Lokalnachrichten

vor 4 Stunden
Tote Artistin aus Europa-Park
Ortenau.  Ein 30-jähriger Kubaner soll die Leiche einer Kollegin aus dem Europa-Park in einen Sack verpackt und im Altrhein bei Rust versenkt haben. Das Landgericht Freiburg hat jetzt begründet wieso der Mann nach fünf Monaten in Haft trotzdem wieder auf freiem Fuß ist. 
vor 4 Stunden
Diebstahl
Ortenau.  In Ettenheim wurde am Wochenende aus einem Neubau eine komplette Heizungsanlage gestohlen. Die Polizei ermittelt und sucht nach Hinweisen.
vor 6 Stunden
Baden-Baden
Ortenau.  Auf der Suche nach einem vermissten Mann sind seit Sonntagnachmittag neben seinen Angehörigen auch die Beamten des Polizeireviers Baden-Baden und der Kriminalpolizei.
vor 8 Stunden
"Rettet die Bienen"
Oberkirch.  Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ steht vielerorts in der Kritik. In seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause nahm nun auch der Oberkircher Umweltbeirat dazu Stellung.
vor 9 Stunden
Auto und Lkw beteiligt
Ortenau.  Auf der B33 in Höhe von Berghaupten ist es am Montag zu einem Unfall gekommen. Ein Lkw hatte beim Fahrstreifenwechsel wohl ein Auto übersehen. Die Strecke wurde in Richtung Offenburg gesperrt. 

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Rust: Er soll Leiche versenkt haben und ist trotzdem wieder frei

14.10.2019 - 20:52

Ein 30-jähriger Kubaner soll die Leiche einer Kollegin aus dem Europa-Park in einen Sack verpackt und im Altrhein bei Rust versenkt haben. Das Landgericht Freiburg hat jetzt begründet wieso der Mann nach fünf Monaten in Haft trotzdem wieder auf freiem Fuß ist. 
Das Landgericht Freiburg hat aus Mangel an Beweisen den Mann freigelassen, dem die Staatsanwaltschaft Freiburg nach wie vor vorwirft, seine Partnerin im Mai dieses Jahres getötet und sie dann im Altrhein bei Rust versenkt zu haben. Das war bereits bekannt, seitdem sich der Verteidiger des 30-jährigen Kubaners am Freitag mit Kritik am Vorgehen der Behörden an die Öffentlichkeit gewandt hatte.
Die Staatsanwaltschaft war laut Landgericht davon ausgegangen, dass er seine Partnerin und Kollegin „vermutlich nach einer zuvor verbal geführten Streitigkeit über die künftige künstlerische Zusammenarbeit und der künftigen persönlichen Beziehung getötet hat“. Beide waren für den Europa-Park tätig.
Er soll sie getötet haben, indem er mit bloßen Händen oder mit einem weichen Gegenstand ihre Atemwege bedeckt und damit die Sauerstoffzufuhr so lange verhindert habe, bis der Tod eingetreten sei. Anschließend habe er ihre Leiche in einer Plastikfolie verpackt, mit Hantelgewichten beschwert und im Altrhein versenkt.
Dagegen entschieden
 
Das Landgericht hat sich dagegen entschieden, die Hauptverhandlung zu eröffnen. Es habe einen hinreichenden Tatverdacht nicht bejahen können. Auch nach den durchgeführten intensiven rechtsmedizinischen und toxikologischen Untersuchungen konnte keine Ursache für den Tod der Frau gefunden werden, heißt es weiter. So habe es keine Spuren von äußerer Gewalteinwirkung gegeben. Das Gericht begründet seine Entscheidung auch damit, dass „sorgfältigen polizeilichen Ermittlungen“ kein tragfähiges Motiv des Mannes fürdie Tat erbracht hätten.  
Gegen diese Entscheidung hat die Staatsanwaltschaft Freiburg jetzt nach eigenen Angaben Beschwerde eingelegt. Sie ist auch nach Prüfung „des sorgfältig begründeten Beschlusses“ der Auffassung, dass die Verdachtslage die Durchführung einer Hauptverhandlung erfordert, wie sie mitteilt. 
In Sack verpackt
Sowohl das Gericht als auch die Staatsanwaltschaft betonen, dass sie davon überzeugt sind, dass der Kubaner seine Kollegin in einen Plastiksack verpackt, zum Rhein transportiert und dort ihren beschwerten Leichnam im Wasser versenkt hat. Eine Entschädigung soll der 30-Jährige für die rund fünf Monate in Haft deshalb nicht bekommen. Das Gericht argumentiert, der Beschuldigte habe die Freiheitsentziehung selbst verursacht, indem er die Leiche beseitigt hat. Das habe ihn zum Zeitpunkt der Inhaftierung zum dringend Tatverdächtigen gemacht.
Bestraft wird der 30-Jährige aber möglicherweise trotzdem. Er muss sich vor dem Amtsgericht Ettenheim wegen Computerbetrugs in drei Fällen verantworten. Laut Landgericht soll er in drei Fällen unberechtigte Abhebungen vom Konto des Opfers getätigt haben. 

