Interview

Robbys "Gobots" sind im Finale

Autor: 
Katrin Mosmann
Lesezeit 3 Minuten
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07. Februar 2020

Mit dem zweiten Platz in der Gesamtwertung des Semifinales haben sich die „Gobots“ am Sonntag in Mannheim für das Finale Zentraleuropa in Offenburg qualifiziert. ©Hochschule Offenburg

Ich habe euch ja bereits verraten, dass die „Gobots“, mein First-Lego-League-Team, am Sonntag beim Semifinale der First Lego League (FLL) in Mannheim den zweiten Platz in der Gesamtwertung belegt und sich somit für das Finale Zentraleuropa, das am 6. und 7. März erstmals an der Hochschule in Offenburg ausgetragen wird, qualifiziert haben. Und kaum zurück in der Heimat, haben sich Sebastian, Jannis, David (alle 15), Jan (13) und Kjell (10) für die Kindernachrichten Zeit für ein Interview genommen und verraten, wie es in Mannheim war und was nun in Sachen Vorbereitung ansteht.
 

Erst mal: Herzlichen Glückwunsch. Ihr habt am Wochenende in Mannheim den zweiten Platz in der Gesamtwertung belegt und euch somit für das Finale Zentraleuropa qualifiziert. Was war es für ein Gefühl, als feststand, dass ihr weiter seid?
Sebastian: Es ist ein schönes Gefühl wieder „zurück“ nach Offenburg zu dürfen.      

Zwischenzeitlich hattet ihr am Sonntag damit gar nicht mehr gerechnet, richtig? 
David: Nachdem sowohl die Testrunde als auch die ersten beiden Runden des „Robot-Games“ nicht optimal liefen, und dann auch noch bekannt gegeben wurde, dass wir nicht unter den drei besten Teams in der Kategorie „Forschungsauftrag“ sind, bekamen wir schon ein wenig Angst. In den bis zum Ende geheim gehaltenen Kategorien „Robot-Design“ (dritter Platz) und Teamwork (zweiter Platz) konnten wir aber gute Punkte ergattern, und so ging es doch noch gut aus. Wie sich später herausstellte, sind wir beim Forschungsauftrag Viertplatzierter, was uns auch geholfen hat.

Das klingt sehr spannend. Wie war der Wettbewerb denn allgemein? War die Stimmung gut? 
Kjell: Die Stimmung war gut und es hat Spaß gemacht!
Jan: Teilweise war es echt spannend, vor allem bei den „Robot-Games“.

Gutes Stichwort. Beim „Robot-Game“ hattet ihr ja Anfangsschwierigkeiten. Was war los?
David: Wir hatten hauptsächlich Positionierungsfehler, da natürlich nicht alle Matten perfekt gleich sind und wir auch nicht die Möglichkeit haben, an diesen davor zu testen. Dadurch waren aber alle Teams beeinträchtigt, das sah man auch an den allgemein niedrigen Punktzahlen in den ersten Runden.

Und immerhin habt ihr euch ja trotzdem für das Achtelfinale qualifiziert ...
Sebastian: Die Stabilität des Roboters hat sich mit der Zeit erhöht, im Achtelfinale hatten wir sogar die höchste Punktzahl von allen Teams. Das ist zwar nicht die Leistung, die wir uns erhofft haben, aber immer noch 30 Punkte mehr als im Regionalwettbewerb in Offenburg.

Das ist doch super. Wie waren die anderen Teams? Habt ihr Kontakte geknüpft?
David: Einige Teams kannten wir schon aus den vergangenen Jahren. Mit denen haben wir uns natürlich ausgetauscht, und auch mit neuen Teams haben wir Kontakte geknüpft. Vielleicht trifft man sich ja noch mal vor dem Finale.

Es gab beim „Robot-Game“ ja auch ein Aufeinandertreffen mit den „HFG Bots“ aus Oberkirch, stimmt's? 
David: Die haben sich auch ganz gut geschlagen. Sie sind zusammen mit uns ins Viertelfinale gekommen.

Wie geht es jetzt weiter? Ihr habt knapp vier Wochen, um euch auf das Finale vorzubereiten. Und dort läuft dann ja alles auf Englisch, oder? 
Sebastian: Wir werden weiter am Roboter sowie am Design feilen und den Forschungsauftrag übersetzen und neu einstudieren. Dabei werden wir die Hinweise der Jury mit einbauen.
Kjell: Das wird schwierig für mich, da ich noch nicht so gut Englisch kann, aber es wird schon klappen!
 

Welches Ziel habt ihr fürs Finale? Was kann man da denn noch erreichen? Vor zwei Jahren seid ihr ja sogar nach Ungarn gereist, weil ihr euch so gut geschlagen habt.
D
avid: Das Finale in Offenburg wird bestimmt eine tolle Veranstaltung. Unser größtes Ziel ist es, einfach viel Spaß zu haben, aber natürlich kann man noch weiterkommen. Die besten 20 Teams lösen weiterführende Tickets nach Detroit, Michigan in den USA, Nagoya in Japan, Thessaloniki in Griechenland, Rio de Janeiro in Brasilien oder Sydney in Australien. Wir hoffen natürlich wieder aufs Weiterkommen, aber auf unser bisheriges Ergebnis können wir sicherlich bereits stolz sein.

Stichwort

"HFG Bots" ebenfalls in Offenburg dabei

Neben den „Gobots“ hat sich ein weiteres Team aus der Ortenau für das Finale Zentraleuropa qualifiziert. Und zwar die „HFG Bots“ aus Oberkirch. „Die HFG Bots haben sich im Semifinale als Newcomer auch sehr gut geschlagen. Sie standen im Viertelfinale mit den Gobots im Robot-Game und haben auch Potenzial“, freut sich Nicole Diebold, die die First Lego League seitens der Hochschule Offenburg betreut. „Wir haben uns daher dazu entschlossen, den HFG Bots die Wildcard für das Finale zu geben, da wir zum einen ein weiteres Team aus der Ortenau im Finale wollten und auch, weil das Hans-Furler-Gymnasium von Beginn an beim Wettbewerb mit starken Teams aktiv war.“
Die Wildcard darf von der austragenden Einrichtung, in diesem Fall von der Hochschule Offenburg, frei an ein Team vergeben werden (Anm. der Redaktion).

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Mittelbadische Presse
Robbys Kinder-Nachrichten
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