Android

7 Tipps für eine sichere App-Installation

rh/dpa
Lesezeit 3 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
18. November 2023
Nicht bei jeder App im Google-Play-Store ist man auf der sicheren Seite.

Nicht bei jeder App im Google-Play-Store ist man auf der sicheren Seite. ©Foto: dpa-tmn/Franziska Gabbert

Trotz Prüfung durch Google tauchen immer wieder schädliche Apps im Play Store auf. Von dort gelangen sie schnell auf unzählige Smartphones. Wie kann man sich schützen?

Eigentlich sollte der Google Play Store eine sichere Bank für sichere Apps sein. In den meisten Fällen ist er das auch. Doch hin und wieder gelingt es dubiosen Entwicklern, Apps mit Schadsoftware einzuschleusen.

Doch wie erkennt man sie und wie hält man schädliche Apps grundsätzlich vom Handy fern? Sieben Tipps:

1. Braucht man die App wirklich?

Nur Apps installieren, die man wirklich braucht. Jede zusätzliche App stellt zunächst ein zusätzliches Sicherheitsrisiko dar. Darauf weist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hin. Denn unabhängig von möglicher Schad- oder Adware in dubiosen Apps gilt: Praktisch jede Software enthält Sicherheitslücken, auch die von seriösen Entwicklern. Deshalb sei das Einspielen von Updates und die Deinstallation nicht genutzter Apps so wichtig.

2. Gibt es die Funktion schon auf dem Smartphone?

Immer zuerst prüfen, ob nicht das Smartphone selbst oder eine bereits installierte App die gesuchte Funktion bietet: Zum Beispiel einen einfachen Taschenlampen-Button (fast immer oben in der Statusleiste zu finden) oder einen QR-Code-Scanner (oft in der Kamera-App oder im Browser integriert).

3. Besser das Original installieren

- Anzeige -

Windige Entwickler springen gerne auf den Erfolg populärer Apps - vor allem bei Spielen - auf und versuchen, diese nachzuahmen. Denn im Zweifelsfall gibt es genug Menschen, die aus Versehen oder Unwissenheit die billiger oder kostenlos angebotene Fake-App installieren - und am Ende entweder Geld für nichts bezahlt oder sich schädliche Funktionen eingefangen haben.

4. Im Zweifel hilft oft eine Google-Recherche

Wer vor oder nach der Installation Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit einer App hat, dem hilft oft schon eine kurze Recherche im Internet, rät das BSI. Denn dort finden sich schnell Warnungen von Sicherheitsunternehmen, die Schadsoftware in einer App entdeckt haben - gefolgt von Berichten betroffener Nutzerinnen und Nutzer. Google entfernt identifizierte Schadsoftware aus dem Play Store, aber das hat natürlich keine Auswirkung auf die Endgeräte. Wer eine schädliche App auf seinem Gerät entdeckt, muss diese selbst deinstallieren.

5. Auf welche Inhalte hat die App Zugriff?

Nach der Installation einer neuen App oder eines App-Updates sollte man sich die Mühe machen, zu überprüfen, welche Berechtigungen die App beansprucht. Sind bestimmte Berechtigungen nicht plausibel, wie z.B. der Zugriff einer Taschenlampen-App auf Medieninhalte oder die Telefon- und SMS-Funktion, sollten diese entzogen oder die App gegebenenfalls deinstalliert werden.

6. Funkt eine App quasi grundlos?

Es lohnt sich, die Statusleiste am oberen Rand des Smartphone-Displays im Auge zu behalten. Dort zeigen Symbole an, ob Funkschnittstellen (Mobilfunk, WLAN, Bluetooth) und Standortdaten (GPS) aktiviert sind, je nach Modell gibt es auch Symbole für Kamera und Mikrofon. Wer sich wundert, warum dort gerade etwas angezeigt wird, sollte der Sache auf den Grund gehen und prüfen, welche Apps gerade aktiv sind.

7. Sicherheitsnetz: Virenscanner

Und was ist mit einem zusätzlichen Virenscanner für das Handy? Ist der bei all den Vorsichtsmaßnahmen überhaupt noch nötig, zumal Android mit Play Protect einen Grundschutz gegen Schadsoftware bietet? Die Stiftung Warentest, die elf solcher Apps verglichen hat, antwortet mit der Regenjacken-Metapher: „Auch wenn man die Jacke nicht braucht, schadet es nicht, sie dabei zu haben“. Testsieger und einzige „sehr gute“ App (Gesamtnote 1,5) wurde das kostenlose „Intercept X for Mobile“ von Sophos.

Das könnte Sie auch interessieren

- Anzeige -
  • Die Firmenleitung von Stinus (v.l.): Ferdinand Weber, Jürgen Knapp und Christian Schoenenberg. 
    vor 17 Stunden
    "Wer gut geht, dem geht es gut" – Stinus sorgt dafür
    Gegründet im Jahr 1905 ist die Stinus Orthopädie GmbH heute zum Unternehmen mit 85 Beschäftigten an sieben Standorten angewachsen. Der klassische Komplettbetrieb wird von der fünften Generation weitergeführt.
  • Das Stadtquartier Rée Carré bietet viele verschiedene Aktionen in der Adventszeit an.
    25.11.2023
    Offenburg: Aktionen und Events im Stadtquartier
    In der Adventszeit pflegt das Rée Carré lieb gewonnene Traditionen. Das Stadtquartier erstrahlt im Lichterglanz und bietet neben Glühwein und den vertrauten vorweihnachtlichen Düften ganz besondere Events, um die besinnliche Zeit zu begehen.
  • Petro Müller, Inhaber des Autohauses Baral in Lahr (rechts), und sein Sohn Gerrit suchen noch einen Mechatroniker, um das Team zu verstärken. 
    21.11.2023
    Im Suzuki-Autohaus Baral wächst die nächste Generation heran
    Das Suzuki-Autohaus Baral in Lahr hat sich auf Kleinwagen – neu und gebraucht - spezialisiert. Inhaber Petro Müller und sein Team setzen auf Beratung und Meisterservice in der Werkstatt.
  • Sie halten die Tradition des Bierbrauens hoch im Brauwerk (von links): Der neue Betriebsleiter und Braumeister Martin Schmitt, Geschäftsführer Oliver Braun, Ulrich Nauhauser, der ausgeschiedene Betriebsleiter und Braumeister, sowie Rick Pfeffer, der neue Braumeister.
    21.11.2023
    Brauwerk Baden: Immer am Puls der Zeit
    Die alte und neue Generation der Braumeister des Brauwerks Baden bieten den Kunden neben traditioneller Braukunst auch nachhaltige Ideen und neue Trends.