Kinder

Am Girls’- und Boys’-Day Berufe kennenlernen

Autor: 
Katrin Mosmann
Lesezeit 3 Minuten
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28. März 2019

Hineinschnuppern. ©dpa

Heute ist bundesweit der Girls'- und Boys' Day. Was genau es mit dem Berufeschnuppertag auf sich hat, hat Regina Geppert, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Offenburg, Robbys Assistentin verraten. 
 

Vielleicht sind einige von euch heute nicht in der Schule, sondern schnuppern in einen von vielen spannenden Berufen rein, die im Rahmen des Girls’- und Boys’-Day angeboten werden. Mädchen schauen sich dabei Berufe an, die eigentlich »typisch Junge« sind, und Jungs lernen »Mädchenberufe« kennen. »Der Zukunftstag für Mädchen und der Zukunftstag für Jungen wurde ins Leben gerufen, um diese Stereotypenzuschreibung aufzubrechen«, weiß Regina Geppert, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Offenburg. »Es geht darum, dass Mädchen und Jungs in Berufe schnuppern, die sie sonst nicht auf dem Schirm haben.«

Jedes Jahr mitmachen

Bei den Mädchen seien dies vor allem Berufe im Mint-Bereich, also alles mit Technik, Mathematik, Informatik und natürlich auch dem Handwerk. Jungs dagegen können an dem Zukunftstag Berufe wie den des Erziehers, des Grundschullehrers und jene im Bereich der Gesundheitspflege, etwa des Altenpflegers, kennenlernen.

Seit 2003 findet der Girls’-Day, seit 2006 auch der Boys’-Day einmal im Jahr statt. »Schülerinnen und Schüler ab der fünften Klasse dürfen mitmachen«, erklärt Geppert. Und das jedes Jahr aufs Neue: »Es wäre schön, wenn sie dieses Angebot jedes Jahr nutzen würden, um in viele verschiedene Berufe reinzuschnuppern und auch, um Betriebe kennenzulernen.« So könne man erste Kontakte für mögliche Praktika knüpfen aber vor allem eben mit Klischees brechen. »Es geht wirklich darum, dass Mädchen und Jungs ihre eigenen Fähigkeiten einschätzen und die Freude an Berufsfeldern, die sie nicht bedacht hätten, kennenlernen.« Auch die Erkenntnis, »dieser Beruf ist nichts für mich«, ist wertvoll, weiß Geppert. »Auch dann hat man durch den Zukunftstag etwas gewonnen.« 

Die Idee für den Girls’- und Boys’-Day stammt übrigens aus Deutschland: »Das Kompetenzzentrum in Bielefeld hat das Konzept entwickelt. Mittlerweile findet der Tag nicht nur hier statt, sondern auch in vielen anderen Ländern«, freut sich Regina Geppert. »Es haben sich durch diese Initiative auch diverse Bündnisse gegründet, unter anderem auch das Bündnis-Girls’-Day-Ortenau und das Bündnis-Boys’-Day-Ortenau, um unsere Region speziell zu puschen.«

Zahlreiche Einrichtungen aus der Region seien mittlerweile mit an Bord: die Hochschule Offenburg, diverse Kommunen, namhafte Betriebe, Krankenkassen, Pflegeeinrichtungen, Kitas und beispielsweise ein Drogeriemarkt.

Und wie kommt der Zukunftstag bei den Schülern an? »Eine tolle Aktion«, »Der Girls' Day stärkt das Selbstbewusstsein«, »Es ist super, dass man in Betrieben Eindrücke sammeln kann«, »Es macht mega Spaß«, »Besser als Schule«, »Der Boys’-Day ist cool, obwohl ich anfangs gar nicht hin wollte«, sind nur einige der Feedbacks, die Regina Geppert im Laufe der Jahre von Teilnehmern bekommen hat. »Die Initiative ist wertvoll, denn die Kinder wissen danach einfach mehr über Berufe.«

So erreicht ihr Robby Rheinschnake

Mittelbadische Presse
Robbys Kinder-Nachrichten
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Hauptstraße 83a
77652 Offenburg

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