Die »Gobots« in Rockenhausen

First-Lego-League – die Zweite

Autor: 
Katrin Mosmann
Lesezeit 3 Minuten
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01. Februar 2018

Rocken heute Rockenhausen: Die »Gobots« Chris (von links), Jannis, Sebastian, David und Felix wollen ihren Erfolg beim Regionalwettbewerb überbieten. ©Katrin Mosmann

Die »Gobots« stehen heute im Semifinale der First-Lego-League. In Rockenhausen wollen sie den Einzug ins Finale Zentraleuropa in Aachen karmachen, das Mitte März ist. 
 

Heute heißt es Daumen drücken: Die »Gobots«, das First-Lego-League (FLL)-Team von Robby Rheinschnake und der Hochschule Offenburg, gehen im Semifinale des FLL-Wettbewerbs an den Start. Das Semifinale, bei dem die Erst- und Zweitplatzierten der Regionalwettbewerbe (wir haben darüber berichtet) teilnehmen, ist in Rockenhausen, einem Ort im Bundesland Rheinland-Pfalz. Bereits ganz früh heute Morgen, um fünf Uhr, sind Chris Henco, Jannis Junker, Sebastian Klama, David Bühler und Felix Vogt mit ihren beiden Coachs Dieter Klama und Michael Bühler losgefahren, um pünktlich vor Ort zu sein. 

»Wir haben dafür heute und morgen schulfrei bekommen«, verrät David. »Wir werden heute erst spät abends zurückkommen und wurden deswegen vom Unterricht befreit.«  Nicht ganz drei Wochen sind vergangen, seit die »Gobots« am 13. Januar beim Regionalwettbewerb in der Hochschule in Offenburg den zweiten Platz gemacht und so ihr Ticket für Rockenhausen gelöst haben. Eine Verschnaufpause gab es für die Jungs also nicht: »Wir haben direkt nach dem Wettbewerb, genau genommen sogar noch am gleichen Abend, mit den Vorbereitungen fürs Semifinale begonnen«, sagt David, der zugibt: »Es ist in Offenburg nicht alles so gelaufen, wie wir das wollten. Leider ist unser Roboter ein paar Mal hängen geblieben.«


»Wir haben in den vergangenen beiden Wochen die Laufzeit von ›GT17/18‹, so haben wir unseren Roboter getauft, verbessert. Er läuft jetzt deutlich schneller und kann in den 2,5 Minuten, die das Robot-Game dauert, nun mehr Aufgaben lösen«, sagt Sebastian Klama stolz. »In den Probeläufen haben wir 400 Punkte erzielt, im Robot-Game in Offenburg konnten wir 260 Punkte erspielen.«


Auch in Sachen Forschungsauftrag haben die »Gobots« noch nachgelegt: »Wir haben ja das Thema ›Baumsaft‹, also Presswasser aus Hackschnitzel, gewählt. Zwischenzeitlich haben wir mit einem Düngemittelhersteller telefoniert und einige Fragen geklärt, etwa, ob es einen Markt für Flüssigdünger gibt, man etwas beachten muss, wenn man ihn auf Feldern benutzt und was für Vermarktungsmöglichkeiten bestehen.«


Für die Realschüler und Gymnasiasten, die alle in die achte und neunte Klasse gehen, ist das Forschen eines solchen Themas eine große Aufgabe. Eine, auf die sie stolz sind: »Man hat das gute Gefühl, dass man etwas bewegt«, freut sich Sebastian. Hinzu kommt, dass die »Gobots« ein »zusammengewürfelter Haufen« sind, der logistisch einiges stemmt, um im Team zu arbeiten: »Die Hochschule unterstützt uns hier natürlich, wo es geht«, sagt Coach Dieter Klama. Dass aber nicht alles in der Gruppe erarbeitet werden kann, ist bei den unterschiedlichen Wohnorten klar: »Wir arbeiten halt jeder für sich auch viel zu Hause. Zwei Mal pro Woche haben wir uns dennoch getroffen«, sagt Felix. »Wir wollen ja unser Ziel erreichen.« Und das ist, da sind sich alle einig, ganz klar der Einzug ins Finale Zentraleuropa am 17. und 18. März in Aachen.  

Hintergrund

Die First-Lego-League

»Die First-Lego-League ist ein Förderprogramm, welches Kinder und Jugendliche in einer sportlichen Atmosphäre an Wissenschaft und Technologie heranführt«, heißt es auf der Internetseite des Veranstalters. Den Teilnehmern soll der Zugang zu naturwissenschaftlichen Fächern erleichtert sowie ihre Motivation, einen Ingenieur- oder IT-Beruf zu erlernen, frühzeitig geweckt werden.
Der Wettbewerb steht in diesem Jahr unter dem Motto »Hydro Dynamics« (Vorkommen, Nutzung, Lagerung und Bewegung von Wasser ergründen). Beginnend mit den verschiedenen Regionalwettbewerben, geht es für die Erst- und Zweitplatzierten weiter zum Semifinale. Die drei besten Teams der einzelnen Semifinale werden dann beim Finale Zentraleuropa gegen die internationale Konkurrenz (sieben Länder) antreten. Der Wettbewerb, der in diesem Jahr dann in Aachen ausgetragen wird, ist  für alle Teilnehmer auf englisch. 

Bei den Wettbewerben werden das Roboter-Design, das Teamwork und der Forschungsauftrag bewertet. Der größte Part des Wettbewerbs ist aber das Robot-Game. Drei Durchläufe à 2,5 Minuten gibt es, in denen die Roboter so viele Aufgaben wie möglich auf dem einheitlichen Spieltisch meistern müssen. Der beste Lauf wird gewertet. 

So erreicht ihr Robby Rheinschnake

Mittelbadische Presse
Robbys Kinder-Nachrichten
Nachrichten-Redaktion
Hauptstraße 83a
77652 Offenburg

Ein Fax schickt ihr an: 0781/504-3719

Mit einer Email geht es am schnellsten: robby@reiff.de

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