Zu Besuch in der dritten Klasse

Heute ist Weltspartag! Und wofür sparen Hornberger Kinder?

Autor: 
Katrin Mosmann
Lesezeit 4 Minuten
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30. Oktober 2018
Sparen ist wichtig, finden neun Drittklässler der Wilhelm-Hausenstein-Schule in Hornberg. Um Spielzeug zu kaufen, aber auch für ihr späteres Leben.

Sparen ist wichtig, finden neun Drittklässler der Wilhelm-Hausenstein-Schule in Hornberg. Um Spielzeug zu kaufen, aber auch für ihr späteres Leben. ©Katrin Mosmann

Neun Drittklässler der Wilhelm-Hausenstein-Schule in Hornberg sprechen zum heutigen Weltspartag mit Robby Rheinschnakes Assistentin über große und kleine Wünsche, auf die sie sparen.

Heute ist Weltspartag. Zeit, die Spardosen zu packen, um bei den Banken das Gesparte aufs Konto einzuzahlen und dafür eine Belohnung abzuholen. Auch Reina (9), Hanna (8), Lucy (8), Lea (9), Leon (8), Ben (8), Lene (8), Ruth (8) und Alunkone (8) haben ihre Spardosen bereits gerichtet. 

Doch nicht nur für den Weltspartag sparen die Drittklässler der Wilhelm-Hausenstein-Schule in Hornberg. »Langfristig spare ich schon auf ein Auto«, sagt Reina. »Damit kann man nie früh genug anfangen. Und auf eine neue Brille spare ich außerdem. Ich habe meine alte nämlich kaputt gemacht.« 

Gut aufgeteilt

Hanna bekommt Taschengeld, das aber nur teilweise in der Spardose landet: »Manchmal kommt mein Taschengeld auch in das Portemonnaie, und ab und an kaufe ich mir von diesem Geld dann Spielsachen.« Gleich drei Sparbüchsen hat Lucy: »In ein Kässchen kommt das Geld von Mama und Papa, das zweite ist bei meiner Oma, und in die dritte Spardose, die in meinem Zimmer steht, mache ich mein Notengeld.« Dieses letzte Sparschweinchen ist dann für Lucys Wünsche: »Davon kann ich mir mal was zum Spielen kaufen oder ich nehme Geld mit, wenn ich einen Ausflug mache. Für den Fall, dass ich mir da was kaufen möchte. Derzeit spare ich außerdem auf einen Sitzsack oder ein Sofa für mein Zimmer.«

Auch Lea hat mehrere Spardosen: »Aber nur eine davon kann ich selbst aufmachen. Das Geld darin verwende ich dann, um mir mal was zu kaufen. Im Moment liebe ich zum Beispiel Lol-Puppen. Für die gibt es auch ein Haus und auf eben dieses spare ich nun. Vielleicht bekomme ich es aber auch zu Weihnachten«, hofft die Neunjährige.  

Leon denkt langfristig: »Ich spare auf ein Auto und den Führerschein. Alles Geld, das ich geschenkt bekomme, kommt auf mein Konto. Dann kann ich mir irgendwann mein Traumauto, einen VW T6, kaufen.« Ab und an braucht er aber auch schon heute ein bisschen Geld: »Natürlich erfülle ich mir hin und wieder mal einen kleinen Wunsch oder gehe beispielsweise ein Eis essen.«

Auch Ben spart bereits jetzt auf ein Auto: »Ich möchte mal einen Audi R8. Da ist es gut, wenn ich früh genug mit dem Sparen beginne. Allerdings habe ich auch noch ein Sparkässchen, das für kleine und etwas größere Wünsche vorgesehen ist. Zum Beispiel für Playmobilzubehör und eine neue PS4, für den Fall, dass ich diese nicht zu Weihnachten bekomme.«

Lene fällt das Sparen derzeit leicht, denn: »Ich brauche ein neues Fahrrad. Da macht es mir natürlich Spaß zu sparen. Ich habe ein Kässchen, in das Geld für gute Noten kommt, und eines für den Weltspartag.« Langfristig denkt auch sie bereits an den Führerschein: »Geld, das ich zum Geburtstag oder von meinem Opa bekomme, spare ich dafür.«

Spontane Entscheidung

Ruth spart regelmäßig auf Bücher: »Ich bekomme ein neues Zimmer, und dann habe ich viel Platz für neue Geschichten. Außerdem habe ich meine alten Bücher alle schon oft gelesen.« Welche ihrer verschiedenen Spardosen für die Bücher gedacht ist, entscheidet sie meist spontan: »Immer am Weltspartag schaue ich, welches Kässchen ich zur Bank bringe und welches zu Hause bleibt.«

Fast wunschlos glücklich ist Alunkone: »Ich wünsche mir derzeit lediglich eine Uhr, und auf die spare ich nun. Das Geld, das ich geschenkt bekomme, kommt ins Sparschwein, und irgendwann kann ich mir den Wunsch dann erfüllen.«

Wie wichtig das Sparen ist, ist den Drittklässlern auf jeden Fall klar: »Mama und Papa sagen mir immer, dass ich nicht zu viel Geld ausgeben soll und früh genug mit dem Sparen beginnen soll«, erklärt Lene. Lucy ergänzt: »Ich finde es sehr wichtig zu sparen, denn wenn wir groß sind, müssen wir viele Rechnungen und beispielsweise ein Auto bezahlen.« Das ist auch Lea und Hanna bewusst: »Wenn wir erwachsen sind, müssen wir alle möglichen Sachen kaufen, zum Beispiel Essen und Trinken. Und alles kostet eben Geld.«

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Mittelbadische Presse
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