Jeden Tag ein digitales Türchen

So funktioniert unser Whatsapp-Adventskalender

Autor: 
Bettina Kühne
Lesezeit 3 Minuten
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29. November 2018
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Mit dem Whatsapp-Adventskalender öffnen Leser der Mittelbadischen Presse ab Samstag täglich ein digitales Türchen auf ihrem Smartphone. Dahinter verbirgt sich eine kleine Überraschung. ©Monian/UA-pro/shutterstock.com

Türchen zu öffnen ist bald wieder total in. Deshalb bietet die Mittelbadische Presse einen Adventskalender über Whatsapp an. Und gegen eine Tasse Glühwein hat im Advent auch keiner etwas einzuwenden: Wo’s die gibt, verrät die interaktive Karte auf BO.de.

Am Samstag ist es so weit: Dann darf man das erste Türchen öffnen. In der Vorweihnachtszeit will die Mittelbadische Presse ihre Leser mit einem Whatsapp-Adventskalender überraschen. Um mitzumachen, muss man sich lediglich für den kostenlosen Whatsapp-Newsletter anmelden und ab Samstag täglich das Codewort »Advent« per Whatsapp an die Redaktion schicken. Dann kommt postwendend ein bisschen Denksport für den Nutzer: 24 Fragen rund um den Advent und Weihnachten laden bis Heiligabend zum Mitraten ein. Sie lauten etwa: »Für welche Weihnachtsköstlichkeit ist Dresden bekannt?«, »Welches Gewürz ist Namensgeber dieses sternförmigen Plätzchens?« »Welches deutsche Meer kommt auf einem Foto so verschneit daher«? oder »In welcher Stadt steht die abgebildete Frauenkirche?«

»Ein Foto hilft jeweils beim Rätsel knacken, drei Lösungen stehen zur Auswahl«, sagt Bastian André, Online-Redakteur der Mittelbadischen Presse. Und falls es doch nicht auf Anhieb die richtige Antwort war – keine Sorge. »Man hat mehrere Versuche«, so André.

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Sobald die richtige Antwort losgeschickt wurde, gibt es eine Belohnung, verspricht der Online-Redakteur: »Wir verschicken dann Tipps und Ideen zum Advent.« Der Adventskalender stehe im Zeichen von Do-it-yourself (»Mach es selbst«), was ein beliebter Trend ist. Basteltipps oder auch Rezeptideen erwarten die Nutzer dann täglich im Adventskalender.

Weihnachtsmarktbesuch: Auch ansonsten hilft Baden  Online dabei, die Adventszeit nett zu gestalten. Einen Weihnachtsmarktbesuch planen viele Ortenauer im Dezember ein: Ein bisschen den Lichterglanz genießen, stöbern, Geschenke oder Deko finden und ein Gläschen Glühwein trinken – das gehört für die meisten fest ins vorweihnachtliche Programm. »Deshalb haben wir unsere interaktive Karte mit den Adventsmärkten in der Region ausgeweitet«, so André. 
Auch zu beliebten Weihnachtsmarktorten wie Baden-Baden, Straßburg oder Freiburg gibt es Infos. Wer auf die einzelnen Orte klickt, findet die genauen Öffnungszeiten und, falls die Veranstalter das mitgeteilt haben, die Besonderheiten des Marktes. 
Falls ein Markt nicht aufgelistet ist, darf er gerne noch nachgemeldet werden. »Wir sind auch auf die Mithilfe der Veranstalter angewiesen«, erklärt der Online-Redakteur. 

Rekordhalter: Eine weitere interaktive Karte zeigt, wo es Adventskalender gibt, die in der Öffentlichkeit geöffnet und von vielen Menschen verfolgt werden. Der prominenteste Vertreter ist freilich der in Gengenbach, den es seit über 20 Jahren am Rathaus gibt. Nirgends treffen sich so viele Zuschauer wie beim laut Guinness-Buch der Weltrekorde weltgrößten Adventskalenderhaus, wenn das Türchen abends sein Bild zeigt. Auch in anderen Orten gibt es ein stimmungsvolles Programm mit Adventsliedern singen und Keksen essen, wenn abends beim Lichterschein ein Fenster mit einem neuen Motiv enthüllt wird.

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