»Nanu?!«-Wettbewerb

150 Euro für die Robotik-AG’ler

Autor: 
Katrin Mosmann
Lesezeit 2 Minuten
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17. Juli 2019

Jan Kormeier (von links), Aaron Schöner und David Hummel haben in Heilbronn beim Finale des »Nanu?!«-Wettbewerbs ihr Smart-Home-Modell des Temopolis-Gebäudes präsentiert und 150 Euro Preisgeld dafür erhalten. ©Robotik AG

Mit 150 Euro Preisgeld in der Tasche sind drei Mitglieder der offenen Robotik-AG der FRO vom Finale des »Nanu?!«-Wettbewerbs zurückgekehrt. Dort hatten sie ihr Smart-Home-Modell des Temopolis-Gebäudes präsentiert.
 

Mit dem nahenden Ende des Schuljahres gehen auch die Wettbewerbe der Robotik-AG-Gruppen von Andreas Kempf, die sich wöchentlich am Marta-Schanzenbach-Gymansium in Gengenbach treffen, zu Ende. Am 11. und 12. Juli waren drei AG Mitglieder, nämlich Jan Kornmeier (15), Aaron Schöner (11) und David Hummel (15) beim Finale des »Nanu?!«-Wettbewerbs in Heilbronn. Der Name »Nanu?!« steht für »Neues Aus dem Naturwissenschaftlichen Unterricht«. Insgesamt 40 Teams aus ganz Baden-Württemberg hatten im Vorfeld ihre Unterlagen eingeschickt, zehn Teams davon haben sich für Heilbronn qualifiziert. Die Gengenbacher Robotik-AG-Gruppe war eines davon. »Wir haben uns mit der Dokumentation unseres Smart-Home-Projekts, also dem Nachbau des Ohlsbacher Temopolis-Gebäudes, beworben und konnten damit im Vorentscheid punkten.« 


Beim Finale im Heilbronner Science Center »experimenta«, dem größten Science Center in Deutschland übrigens, durften die Jungs sich dann live präsentieren: »Wir hatten einen Stand und haben uns zweimal verschiedenen Juryteams vorgestellt. Wir mussten Fragen beantworten, haben aufgezeigt, wie wir auf die Idee gekommen sind, was unser Haus kann und wie wir beim Bau vorgegangen sind«, erzählen die Teilnehmer.

Unter die ersten drei Sieger sind Jan, Aaron und David schließlich zwar nicht gekommen, enttäuscht sind sie dennoch nicht: »Gekürt wurden nur die besten drei Teams, die anderen haben einen allgemeinen Platz zusammen gemacht«, verrät AG-Leiter Andreas Kempf. »Jedes dieser Teams, also wir auch, haben Urkunden, einen Pokal und 150 Euro bekommen.«  


Den ersten Platz haben Realschüler der Klasse 9 aus Munderkingen mit dem Projekt »Wie können wir den Plastikmüll reduzieren?« gemacht. Sie haben dafür 700 Euro bekommen plus die Teilnahme an den Science Days im Europa-Park in Rust.
»Der Wettbewerb ist sehr chemie- und biologielastig. Da ist es mit einem rein technischen Thema wie dem unseren schon etwas schwerer sich durchzusetzen«, sagt Kempf. »Aber wir sind weit gekommen und das Event selbst war einfach klasse. Es gab ein tolles Rahmenprogramm rund um den Wettbewerb und dabei sein ist alles.« Abgesehen davon sind 150 Euro kein schlechter Preis: »Mal schauen was wir damit machen. Darüber haben wir uns noch gar keine richtigen Gedanken gemacht.« Und natürlich gilt wie immer: Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb. Nächste Saison gibt es wieder viele Wettkämpfe, an denen Andreas Kempf und seine Robotik-AG'ler teilnehmen wollen.

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