Robbys Ferientipps

Auf zu „kleinen“ Abenteuern

Autor: 
Katrin Mosmann
Lesezeit 4 Minuten
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31. August 2020

(Bild 1/2) Übernachten mal anders: Wie wäre es, wenn ihr euer Bett einfach mal nach draußen verlegt? Im Zelt oder gar unter freiem Himmel schläft es sich bestimmt auch gut. ©Pamela Schilli

Pamela Schilli hat viele Ideen für „Microadventures“, die große Erlebnisse versprechen und die jeder erleben kann – vor der Haustür, aber auch hoch oben auf den Bergen und tief unten in Höhlen.

Noch zwei Wochen Sommerferien liegen vor euch. Auch das Sommerwetter ist in Endspurtstimmung. Eventuell gehen euch nach vielen Ausflügen und Unternehmungen langsam die Ideen aus, was ihr alles unternehmen könnt. Pamela Schilli, die Schulsozialarbeiterin der Theodor-Heuss-Realschule in Offenburg, hat einen Tipp für euch: „Microadventures – Kleine Abenteuer und große Erlebnisse“.
„Der Engländer Alastair Humphreys gilt als Erfinder des Begriffs. Er definiert ihn in seinem gleichnamigen Buch ‚Microadventures‘ als Outdoor-Abenteuer, die jeder im Alltag und in seiner Umgebung erleben kann.“

Das klingt absolut super, findet Pamela Schilli und hat direkt einige Ideen: „Ihr könnt zum Beispiel im Garten oder auf dem Balkon übernachten. Wahlweise im Zelt oder sogar unter freiem Sternenhimmel. Wer weiß, vielleicht seht ihr sogar eine Sternschnuppe.“

Unbekanntes Ziel

Fahrt ihr gerne Fahrrad? „Dann macht eine ganz besondere Fahrradtour. Legt vorher eine bestimmte Kilometer-Anzahl fest und lasst dann auf der Tour an jeder Weggabelung abwechselnd ein Familienmitglied bestimmen, wo es lang geht. Alternativ könnt ihr auch eine Münze werfen. Wo ihr am Ende wohl rauskommt?“
Lust auf Bergsteiger-Feeling: „Ihr könntet den höchsten Berg des Ortenaukreises besteigen, die Hornisgrinde. Was es da wohl alles zu entdecken gibt?“ Auf jeden Fall ist eine tolle Aussicht garantiert. „Auch der Brandenkopf oder der Mooskopf sind ganz schön hoch. Bei letzterem könnt ihr dann noch das Lothardenkmal bestaunen“, sagt Pamela Schilli.

Von hoch oben auf dem Berg geht es nun nach unten: „Als Höhlenforscher könnt ihr zum Beispiel die Grube Wenzel in Oberwolfach erkunden. Auch das Besucherbergwerk in Freudenstadt ist toll, da dürft ihr aber erst ab zehn Jahren rein. 
Die Besucherbergwerke „Silbergründle“ in Seebach und „Gottes Segen“ in Haslach-Schnellingen sind eigentlich auch tolle Ziele, bleiben aktuell aber leider geschlossen. Vielleicht ein Tipp fürs nächste Jahr.“ 
„Ihr könnt natürlich auch im Wald Hütten bauen, schnitzen oder etwa Pfeil und Bogen bauen.“ Mit etwas Fantasie fühlt ihr euch dann wie Robin Hood.

Erst Meisterdieb, dann Ritter: „Fühl dich wie ein Ritter und erkunde die vielen Burgen in der Ortenau. Hier gibt es so viel zu entdecken“, weiß Pamela Schilli. 
„Wollt ihr mal spannende historische Geschichten beziehungsweise eine Sage/ein Märchen erleben. Und zwar die von der ‚Kappler Hex am Dasenstein‘ oder etwa der Mummelseenixe. Auch hier bietet unsere Region so viel.“

Ganz schön lecker klingt der nächste Microadventure-Tipp von Pamela Schilli: „Habt ihr Lust auf Outdoorküche? Dort gibt es Stockbrot, Lagerfeuerpizza oder andere feine Sachen, die euch einfallen.“

Reise in andere Zeiten

Lust auf eine Reise in den Wilden Westen? „Als Goldwäscher und Edelsteinfinder könnt ihr in der Grube Clara Mineralien klopfen. Hier ist Spaß garantiert“, verspricht Pamela Schilli. 
Doch nicht nur dort gibt es Schätze zu finden: „Ihr glaubt nicht, was es alles für ‚Waldschätze‘ gibt.“ Die Schulsozialarbeiterin rät: „Schreibt vorher eine Liste. Nehmt euch etwa vor, etwas Rundes, etwas Raschelndes, etwas Altes, etwas Eckiges, etwas Klebriges, etwas, das Geräusche macht, etwas Ungewöhnliches, etwas, mit einem Loch drin und so weiter zu finden.“ Es gebe dafür sogar Karten zu kaufen: „Findebär – Schatzsuche für Achtsamkeit“.  

Auf die Spuren von Tieren könnt ihr euch als „Naturdetektive“ begeben. „Entdeckt, verfolgt und ordnet zu. Das macht Spaß.“
Und natürlich gibt es in der Natur noch so vieles mehr zu erleben: „Geocaching, eine Nachtwanderung mit Taschenlampe oder etwa eine Bachbettwanderung an warmen Altweibersommertagen“, sagt Pamela Schilli. „Erlebt doch mal einen Sonnenaufgang. Wandert ganz früh los, am besten auf einen Berg oder an ein Gewässer. Macht unsere Natur zu eurem besonderen Erlebnis.“

So erreicht ihr Robby Rheinschnake

Mittelbadische Presse
Robbys Kinder-Nachrichten
Nachrichten-Redaktion
Hauptstraße 83a
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