Lokalnachrichten

vor 4 Stunden
Friesenheim - Schuttern
Schuttern.  Der Turnverein Oberschopfheim richtete in der Offohalle die Badischen Prellballmeisterschaften aus. Die Herren holten in der Altersklasse zwar den Titel, doch die Zukunftsaussichten für den Prellball sind alles andere als rosig.
vor 7 Stunden
„Schloßbühl-Jäger und Ranzengarde Sulz“
Sulz.  Mitreißende Guggemusik, fetzige Tänze und ausgefallene Kostüme prägten die „12. Wilde Nacht“ der „Schloßbühl-Jäger und Ranzengarde Sulz“ in der Sulzberghalle. Nach dem fünfstündigen Programm feierten die Narren weiter – unter anderem auch das Sulzer Jubiläum sowie „35 Jahre Ranzengarde“.
vor 9 Stunden
Meißenheim - Kürzell
Kürzell.  Anita Rinklef aus Kürzell ist ehrenamtliche Helferin der Tafel Lahr. Und dazu eine „großartige“, wie deren Leiterin, Ingrid Schatz, ergänzt. Zwischenzeitlich ist auch ihre Tochter Daniela Lossmann mit an Bord gekommen.
vor 10 Stunden
Lahr
Lahr.  Auf den Lahrer Straßen sind ab Montag, 3. Februar, auffällige Fahrzeuge unterwegs: Autos der Firma CycloMedia mit Spezialkameras auf dem Dach. 
25.01.2020
Lahraus, Lahrein
Lahr.  De Bürkle Paul erzählt heute von 5967 Mails im Ordner „Unbekannt“ und einem Hackerangriff.
25.01.2020
Lahrer Stadtgeflüster
Lahr.  Lokalchefin Anja Rolfes flüstert diese Woche von Lahr als Spitzenreiter, göttlichem Beistand und wie könnte es derzeit anders sein: Fasnacht.
25.01.2020
"Moment mal...Straßengeschichten" (1)
Lahr.  „Moment mal...!“ Der Lahrer Anzeiger schlendert einmal im Monat durch die Stadt und spricht einen Menschen an. Was hat er oder sie zu erzählen? Um „Straßengeschichten“ geht es in der neuen Serie – zwölf Folgen lang, immer am letzten Samstag eines Monats. Los geht es mit dem Straßenmusiker Stefan Feisst.
25.01.2020
Lahr
Lahr.  Nach knapp sieben Monaten Bauzeit sind die Lahrer Gewerbegebiete jetzt mit Glasfaser ausgestattet. Zirka 220 Unternehmen können davon profitieren, 22 Verträge sind bereits abgeschlossen. Es ist ein nächster Schritt zur flächendeckenden Versorgung. 