Freiburgs Rechtsverteidiger Kübler fällt wieder aus

14.10.2019 - 17:42

Gegen Borussia Dortmund stand er zum ersten Mal wieder in der Startelf, nachdem er ein halbes Jahr wegen eines Bruchs des Sprunggelenks gefehlt hatte: Jetzt muss SC Freiburgs Rechtsverteidiger Lukas Kübler wieder pausieren. Der 27-Jährige wird nach einer Verletzung im Training am Knie operiert und fällt bis auf Weiteres aus, gab der SC heute bekannt. (ys)

25 Grad: Programm für Straßburger Weihnachtsmarkt vorgestellt

14.10.2019 - 17:25

Bei über 25 Grad im Oktober an Weihnachten denken? In Straßburg ging’s heute genau darum – das Programm des Weihnachtsmarkts wurde vorgestellt. Vom 22. November bis zum 30. Dezember gibt‘s mehr als 300 Buden auf der Altstadtinsel und mehr als 500 Veranstaltungen. Zum ersten Mal gibt es in diesem Jahr einen Nikolaus-Bootsumzug auf den Kanälen der Innenstadt. Neu ist auch eine Fahrradparade im Dunkeln. Auf dem Gutenberg Platz gibt’s dieses Jahr Handwerk, Musik und Gastronomie aus dem Gastland Libanon. Nach dem Terroranschlag vom letzten Jahr hat der Libanon für den Straßburger Weihnachtsmarkt eine große symbolische Bedeutung: Weihnachten wird im Libanon sowohl von den Christen als auch von den Muslimen gefeiert. (ys/mn)

AfD-Stadtrat Maygutiak reicht Strafanzeige gegen OB Steffens ein

14.10.2019 - 16:50

Die Reaktion sei zynisch, menschenverachtend und eines Angehörigen des Offenburger Gemeinderats unwürdig. So hatte Offenburgs OB Marco Steffens einen Facebook-Post des AfD-Gemeinderats Taras Maygutiak nach dem Mord-Anschlag in Halle kommentiert. Jetzt hat Maygutiak gegen Steffens Anzeige erstattet. Seine freie Meinungsäußerung zu der scheußlichen Tat in Halle auf seinem privaten Facebook-Account sei gezielt gegen die AfD und seine Person instrumentalisiert worden, sagt Maygutiak. Er spricht von Hetze und nennt die Reaktion von Steffens auf dem städtischen Infoportal einen „verleumderischen“ Post. (ys)

83-jähriger Demenzkranker in Baden-Baden vermisst

14.10.2019 - 15:45

In Baden-Baden sucht die Polizei einen Demenzkranken. Der 83-Jährige wurde zuletzt am Samstagnachmittag bei sich zuhause in der `Westlichen Industriestraße´ gesehen. Der Senior sei altersentsprechend langsam, aber dennoch gut zu Fuß unterwegs. Trotz Unterstützung durch Polizeisuchhunde konnte er noch nicht aufgefunden werden. (ys)
Hinweise zum Aufenthalt des Mannes nehmen die Beamten jeder Polizeidienststelle oder die Ermittler des Kriminaldauerdienstes unter der Rufnummer 0781 21-2820 entgegen.
Beschreibung des Vermissten:
83 Jahre alt, etwa 170 cm groß, schlank bei etwa 70 kg Körpergewicht, bekleidet mit dunkelblauer Jeans, einem beigen Poloshirt, dunklem Pullover, einer weißen Schildmütze und offenen Schuhen.

