Oberbürgermeisterwahl in Kehl

Der amtierende Oberbürgermeister Günther Petry tritt nicht mehr an. Seine Amtszeit endet am 30. April. Der Oberbürgermeister wird in Kehl – wie in ganz Baden-Württemberg – auf acht Jahre gewählt. Er ist der Repräsentant der Stadt, Leiter der Stadtverwaltung und Vorsitzender des Stadtrates und aller seiner Ausschüsse. Der neue OB tritt am 1. Mai 2014 sein Amt an. Er verdient mehr als 8000 Euro im Monat. Das Amt des Oberbürgermeisters steht jedem Deutschen und EU-Ausländer offen. Der Bewerber muss mindestens 25 Jahre alt sein. Er darf allerdings noch nicht das 65. Lebensjahr vollendet haben. Eine bestimmte Qualifikation ist nicht vorgeschrieben.

Seit 1951 hat es in Kehl vier Bürgermeister beziehungsweise Oberbürgermeister gegeben. Eine Frau ist in der Galerie der Rathauschefs noch nicht dabei. Seit 1975 ist das Kehler Rathaus ein „Rot-Haus“, die zwei Amtsinhaber seither gehören der SPD an. Seit der Erhebung zur Großen Kreisstadt 1972 trägt das Kehler Stadtoberhaupt die Amtsbezeichnung Oberbürgermeister. Die ersten Oberbürgermeister waren Trudpert Müller (CDU), Detlev Prößdorf (SPD) und Günther Petry (SPD).

Toni Vetrano (CDU) war der große Sieger des ersten Wahlgangs der OB-Wahl in Kehl am 2. Februar. Der Durbacher Bürgermeister setzte sich klar mit 47,6 Prozent der Stimmen gegen seine drei Mitbewerber durch. Robert Ernecker holte 21,7 Prozent der Stimmen, Katrin Korth 20,4 Prozent und Roland Giebenrath 10,2 Prozent. Am Ende fehlten Vetrano nur 265 Stimmen zur absoluten Mehrheit. Ernecker, Korth und Giebenrath haben anschließend bekanntgegeben, dass sie beim zweiten Wahlgang nicht mehr antreten werden. Katja Heinsch hat als sich als weitere Kandidatin aufstellen lassen. 

 

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