Kinder

Computer-Kinderakademie-Kurs begeistert junge Teilnehmer

Autor: 
Katrin Mosmann
Lesezeit 3 Minuten
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19. Januar 2019

Mit Spaß und Freude bei der Sache: Die Kinderakademie-Teilnehmer des Kurses »Wie arbeitet ein Computer?« lernen spielerisch Computervokabeln und deren Bedeutung. Erst nach einigen »Trockenübungen« mit »echten« Spielen geht es an den Computer und in die virtuelle Welt. ©Katrin Mosmann

Freiwillig nachmittags, an den Wochenenden oder sogar in den Ferien in die Schule: Die Teilnehmer der Kinderakademien sind restlos begeistert von den tollen Kursen, wie etwa dem Kurs »Wie arbeitet ein Computer?«
 

Heute kommen mal wieder einige Teilnehmer der Hector-Kinderakademie zu Wort. Zum ersten Mal wird in diesem Schuljahr der Kurs »Wie arbeitet ein Computer?« angeboten. Sechs Dritt- und Viertklässler der Grundschule Biberach, nämlich Marvin (9), Lukas (10), Luan (9), Catrina (8), Fabian (9) und Nuno (9), lernen an insgesamt zehn Nachmittagen in der Schule gemeinsam mit Kursleiter und Lehrer Patrick Berger, wie ein Computer denkt und vieles mehr. »Wir haben in den ersten Stunden lebensgroße Spiele gespielt. Echte Spiele mit Spielfiguren aus Holz. Durch das Spielen haben wir verschiedene Vokabeln gelernt, die für die Arbeit mit dem Computer hilfreich sind«, verrät Marvin. 

Tolle Materialien

Was ist eine Bedingung, was eine Schleife oder ein Allgorithmus, was ein Muster und eine Simulation: »Das alles sind Begriffe, die die Schüler bis dato ja noch nicht brauchten«, verrät Patrick Berger. Mithilfe richtig toller Spielmaterialien, die extra für den Kurs entwickelt wurden, fällt das Lernen viel leichter: »Eine Holzschildkröte muss beispielsweise zu einer Futterstelle kommen. Sie kann nur vorwärts und rückwärts laufen, über die Wiese kriechen kann sie ebenfalls, nicht aber durch das Wasser. Anders der Krebs. Er kann nur seitlich gehen und das wiederum nicht über die Wiese«, erklärt Berger weiter. »Die Kinder müssen nun so schnell wie möglich zum Ziel kommen und dafür überlegen, welche Bedingungen etwa zu erfüllen sind und in welcher Abfolge das möglich ist.«

Mit einigen weiteren spannenden Spielen haben sich die Schüler so nach und nach dem Computer angenähert und mittlerweile schon einige Spiele und Simulationen programmiert. »Simulationen gibt es beispielsweise auch beim Wetterbericht, der eben simuliert wird«, erzählt Lukas stolz. Mithilfe des freien Programms »Scratch« ist programmieren auch gar nicht so schwer: »Wir erstellen da Bühnenbilder, also Hintergründe für Spiele. Das Programm gibt schon sehr viel her.« Auch Luan ist begeistert: »Das Arbeiten am PC macht einfach Spaß. Sonst kann ich nur ganz ganz selten zu Hause mal an den Computer. In dem Kinderakademie-Kurs bin ich, weil ich ihn interessant finde und weil ich denke, dass ich später, wenn wir in der Schule mal im Unterricht programmieren, Vorteile habe und weniger lernen muss.«

Catrina, das einzige Mädchen im Kurs, sieht das ähnlich: »Es macht einfach total Spaß, am Computer Spiele zu programmieren.« Etwa einen Flohmarkt, an welchem Fabian und Nuno gerade arbeiten: »Ziel ist es, dass man auf dem Flohmarkt so viele Dinge wie möglich in einer bestimmten Zeit kaufen kann«, erklärt Fabian und Nuno ergänzt: »Dafür brauchen wir erst mal Dinge, die man kaufen kann, und später natürlich noch einen Käufer. Der Kurs ist echt super. Außerdem macht es Spaß, Spiele zu spielen«, erklärt der Neunjährige. »Und es ist cool, dass wir auch echte Spiele spielen, nicht nur virtuelle am PC«, freut sich Fabian.

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