Versucher Überfall und Überfall in Kehl: Großer Polizeieinsatz

14.10.2019 - 15:04

Stand 15.30 Uhr:
Mega-Stau in Kehl an der Grenze: Grund ist ein größerer Polizeieinsatz. Der Grund: es läuft eine Fahndung nach einem Mann. Gegen 13.40 Uhr gab es im Bahnhof in der Buchhandlung einen versuchten Überfall. Der Verdächtige flüchtete ohne Beute. Kurz danach wurde ein Sonnenstudio in der Schulstraße überfallen, laut Polizei war es mutmaßlich derselbe Täter. Der Mann hatte eine kleinere Summe an Geld gestohlen und ist dann angehauen. Der Dieb wird weiter gesucht. Der Polizeihubschrauber ist aber nicht mehr im Einsatz. (ys)
Der männliche Tatverdächtige wurde wie folgt beschrieben:
Lange schwarze Haare -  schwarzer Bart -  schmächtige Statur -  dunkle Kleidung, vermutlich ein dunkelblauer Trainingsanzug -  Trug eine Stofftasche bei sich. Hinweise werden unter der Rufnummer 0781 21-2820 entgegengenommen.
Stand 15 Uhr:
Aus Kehl melden einige Hörer gerade ein großes Polizeiaufgebot, unter anderem mit einem Hubschrauber. Das Polizeipräsidium Offenburg bestätigt einen Einsatz am Bahnhof, kann aber noch nichts zu den Hintergründen sagen. (ys)

Wieso fehlt dem Andres in Offenburg wieder der Gehstock?

14.10.2019 - 14:51

Stand 15 Uhr:
Die Stadt kann bisher nur sagen, dass die Skulptur beschädigt wurde. Jetzt geht es auf Ursachenforschung, wo der Stock geblieben sein könnte. (ys)
Stand 14.45 Uhr:
Erst im April war er ihr gestohlen worden, jetzt fehlt der Andres-Skulptur in der Offenburger Steinstraße schon wieder der Gehstock. Das war unserer Reporterin heute Nachmittag aufgefallen. Die Anfrage, was der Stadt bisher dazu bekannt ist, läuft. Der Andres ist eines der am meist fotografierten Kunstwerke in Offenburg. Im April war der Stock der Bronzefigur geklaut worden, aber nur einen Tag später am Lindenplatz gefunden. Das Stadtmuseum hatte sich um die Restaurierung gekümmert; später wurde der Gehstock wieder angebracht.  (ys)

Mehrere Vorstrafen im Prozess um Freiburger Gruppenvergewaltigung

14.10.2019 - 14:41

Vor dem Landgericht Freiburg ging heute der Prozess um die Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen weiter. Die meisten der elf angeklagten Männer sind schon wegen früherer Verbrechen mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt gekommen. Es gebe umfangreiche Vorstrafen, sagte der Vorsitzende Richter heute (Mo). Die Mehrzahl der Männer sei in den vergangenen Jahren von Gerichten zu Haft- und Geldstrafen verurteilt worden. Gründe waren unter anderem um Diebstähle, Sachbeschädigungen, gefährliche Körperverletzungen, Nötigungen und Beleidigungen. (ys)

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Nachrichten

Das Volksbegehren für mehr Artenschutz ist vielen Landwirten ein Dorn im Auge. Sie fürchten um ihre Existenz.
Lahr wählt am 22. September einen neuen Oberbürgermeister. Alle Infos dazu finden Sie in diesem Dossier.
Redakteur Martin Egg ist leidenschaftlicher Cineast. Wann immer er im Kehler Kino einen neuen Film sieht, äußert er an dieser Stelle seine Meinung.
In seiner wöchentlichen Kolumne gibt Hans Roschach Einblicke in die Welt des kulinarischen Genusses – mitsamt einem Rezept der Woche.
In diesem Dossier finden Sie die Beiträge der Journalismus-AG des Offenburger Tageblatts, die unter redaktioneller Betreuung von Schülern verfasst wurden.
Jeden Mittwoch blicken wir ein Jahr zurück und greifen die Themen auf, die unsere Leser damals beschäftigt haben. Was hat sich seither getan?
Offenburg unter Schock: Ein 26-jähriger Somalier soll am 16. August 2018 einen Arzt in der Innenstadt in seiner Praxis erstochen haben. Er wird wenig später festgenommen, sein Motiv bleibt vorerst unklar.
In der OT-Sommerserie werden »Originale« aus dem Rebland und den Offenburger Stadtteilen vorgestellt. Menschen, die besonders und eben »Originale« sind.
Kurioses und geschichtlich Interessantes findet sich beim »Blick ins Amtsblatt« Schwanau. In unserer Serie zeigt Ottenheims Alt-Ortsvorsteher Hans Weide die »Schätze« aus den Jahren 1972 bis 2000.

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