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Tickermeldungen

Amoklauf in Rot am See: Drei der Opfer kommen wohl aus Lahr

26.01.2020 - 19:40

Die Bluttat von Rot am See hat drei Lahrern das Leben gekostet. Nach Informationen der Mittelbadischen Presse handelt es sich dabei um die Mutter des mutmaßlichen Täters, sowie seine beiden Halbgeschwister. Die Polizei hatte das am Samstag noch dementiert.   
Noch ist unklar, warum ein 26-Jähriger sechs Familienmitglieder erschossen haben soll. Unter den Opfern befinden sich nach Informationen der Mittelbadischen Presse auch drei Lahrer. Der mutmaßliche Täter hat wohl am Lahrer Clara-Schumann-Gymnasium sein Abitur gemacht. Ein 68-Jähriger kämpft noch immer um sein Leben. Sein Zustand habe sich nicht verändert, sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntag. Der Mann war am Freitag in einem Gasthaus angeschossen worden. Überlebt hat auch eine 64-Jährige, vermutlich die Ehefrau des lebensgefährlich Verletzten. Auch sie muss wegen ihrer Schussverletzungen noch immer in einem Krankenhaus behandelt werden. Der mutmaßliche Schütze, der 26 Jahre alte Sohn des Gastwirts, in dessen Lokal sich die Tragödie abspielte und der bei dem Angriff ums Leben kam, sitzt seit Samstag in Untersuchungshaft. Nach Medienberichten soll der Tatverdächtige 2012 sein Abitur am Lahrer Clara-Schumann-Gymnasium gemacht haben. Ihm wirft die Staatsanwaltschaft sechsfachen Mord und versuchten Mord in zwei Fällen vor.
Das Motiv für den Angriff sorgt in dem kleinen hohenlohischen Ort indes für Rätselraten. Nichts sei ungewöhnlich gewesen bei den Nachbarn, sagt Rebin Ahmad Aziz, höchstens vielleicht, dass sich Vater und Sohn immer mal wieder lautstark in die Haare bekommen hätten. „Zwei Sturköpfe eben“, sagt der 39-Jährige und zieht an seiner Zigarette. Er kann es kaum glauben, dass sich nur eine Tür weiter eine Familientragödie ereignet hat, die seinen Heimatort im Nordosten Baden-Württembergs bundesweit in die Schlagzeilen gebracht hat. „Da hat ein Sohn seine ganze Familie ausgelöscht“, sagt Aziz und schaut kopfschüttelnd auf das gelbe Nachbarhaus, in dem Kripobeamte am Samstagnachmittag mit Koffern ein- und ausgehen. Sechs Menschen sind am Freitag in dem Gasthaus Deutscher Kaiser im 5300-Einwohner-Ort Rot am See erschossen worden. Der 26-Jährige, der in der Wohnung über dem Lokal wohnte, soll seine Eltern, seine 62 Jahre alte Tante, seinen 69-jährigen Onkel sowie seine jeweils 36 Jahre alten Stiefgeschwister getötet haben, so teilen es die Polizei und die Staatsanwaltschaft Ellwangen mit. Für die Tat benutzte er laut den Ermittlern eine halbautomatische Waffe, eine Pistole vom Kaliber neun Millimeter, die er als Sportschütze legal besaß. Die Autos der Mutter und ihrer Kinder mit dem Kennzeichen OG – hat die Polizei mit rot-weißem Plastikband abgesperrt. Die Rollläden des Gasthauses sind heruntergelassen. Nachbar Rebin Ahmad Aziz kannte den erschossenen 65-jährigen Wirt seit vielen Jahren, wie wohl die meisten hier in dem Ort. Die beiden duzten sich. „Er hat immer gearbeitet. Erst hat er die Schweine im Stall versorgt, dann bis spät in den Abend die Kneipe gemacht“, sagt Aziz. Hinter ihm dampft der Misthaufen auf dem Grundstück des Wirts. Der Sohn sei vor ein paar Jahren wieder eingezogen unter das Dach des mehrstöckigen Hauses. Zuvor hatte er wohl bei seiner Mutter gewohnt. Der 26-Jährige sei einer gewesen, der kaum gesprochen habe, sagt Aziz. Mit einem alten Fahrrad sei er oft durch den Ort geradelt, bekleidet mit Jogginghose – und manchmal ohne Ziel. Angeblich habe er ein Fernstudium begonnen, oft habe er Stunden vor dem Computer zugebracht. In der Familie habe man ihn „Loser“ genannt – einer, der wenig auf die Reihe bekommt. Die Mutter lebte getrennt vom Vater. Mit ihr, so habe man sich im Ort erzählt, habe sich der Sohn nicht so gut verstanden, berichtet der Rebin Ahmad  Aziz. Die 56-Jährige sei am Donnerstag von ihrem Wohnort, nach Medieninformationen handelt es sich um Lahr, nach Rot angereist. Mehrere Familienmitglieder wollten gemeinsam zu einer Beerdigung im Osten Deutschlands fahren: Die Mutter der 56-Jährigen war gestorben. Aziz hat beobachtet, wie die Polizei den mutmaßlichen Täter vor dem Haus festgenommen hat: „Der war auf den Knien und hielt die Hände hoch.“ Die Polizei habe sich versichert, dass er unbewaffnet sei, dann hätten sie ihm auf dem Gehweg Handschellen angelegt. „Der war gar nicht aufgeregt“, beschreibt Aziz den 26-Jährigen, „er sah ganz ruhig aus.“ Auch Bürgermeister Siegfried Gröner staunt, wie unbeteiligt der mutmaßliche Mehrfachmörder wirkte. Er habe ihn nach der Schießerei gesehen: „Er war völlig teilnahmslos und introvertiert.“ Keiner könne sich bisher ein Motiv vorstellen. „Da hat sich überhaupt nichts angedeutet“, betont Rots parteiloser Rathauschef. Die Menschen in der Kommune seien geschockt, sagt Gröner weiter. Am Montag wolle er sich mit Gemeinderäten und Vertretern der Kirchen beraten, wie es weitergehen soll. „Vermutlich wird es einen Trauergottesdienst geben“, sagt Gröner. Er hat am Samstagnachmittag Nachbarn besucht, die sich um Überlebende der Schießerei gekümmert haben. Die zwei Kinder der ermordeten Stiefschwester, zwölf und 14 Jahre alt, habe der Schütze entkommen lassen, erzählt Gröner. „Er hätte die Möglichkeit gehabt, auch sie zu töten.“ Die Anteilnahme in Rot am See ist groß, ständig kommen Menschen vorbei, die Blumen vor der Eingangstür der Gaststätte und auf dem Gehweg ablegen. Viele haben Gedenkkerzen entzündet und vor dem Haus abgestellt. „Wir haben das alles vom Schulbus aus gesehen, der durfte nicht weiterfahren“, sagt ein 15-Jähriger, der mit drei Freunden vorbei gekommen ist, „das bewegt uns sehr.“ Das Haus des Onkels und der Tante des Schützen liegt gleich um die Ecke, neben einem vollen Schälchen mit Katzenfutter liegt ein Rosenstrauß.

