mittlerweile 48-Jährigen durch Spezialkräfte der Polizei. Er wurde am Dienstag und heutigen Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Offenburg beim Amtsgericht Offenburg der Haftrichterin vorgeführt. Dort machte der Mann umfangreiche Angaben zur Beziehung und zum Tathergang. Die Tat räumte er ein und schilderte einige Details zu den Hintergründen der Auseinandersetzung, die nun überprüft werden müssen. Die Haftrichterin setzte den Haftbefehl, der auf den Vorwurf des Mordes unter anderem aufgrund von Habgier lautet, in Vollzug. Der Tatverdächtige wurde anschließend in die Justizvollzugsanstalt in Offenburg eingeliefert.
 
 

Kehler Freibad nach Polizeieinsatz geräumt

19.06.2019 - 16:27

Stand 18.40 Uhr:
Das meldet die Stadt Kehl: Mehr als 300 Personen haben am heutigen Mittwoch, 19. Juni, versucht, gleichzeitig ins Kehler Freibad zu gelangen. Aufgrund des immer stärker werdenden Drucks nach vorne erlitten einige Personen einen Kreislaufzusammenbruch. Das Bad wurde daraufhin gegen 15.30 Uhr geräumt. Da die wartende Menge vor dem Eingangsbereich immer stärker schubste und drängelte und einige Personen sogar versuchten, über die Zäune zu steigen, entschied sich das Bäderpersonal gegen 14.30 Uhr dazu, das Bad kurzfristig zu schließen. Sie wollten zunächst diejenigen versorgen, die aufgrund des großen Gedränges zusammengebrochen oder dehydriert waren. Um die Lage zu beruhigen, musste schließlich nicht nur die Landes-, sondern auch die Bundespolizei anrücken. Das Bad wurde daraufhin komplett geschlossen und geräumt. Insgesamt waren elf Fahrzeuge des Rettungsdienstes vor Ort und auch die Kehler Feuerwehr rückte mit zwölf Mann an, weil Jugendliche einen Mülleimer vor dem Freibad angezündet hatten.
Stand 17 Uhr:
Kehls Oberbürgermeister Toni Vetrano ist momentan in Oslo auf, um die Stadt Straßburg bei ihrer Bewerbung zur "Green Capital" zu unterstützen. Er wurde über seine Pressestelle von den Vorkommnissen im Kehler Bad informiert. Der Kehler Zeitung sagte er, dass es zu keinen Personenschäden gekommen sei. Vom Grundsatz her werde sich nichts an der neuen, strengeren Gangart ändern: "Wer sich anständig verhält, kommt rein, wer nicht, fliegt raus. Ich möchte, dass das Bad in geordneten Bahnen läuft." Der Rentner Willi Schaf hilft hin und wieder in der Gastronomie aus, sagte der Kehler Zeitung: "So kann es nicht weitergehen, weil die Sicherheit für Familien mit kleinen Kindern nicht gewährleistet ist."
16.30 Uhr:
Rund 300 Jugendliche haben am Kehler Freibad für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt. Nach ersten Infos der Polizei gab es vor dem Kassenbereich einen größeren Rückstau und Gedränge. Der Sicherheitsdienst hatte gegen 14.30 Uhr keinen weiteren Einlass genehmigt, da das Bad voll war. In der Hitze bekamen mehrere Menschen gesundheitliche Probleme. Mehrere Rettungswagen waren vor Ort. Die Kehler Polizei und die Bundespolizei konnten die Lage beruhigen. Hinweise auf Ausschreitungen oder Streitigkeiten zwischen den Jugendlichen haben die Ermittler bisher nicht. Die Stadt Kehl ordnete die Schließung und Räumung des Freibades an. Schon vor zwei Wochen gab es in dem Kehler Bad einen Vorfall: Zwei Jugendgruppen aus Frankreich waren aneinandergeraten – die rund 200 Leute suchten untereinander Streit. Die Polizei rückte daraufhin mit fünf Streifen an, um die Lage zu beruhigen. Die Jugendlichen mussten das Bad verlassen. Zwischenzeitlich war überlegt worden, das Bad vorzeitig zu schließen, das wurde letztlich aber doch nicht gemacht. (ys)
Im Kehler Freibad läuft circa 14.30 Uhr ein Polizeieinsatz und die Schließung des Bads wurde angeordnet. Laut dem Polizeipräsidium Offenburg gab es im Eingangsbereich des offenbar überfüllten Bades Rückstau und Gedränge. In der Hitze bekamen mehrere Menschen gesundheitliche Probleme. Mehrere Polizeistreifen und ein Krankenwagen sind vor Ort. Die Lage sei inzwischen unter Kontrolle. (ys)

