Kinder

»Den Kragenbären geht's super«

Autor: 
Katrin Mosmann
Lesezeit 2 Minuten
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18. Mai 2018

Umgezogen: Chandak (Foto) hat die Quarantäne verlassen und lebt nun Tür an Tür mit Bär Poldi, den Wölfen Cora und Adi und natürlich mit Kragenbärin Chadna. ©Wolf- und Bärenpark

Wie geht es den beiden Kragenbären Chandak und Chadna, die seit Mitte März im Wolf- und Bärenpark in Bad Rippolds-au-Schapbach leben? Robbys Assistentin hat mit der stellvertretenden Parkleiterin Sabrina Reimann gesprochen. 
 

Den Kragenbären geht es super«, verrät die stellvertretende Parkleiterin Sabrina Reimann. Das Männchen Chandak – vielleicht erinnert ihr euch noch, das heißt Mond – lebt nun auch seit einer Woche in der »Seniorenresidenz, nachdem er bisher noch in Quarantäne war. Er musste nämlich erst noch kastriert werden: »In unserem Park sollen ja keine Babys in Gefangenschaft geboren werden, da wir den Tieren, die nicht mehr in die Natur zurück können, weil sie zu lange in Gefangenschaft waren, ein artgerechtes Zuhause bieten wollen, aber keine weiteren Tiere züchten, die nicht ausgewildert werden können«, erklärt Sabrina Reimann. Nun wohnt Chandak quasi Tür an Tür mit Altbär Poldi, den beiden Wölfen Cora und Adi und natürlich der Kragenbärin Chadna, deren Name übersetzt ja Liebe heißt.

Schnüffelbesuch

»Wirklichen Kontakt gab es noch keinen zwischen den Bewohnern«, verrät Sabrina Reimann. »Chandak ist in einer Art Voranlage, die mit der Seniorenresidenz verbunden ist. Die Tiere können sich also besuchen, aber auch aus dem Weg gehen.« Poldi und die beiden Wölfe seien bereits bei Chan-dak zu Besuch gewesen, gesehen haben sie den noch schüchternen Kragenbären aber nicht: »Poldi hat erschnüffelt, dass hier ein Kragenbär lebt. Daraufhin hat er sich erst einmal zurückgezogen.« Vielleicht deswegen, weil Kragenbärin Chadna bei den anfänglichen Treffen mit Poldi meist sehr forsch war: »Sie war nach ihrer Ankunft natürlich verängstigt und nervös. Vom Wesen her ist sie aber eine lebhafte Bärin, die dem gemütlichen Poldi dann erst mal nicht ganz geheuer war. Mittlerweile haben sie sich aber gut aneinander gewöhnt.«

Wirklich oft zeigt sich Chadna ohnehin noch nicht, zumindest nicht am Tag: »Unsere Kragenbärin ist vorwiegend nachts unterwegs«, erzählt die stellvertretende Parkleiterin. Und nun warten alle gespannt auf das erste Treffen zwischen dem »Mond« und der »Liebe«: »Wir hoffen natürlich, dass die beiden 32 Jahre alten Bären zusammenfinden, sich gut verstehen und gemeinsam einen schönen Lebensabend in einer naturnahen Umgebung verbringen können.« 

Info

Pfingstferien im Bärenpark

Auch in den Pfingstferien
gibt es im Alternativen Wolf- und Bärenpark wieder spannende Ferienprogrammpunkte. Wer an mehreren Ferienprogrammen teilnimmt (natürlich zählen auch Teilnahmen in den Sommer- und Herbstferien dazu), kann übrigens den sogenannten Naturforscherpass machen: 
Am Mittwoch, 23. Mai, von 10 bis 16 Uhr ist es Zeit für die Wasserforscher. Unter dem Motto Sammeln, Analysieren und Beobachten können die Teilnehmer die Vielfalt im Mikrokosmos Wasser entdecken.
Am Mittwoch, 30. Mai, von 10 bis 16 Uhr gehen die Teilnehmer des Ferienprogramms auf Spurensuche im »Tatort Wald«: Wer hat da am Zapfen genagt? Und von wem stammen eigentlich die Pfotenabdrücke? Die Spurensucher lernen wie Naturdetektive die Spuren der wilden Tiere zu lesen.
Für das Ferienprogramm ist eine Anmeldung erforderlich. Fragen über detailliertere Inhalte, Kosten und die Anmeldung sind im Park, • 0 78 39 / 91 03 80, oder  per E-Mail an schwarzwald@baer.de möglich.
Übrigens: Schon heute kann Robby Rheinschnake verraten, dass es auch dieses Jahr eine Robby-Bärenparkaktion geben wird. Mehr wird momentan aber noch nicht verraten. Seid gespannt.

So erreicht ihr Robby Rheinschnake

Mittelbadische Presse
Robbys Kinder-Nachrichten
Nachrichten-Redaktion
Hauptstraße 83a
77652 Offenburg

Ein Fax schickt ihr an: 0781/504-3719

Mit einer Email geht es am schnellsten: robby@reiff.de

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