Gemeindereform in Offenburg

Im Zuge der Gemeindereform wurden elf Umlandgemeinden zu Ortsteilen von Offenburg. Auch wenn damals hart gerungen wurde: Die Ortschaften sind heute im Gros zufrieden.

Die Gebietsreform in Baden-Württemberg wurde 1968 bis 1975 durchgeführt und hatte das Ziel, leistungsfähigere Gemeinden zu schaffen. Dies sollte durch größere Verwaltungseinheiten erreicht werden, die nach Ansicht der damaligen Landesregierung (erst CDU-SPD-Koalition, später nur CDU) effizienter arbeiten würden. Daneben wurde 1973 die baden-württembergische Kreisreform durchgeführt.

Parallel zur Gebietsreform erfolgte der Prozess der Gemeindereform, die am 1. September 1968 begann und am 1. Januar 1975 endete. Die Gemeindereform sollte die Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden stärken, um gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen. Aus 3379 Gemeinden im Land sollten durch Zusammenschlüsse und Eingemeindungen 1110 Gemeinden werden.

In Offenburg begann die Eingemeindung mit Fessenbach und Zell-Weierbach am 1. Januar 1971. Als Letzte der umliegenden Gemeinden entschloss sich Bohlsbach zum 1. Januar 1975, zu Offenburg zu gehen. Windschläg weigerte sich bis zum Schluss und wurde dann per Gesetz zum 1. Januar 1975 zwangseingegliedert.

 

In diesem Dossier stellen wir das Ringen um die Eingliederung in jeder Ortschaft ausführlich vor.

 

 

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