Robby Mitmachaktion

"Ferien"-Aufgabe zwölf: Bienenwissen unter Beweis stellen

Autor: 
Robby Rheinschnake
Lesezeit 2 Minuten
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14. Juni 2020

Um sie dreht sich die zwölfte „Ferien“-Aufgabe: Die Biene ist ein spannendes Insekt, über das es viel zu wissen und erfahren gibt. ©Jens Baumgärtner

Gemeinsam mit dem Offenburger Lehrer Jens Baumgärtner hat sich Robby Rheinschnake etwas ausgedacht, bei dem ihr euer Wissen vertiefen könnt und recherchieren dürft. Es geht um die Bienen. Mitmachen können Schüler und Kindergartenkinder, für beide Gruppen gibt es Aufgaben. 

Es sind Pfingstferien. Noch eine ganze Woche habt ihr keine Schule und kein Homeschooling. Ich habe mir deswegen überlegt, dass ihr da vielleicht Lust und Zeit habt für eine weitere „Ferien“-Aufgabe. Gemeinsam mit dem Offenburger Lehrer Jens Baumgärtner habe ich mir ein ganz tolles Thema ausgedacht. Die zwölfte „Ferien“-Aufgabe geht um Bienen. 
Lesen und informieren

„Ich habe vor einigen Jahren auf der Kinderseite der Mittelbadischen Presse eine wirklich schöne Geschichte über Bienen entdeckt“, verrät der Mathe-, Physik- und Biolehrer. „Mit dieser Geschichte arbeite ich seither in der Schule. Und ich denke, auch für die Robby-Leser ist das eine tolle Aufgabe.“

Jens Baumgärtner selbst kennt sich bestens mit Bienen aus, immerhin ist er auch noch Imker. Was man da alles machen muss, und wie man Imker wird, verrät er euch beim nächsten Mal, nämlich dann, wenn Robby die Lösungen der „Bienen-Aufgabe“ bekanntgibt. Gutes Stichwort: Was sollt ihr denn herausfinden und beantworten?

„Wenn ihr die Geschichte (Kasten) aufmerksam durchgelesen und angeschaut habt, könnt ihr sicher einige Aufgaben beantworten. Wenn ihr nicht alles gefunden habt, könnt ihr auch im Internet recherchieren oder in Büchern nachschlagen“, sagt Jens Baumgärtner. „Hier sind nun die einzelnen Aufgaben“:

• Welche Bienenwesen leben in einem Bienenstaat und welche Aufgaben haben sie im Volk?
• Wie entwickeln sich Bienen vom Ei (Stift) bis zur schlupfreifen Biene? Wie lange dauert diese Entwicklung?
• Welche „Berufe“ hat eine Arbeitsbiene in ihrem Leben?
• Wie nimmt die Biene Gerüche wahr?
• Wie viele Arbeiterinnen gibt es in einem Volk?
• Welche Aufgabe im Bienenvolk übernehmen die Drohnen?
• Was ist Honigtau?

„Viele Spannende Dinge rund um die Bienen findet ihr auch in der  Bienen-App vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Natürlich könnt ihr euch auch beim Deutschen Imkerbund oder dem Verein Melifera informieren“, verrät Jens Baumgärtner.

Ich bin schon sehr gespannt, was ihr alles in Erfahrung bringt und wer die Aufgaben richtig beantwortet. Und auch Kindergartenkinder dürfen aktiv werden und Bienen malen (siehe Kasten). Unter allen, die bei der zwölften „Ferien“-Aufgabe mitmachen, verlose ich natürlich auch wieder etwas, genau gesagt acht Preise.

Hintergrund

Die Geschichte

Kurzer Traum vom Leben im Bienenhaus

Hier ist die Geschichte, die Jens Baumgärtner am 12. Mai 2006 auf Robby Rheinschnakes Kindernachrichtenseite entdeckt hat. 

„So ein Bienenleben, das wäre was für mich, träumt Kurt, der kleine Mistkäfer. Schon eine ganze Weile beobachtet er interessiert das Bienenhaus. Er sitzt etwas abseits auf einer Margeritenblüte und schaut fasziniert dem emsigen Kommen und Gehen der unzähligen Bienen zu. Kurt will sich eine neue Beschäftigung suchen, da er kein Mistkäfer mehr sein will. Das Bienenleben gefällt ihm: ein schönes Haus zum Wohnen, viele Freunde und, und, und. 

