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»Virtual Reality« ist Thema

Autor: 
Redaktion
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25. August 2016
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Michael Mack (rechts vorne) war auf der Spielemesse Gamescom in Köln: Er stellte seine Erfahrungen mit dem Thema »Virtual Reality« vor, wofür er als ein Pionier gilt. ©dpa

Auf der Spielemesse Gamescom war Michael Mack vom Europa-Park als Gastredner zum Thema »Virtual Reality« (VR) auf dem Podium: Die virtuelle Realität wird sich noch mehr verbreiten, ist er überzeugt. 
 

Wie wurde das Thema VR auf der Gamescom aufgenommen?
Michael Mack: »Virtual Reality« war eines der dominierenden Themen der Gamescom. Ohnehin erlebt diese Technologie gerade einen wahren Hype – Experten rechnen noch in diesem Jahr mit dem großen Durchbruch. Das bestätigt uns, denn im Europa-Park bieten wir bereits seit über einem Jahr diese innovative Technologie im täglichen Publikumsbetrieb an. Seit Anfang dieser Saison können sie sogar auf zwei Rollercoaster diese Kombination aus Achterbahn und virtueller Realität erleben. An unserem Stand auf der Gamescom präsentierten wir unser Know-how in Sachen VR, aber auch unser stark gewachsenes App-Angebot konnten die Besucher der Spielemesse bei uns testen. Viele Branchen boten ihre unterschiedlichen Virtual-Reality-Demos und Showrooms zu diesem Thema an.

Was gibt es Neues zu VR?
Mack: Sicher bietet die VR-Technologie gehöriges Potential für die Computerspiel-Branche, auf der auch wir uns langfristig positionieren wollen. Aber auch VR-Devices, also zusätzliche Gerätschaften, sind Neuheiten bei diesem Thema. Beispielsweise bieten sogenannte Cardboards (Kopfhalterungen) für das eigene Smartphone einen Mehrwert für Konsumenten. Damit können sie die 360-Grad-Animation, die in ihrem Handy abläuft, genießen. 

Welche Chancen hat VR?
Mack: Der Europa-Park glaubt an diese Technik, dessen Durchbruch und an die Massentauglichkeit. Unsere geleistete Pionierarbeit in diesem Bereich sehen wir im täglichen Betrieb bestätigt, bis zum jetzigen Zeitpunkt haben weltweit bereits über 2,5 Millionen Menschen das Abenteuer VR erlebt. Für uns ist die Einführung dieser Technik also ein absoluter Erfolg – auch als Exportprodukt in alle Welt. Schließlich sind schon 20 Anlagen in weniger als einem Jahr weltweit verkauft worden. Mittlerweile gibt es umfangreiche Anwendungsgebiete für zu Hause – für jedermann.  

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Ist es fast einfacher, auf der Achterbahn VR zu zeigen als beim Sitzen?
Mack: In dem Zusammenhang kommt es natürlich stark auf das Thema der Animation an. Hier muss man unterscheiden, ob sich das Bewegtbildangebot in der VR-Brille von selbst bewegt oder durch Kopfbewegungen der jeweiligen Person in Bewegung setzt. In unserem Fall werden die Animationen auf den Achterbahnen perfekt synchronisiert wiedergegeben. Gemeinsam mit VR Coaster, bei der ich auch Mitgründer und Gesellschafter bin, haben wir diese neuartige Technologie perfektioniert. Deshalb entsteht das Phänomen der »Motion Sickness« nicht. Der Körper fühlt, was das Auge sieht. Wir haben den Test gemacht: Schaut man unsere Animation auf einem unbeweglichen Sitz, wird einem sehr schnell schlecht. 

In welchen Bereichen konnten Sie sich bereits etablieren?
Mack: Wie erwähnt, freuen wir uns, Pioniere in Sachen Achterbahnfahrt inklusive der VR-Technologie zu sein. Schließlich waren wir der erste Park weltweit, der diese Technik eingeführt hat. Ebenso ist VR und die Aufrüstung von bestehenden Achterbahnanlagen und die Neuerrichtung von Achterbahnen mit VR-Technik ein Kassenschlager. Wir konnten zahlreiche Anlagen in unserem Stammhaus in Waldkirch produzieren, zusätzlich mit der VR-Technologie ausstatten und nach Übersee exportieren.

Können die Brillen zierlicher werden?
Mack: Wenn das Nutzen von VR-Headsets auch im privaten Umfeld immer mehr Einzug erhält, wird der Umgang mit den Brillen zur Gewohnheit. Sicherlich davon auszugehen, dass in Zukunft die Hardware der marktführenden Hersteller noch kundenfreundlicher und leichter konzipiert wird. Das ist nur eine Frage der Zeit.

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