Jugendliche randalieren in Kuppenheimer Freizeitbad

19.06.2019 - 15:17

Der Bademeister musste mehrmals eingreifen: In einem Kuppenheimer Schwimmbad haben gestern Abend mehrere Jugendliche für Aufsehen gesorgt. Rund 20 Menschen randalierten und störten die Badegäste. Erst als die Polizei dazu kam, gingen die Jugendlichen. (ys)

Erste Tatverdächtige nach Massenschlägerei in Rammersweier

19.06.2019 - 15:11

Bis zu 100 Menschen haben sich am letzten Samstag rund um die Festhalle in Rammersweier geprügelt, es waren sogar Dachlatten im Spiel. Bis jetzt ist unklar, warum die Gründungsfeier eines „Eritreischen Musik- und Kulturvereins“ eskalierte. Die Polizei hat inzwischen vier Tatverdächtige und zwei Opfer ausgemacht, alle zwischen 20 und 25 Jahren. Von 20 weiteren möglichen Beteiligten wurden die Personalien genommen und es laufen Befragungen.  Alle stammen aus Eritrea und wohnen nicht im Raum Offenburg. Zur Veranstaltung waren sie angereist. Rund 300 Besucher aus ganz Baden-Württemberg waren insgesamt da. (ys)

Am Feiertag: Brennhislitag in Nordrach

19.06.2019 - 12:59

Von Brennerei zu Brennerei wandern: Das geht morgen in Nordrach beim "Brennhislitag". Auf dem 20 Kilometer langen Obstbrennerweg kann man bei zwölf Brennereihöfen, einem urigen Schopf und an vier Gastro-Betrieben Halt machen.  Für alle, die das Auto bei so viel Brennereien lieber stehen lassen wollen gibt es einen Buspendelverkehr zwischen Zell am Harmersbach und Nordrach. Los geht´s morgen um 10 Uhr. (ts)

Mann tritt und kickt in Offenburger Bar einen Gast zu Boden

19.06.2019 - 12:56

Selbst als das Opfer auf dem Boden lag hörte er nicht auf, auf ihn einzutreten.  Die Polizei in Offenburg ermittelt gegen einen 21-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung. Der 21-Jährige ging in eine Bar in der Offenburger Hauptstraße und schlug direkt auf einen Gast ein. Danach versetzte er dem Opfer einen „Kick“ gegen die Brust, dadurch stürzte der Gast zu Boden. Warum der Mann so ausrastete ist bis jetzt unklar. (ts)

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Nachrichten.  Die Nachricht von dem mutmaßlich rechtsextremistisch motivierten Mord an Regierungspräsident Walter Lübcke erschüttert viele Menschen - Andreas Hollstein viell...
Die parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion, Christine Lambrecht, wird neue Justizministerin.
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Ein Verkehrsschild weist Autofahrer der Stadtautobahn auf die Mautpflicht für die Passage des Warnowtunnels in Rostock hin.
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Nachrichten.  Nach dem Stopp der Pkw-Maut durch den Europäischen Gerichtshof (EuGH) zieht der Bund erste schnelle Konsequenzen.
Die von dem seit 2018 andauernden Exportstopp betroffene Wolgaster Werft kann die für Saudi-Arabien bestimmten Patrouillenboote weiterhin nicht ausliefern.
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Nachrichten.  Die Bundesregierung hat 2018 fast ein Viertel weniger Rüstungsexporte genehmigt als im Vorjahr. Das geht aus dem Rüstungsexportbericht hervor, den das Bundeska...

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