Arbeit gibt's genug

‚Hallo du; Vorsicht! Mach Platz! Ich will landen und Nektar sammeln!‘ Mit einem schnellen Seitwärtshüpfer schafft es Kurt gerade noch, der geschäftigen Biene auszuweichen. Sie landet, steckt sofort ihren Rüssel in die Blüte und saugt begierig den Nektar auf. Dabei linst sie den Mistkäfer mit ihren großen Augen argwöhnisch an. Stotternd fragt Kurt: ‚Ha-hahallo, ich bin der Kurt und wie heißt du?‘ Zunächst saugt die Biene einfach weiter und gibt keine Antwort, doch plötzlich hört sie auf, hebt ihren Kopf und summt freundlich: ‚Hallöchen. Ich bin Lise, eine Trachtbiene, und sammle Nahrung für den Bienenstock.‘ Sogleich wird Kurt viel mutiger und plappert eifrig los: ‚Ich habe euch beobachtet und würde sooo gerne zu euch gehören und euch bei der Arbeit helfen. Darf ich?‘ 
Lise rollt mit ihren Augen und überlegt angestrengt, bevor sie zu summen beginnt: ‚Arbeit gibt’s bei uns genug. Aber ein Mistkäfer, was kann der tun? Du kannst keinen Nektar und keine Pollen sammeln, weil du keine Honigblase im Körper und keine Pollenhöschen an deinen Hinterbeinen hast. Als Amme für die Larvenfütterung oder als Baubiene für die Wabenzellen taugst du auch nicht.‘ Lise zermartert sich den Kopf. ‚Ah, ich hab‘s‘, ruft sie plötzlich heiter. ‚Du könntest bei den Lagerarbeiterinnen mithelfen und den Stock belüften, indem du ganz schnell mit deinen kräftigen Flügeln schlägst. Komm mit!‘ Freudestrahlend und aufgeregt fliegt Kurt hinter Lise her. Zunächst protestieren die Wehrbienen, die am Eingang Wachdienst schieben, heftig. Doch schließlich lassen sie den Fremdling in Lises Begleitung passieren.

Es ist ziemlich düster und eng im Bienenstock und überall wuselt es von Tausenden arbeitseifrigen Bienen. Ohne Zeit zu verlieren bringt Lise ihren Begleiter zu den Lagerarbeiterinnen, erklärt ihm seinen Job und fliegt wieder aus, um Pollen und Nektar zu sammeln. Kurts Aufgabe ist es nun, ständig mit seinen Flügeln zu schlagen, damit im Stock immer die gleiche Temperatur herrscht. Seite an Seite mit den Bienen verrichtet er seine Arbeit. Schon bald merkt er, dass es mächtig anstrengend ist. Er schwitzt heftig und seine Flügel scheinen schwer zu werden. Immer langsamer wird sein Flügelschlag, bis er schließlich bei jedem Schlag einen tiefen Seufzer von sich gibt. ‚Na, wie geht’s?‘, fragt Lise, die auf einmal wieder neben Kurt auftaucht. Kurt erschrickt furchtbar, da er voll auf seine mühselige Arbeit konzentriert ist. Er kommt aus dem Gleichgewicht, taumelt gefährlich hin und her und platsch – bleibt er mit seinen Flügeln an den klebrigen Honigwaben hängen. Völlig hilflos strampelt er verzweifelt mit seinen sechs Beinchen in der Luft herum und kommt nicht mehr los. 
Rasch ruft Lise einige Bienen zu Hilfe. Sie halten sich an Kurts Beinen fest und mit einem kräftigen ‚Hauruck‚ befreien sie den armen Kerl aus seiner misslichen Lage. Von Honig triefend schleppt sich Kurt mit Lises Hilfe hinaus ins Freie. ‚Tut mir leid für dich‘, summt Lise bedauernd, ‚bei uns bist du offensichtlich am falschen Platz. Ich denke jeder von uns sollte das bleiben und tun, wozu er geboren wurde. Mach‘s gut und tschüss‘. Und schon fliegt Lise zur nächsten Butterblume. Nachdenklich bleibt Kurt noch ein bisschen im Schatten sitzen, bevor er sich, mit von Honig glänzenden Flügeln, in die Lüfte erhebt.“ (Quelle: Mittelbadische Presse, Kindernachrichten, 12. Mai 2006 von Maria Hofstetter)

Stichwort

Mitmachen

„Ferien“-Aufgabe zwölf: Acht Preise zu gewinnen

Habt ihr euch die Geschichte über die Bienen gut durchgelesen? Dann nichts wie ran an das Lösen der Aufgaben von Jens Baumgärtner. 
Beantwortet die Fragen und schickt die Lösungen per E-Mail (nicht als Worddatei) an robby@reiff.de unter dem Stichwort „Ferien-Aufgabe zwölf“. Einsendeschluss ist Sonntag, 28. Juni. Ihr geht noch in den Kindergarten und wollt dennoch am Gewinnspiel teilnehmen? Dann lasst euch die Geschichte von eurer Mama, eurem Papa oder vielleicht einem Geschwisterteil, das schon in die Schule geht, vorlesen und malt anschließend eine „Biene bei der Arbeit“. Fotografiert dieses Bild ab und schickt es ebenfalls bis zum 28. Juni an die Redaktionsschnake. Unter allen, die die Fragen beantworten und unter allen Künstlern verlost Robby acht Preise (vier für Schüler und vier für Kindergartenkinder). Es entscheidet das Los. Die gemalten Bilder werden dann auf Kindernachrichtenseiten unter Nennung eures Namens und/oder auf www.bo.de im Internet (ohne Namen) veröffentlicht. Und jetzt viel Spaß beim Beantworten und Malen!

So erreicht ihr Robby Rheinschnake

Mittelbadische Presse
Robbys Kinder-Nachrichten
Nachrichten-Redaktion
Hauptstraße 83a
77652 Offenburg

Ein Fax schickt ihr an: 0781/504-3719

Mit einer Email geht es am schnellsten: robby@reiff.de

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