Seniorin in Rheinau überrumpelt und bestohlen

26.01.2020 - 14:44

Eine 74-Jährige ist am Freitagmittag in einem Supermarkt in der Hauptstraße Opfer eines Diebes-Duos geworden. Ein angeblich südländisch aussehender Mann hatte die Dame angesprochen, dass ihr ein Joghurt heruntergefallen sei. Als sich die Seniorin umdrehte, stahl eine zwischen 20 und 25 Jahre alte Komplizin, die am Einkaufswagen hängende Handtasche. Die Diebe konnten flüchtenDer Mann hatte schwarze, kurze Haare und trug eine schwarze Softshell-Jacke und war etwa 1,90m groß. Die Frau hatte schwarze, längere Haare, trug eine bis zu den Knien reichende schwarze Jacke und führte eine beige Tasche mit sich, ähnlich einer Strandtasche. Auch sie wurde als Südländerin beschrieben. Die Polizei Rheinau bittet um Zeugenhinweise unter der 07844 91149-0. (yb)

Volleyball Bisons Bühl verlieren erstes Spiel unter neuem Coach

26.01.2020 - 12:23

Es war das Debüt des neuen Cheftrainers Kolevich – die Volleyball Bisons Bühl haben das Heimspiel aber verloren. Am Ende hieß es 1:3 gegen die United Volleys Frankfurt. 950 Zuschauer waren dabei. Damit warten die Bisons weiter auf den ersten Sieg im Jahr 2020. Am nächsten Samstag geht es zum Auswärtsspiel nach Bestensee. (sst)

Feuerwehreinsatz im Offenburger Klinikum: Deckenleuchte brannte

26.01.2020 - 11:55

Eine Deckenleuchte fing an zu brennen – gestern (Sa) Morgen musste die Feuerwehr zum Ortenau Klinikum Offenburg ausrücken. Mitarbeiter konnten den Brand in einem Lagerraum im Bereich der Intensivstation mit Feuerlöschern unter Kontrolle bringen, bis die Einsatzkräfte da waren. Innerhalb dieser Zeit hatte die Klinik schon erste Vorkehrungen getroffen, um den Bereich räumen zu können. Die Feuerwehr öffnete anschließend die Decke und kontrollierte mit einer Wärmebildkamera. (sst)

