Kinder

Erstes Offenburger Junior Science Cafe

Autor: 
Katrin Mosmann
Lesezeit 4 Minuten
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27. April 2019

Zum Thema »Virtual Reality« werden beim ersten Junior Science Cafe in Offenburg fünf Experten aus der Forschung und Wirtschaft mit Offenburger Schülern ab der zehnten Klasse diskutieren. Initiatorin Nicole Diebold (kleines Bild) ist schon sehr gespannt. ©Redaktion

Zum ersten Junior Science Cafe in Offenburg laden Schüler der zwölften Klasse des Technischen Gymnasiums Offenburg und die Hochschule Offenburg am 15. Mai in die Reithalle ein. 
 

Eine spannende Veranstaltung für Offenburger Schüler findet am Mittwoch, 15. Mai, um 14 Uhr (Dauer etwa 1,5 Stunden) in der Reithalle in Offenburg statt. Initiiert von Nicole Diebold von der Hochschule Offenburg und organisiert von den Schülern der Klasse 12/3 (Technik und Management) des Technischen Gymnasiums Offenburg findet das erste Junior Science Cafe in Offenburg statt. Zum Thema »VR – Reise in eine andere Welt Was bringt Virtual Reality für unsere Zukunft?« können Schüler aller Offenburger Schulen ab Klassenstufe zehn mit Experten aus der Forschung und Wirtschaft diskutieren. 

Chancen und Gefahren

»Ich habe ein Junior Science Cafe schon einmal live erlebt und das TG Offenburg war sofort von der Idee begeistert, die Veranstaltung für Offenburg ins Leben zu rufen«, freut sich Nicole Diebold. »Die gesamte Organisation der Veranstaltung, vom Marketing bis hin zur Expertensuche, haben die Schüler der Klasse 12/3 des TG's übernommen. Sie werden auch die Diskussion in der Reithalle moderieren.« Im Zentrum dieser Diskussion stehen Fragen, wie die »Virtual Reality« unsere Zukunft beeinflusst und verändern wird, sowie die damit verbunden Chancen und Gefahren. 

Michael Österle, der betreuende Lehrer der Klasse, ist begeistert: »Nachdem ich mir das Konzept angesehen hatte, haben mich dann vor allem zwei Punkte überzeugt. Zum einen die große Freiheit, die die Schülerinnen und Schüler bei der Umsetzung haben. Außer dem Oberthema ›Leben 4.0‹ und dem grundlegenden Setting, dass sie sich mit Experten zu einem Thema austauschen, ist alles offen.« Das ermögliche der Klasse, »ihr eigenes Ding« zu machen. »Daraus entsteht dann eine sehr viel größere Motivation, als wenn ich im ›normalen‹ Unterricht in den Klassenraum gehe und das Thema der Stunde verkünde.« Abgesehen davon gebe es bei der Planung, Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung sehr verschiedene Aufgabenstellungen zu bewältigen. »Die Schüler haben dadurch die Möglichkeit, sich entsprechend ihrer Vorlieben und Stärken einzubringen.« Und ganz nebenbei würden alle Beteiligten auch noch das lernen, was im Lehrplan steht, nämlich was alles nötig ist, um so ein umfangreiches und komplexes Projekt umzusetzen. »Es ist zwar kein Flughafen in Berlin, aber es gibt auch in unserem Projekt viele Dinge, die schief gehen und seinen erfolgreichen Abschluss gefährden können«, sagt Österle. 
Bei der Themensuche haben sich die Schüler am Oberthema des bundesweiten Junior-Science-Cafe-Projekts »Denk digital! – Leben 4.0« orientiert: »Gemeinsam entschieden wir uns, dass es ein Thema sein sollte, welches jetzt schon in Teilbereichen angewandt wird«, verrät der TG-Schüler Forian Fahner. »Da aus unserer Sicht ›Autonomes Fahren‹ noch in den Kinderschuhen steckt, fiel unsere Wahl schnell auf die ›Virtuelle Realität‹, da man hierzu auch einen guten Praxisbezug herstellen kann.«
So würden viele Firmen von Schweißereien über Architekturbüros bereits »VR« verwenden, sagt auch Schüler Nuno Luis. Sein Mitstreiter Tim Fröhlich verrät, was die Schüler beim ersten Offenburger Junior Science Cafe erwartet: »Wir hoffen auf einen interessanten und lebendigen Austausch an Wissen zwischen den von uns ausgewählten Experten und den Schülern, mit dem Ziel, so viele offene Fragen wie möglich klären zu können, sodass alle nach der Veranstaltung gewissermaßen selber VR-Experten sind.«

»Hierfür haben wir mehrere hochkarätige Experten aus der Wirtschaft und von der Hochschule Offenburg eingeladen«, ergänzt Florian Fahner. »Die Experten halten neben der Podiumsdiskussion jeweils einen Vortrag. Dabei sind vor allem die einzelnen Themenstände der Experten spannend, die demonstrieren sollen, wie weit die ›Virtuelle Realität‹ bereits in unserem Alltag fortgeschritten ist.«

Stichwort

Anmelden

Im Rahmen des ersten Junior Science Cafes in Offenburg stehen Martin Zimmermann, CEO bei der imsimity GmbH, Christian Merz von Daimler Benz, Lisa Däumler und Felix Müller von Vision Box und Zaid Ghasib der Hochschule Offenburg Rede und Antwort. 
Die Teilnehmer haben im Vorfeld der Veranstaltung die Möglichkeit Fragen, die sie zum Thema haben, einzureichen. Diese werden dann im Rahmen der Podiumsdiskussion aufgegriffen.
Anmeldungen sind erforderlich unter https://goo.gl/forms/Kj2LqXMlVS1A933Q2.

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