Mehrere Fasentsumzüge heute in der Ortenau

26.01.2020 - 11:51

Auch heute geht es in der Ortenau wieder närrisch zu. Das größte Event ist in Appenweier mit dem großen Umzug. Dort feiert die Narrenzunft ihr 44-jähriges Jubiläum. Der Umzug startet um 13.33 Uhr. Auch in Lahr-Sulz, Ettenheim und Offenburg-Elgersweier ziehen heute Tausende von Narren durch die Straßen. In den Narrendörfern wird nach den Umzügen bis in den Abend gefeiert. (md/sst)

Großeinsatz am Offenburger Güterbahnhof

25.01.2020 - 16:35

Grund war ausströmendes Gas an einem Kesselwagen. Nach Angaben von Bundespolizei und Feuerwehr wurde der Wagen vom Zug entkoppelt und auf ein Gleis des Güterbahnhofs abgestellt. Dort hätten Mitarbeiter einer Fachfirma den Vorfall untersucht. Ausgeströmt sei das Gas aus einem Überdruckventil, das sich auf dem Kesseldach befindet. Der Bundespolizei zufolge handelte es sich dabei um ein Edelgas, von dem zu keiner Zeit eine Gefahr für die Umwelt ausgegangen sei. Der laufende Bahnverkehr war nach Aussage der Beamten nicht beeinträchtigt. Im Einsatz waren Feuerwehr, Bundespolizei und Rettungsdienst mit 13 Fahrzeugen und etwa 30 Einsatzkräfte. (sl)

Lahrer Gewerbegebiete haben jetzt schnelles Internet

25.01.2020 - 11:11

Nach knapp siebenmonatiger Bauzeit sind das Industriegebiet West, die Rheinstraße-Nord, das Zweckverbandsareal am Flughafen und die Industriestraße mit Breitbandanschlüssen versorgt. Rund 220 Unternehmen dort profitieren davon. Jedes hat seinen eigenen Anschluss an die Verteilstation und muss die Leistung der Leitung also nicht teilen. Den Ausbau hat die Vodafone GmbH finanziert. (as)

Skilifte in Seibelseckle und Unterstmatt laufen

25.01.2020 - 11:07

Skifahren im Schwarzwald geht heute unter anderem am Seibelseckle und in Unterstmatt. Dank Schneekanonen hat es am Seibelseckle rund 20 Zentimeter Schnee, auch der Skizirkus Unterstmatt spricht von guten bis sehr guten Bedingungen. Die Lifte haben jeweils bis 22 Uhr geöffnet. (ts)

HITRADIO OHR

Ein Jahr ist es her, dass in Offenburg erstmals Schüler bei "Fridays for Future" auf die Straße gingen. Haben die Aktionen Ihre Sicht auf Klima- und Umweltfragen beeinflusst?

Nachrichten

Unter dem Motto „Die Besten“ porträtiert die Lokalredaktion im Kinzigtal zweimal wöchentlich die Sieger der Berufswettbewerbe in Handwerk und Industrie.
In dieser Reportageserie stellen wir Ausbildungsberufe vor, für die Unternehmen in der Ortenau noch Azubis suchen.
2020 feiert der Lahrer Ortsteil Sulz großes Jubiläum.
In unserer eindrücklichen Serie „Mein Einsatz“ blicken Einsatzkräfte aus der Region auf ihren Schicksalstag zurück.
Am 11. Oktober 1999 begann die Mordserie des „Phantoms von Kehl“. Wir erinnern in einer Serie an die damaligen Ereignisse.
Wie gut lebt es sich in den Städten und Gemeinden des Renchtals? Dieser Frage gehen wir in dieser mehrteiligen Serie nach.
In der neuen Serie »Unsere Galerien« stellt die Acher-Rench-Zeitung Ausstellungsorte für Kunst in der Region vor.
Diese Serie der Acher-Rench-Zeitung widmet sich Menschen, die sich auf unterschiedlichste Art für Kinder und Jugendliche einsetzen.

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