Robbys Assistentin im Bärenpark

Wassermelonen helfen gegen die Hitze

Autor: 
Katrin Mosmann
Lesezeit 3 Minuten
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04. August 2018

Sprung ins kühle Nass: Die Bären gehen in diesen heißen Tagen am liebsten baden. ©Bärennpark

Auch den Tieren des Alternativen Wolf- und Bärenparks in Bad Rippoldsau-Schapbach ist es derzeit sehr heiß. Wie sich die Tiere abkühlen, hat die stellvertretende Parkleiterin Sabrina Reimann Robbys Assistentin verraten. 
 

Bestimmt kommt ihr in den vergangenen Tagen auch oft ins Schwitzen. Es ist ja schon richtig warm draußen, und der Sommer macht seinem Namen alle Ehre. Und nicht nur uns Menschen ist es heiß: »Die Hitze macht allen zu schaffen, den Tieren wie den Mitarbeitern des Parks«, verrät Sabrina Reimann, die stellvertretende Parkleiterin des Alternativen Wolf- und Bärenparks in Bad Rippoldsau-Schapbach. »Den Wölfen, Bären und Luchsen ist genau so heiß wie uns.«


Und anders als wir Menschen können Bären und Wölfe nicht schwitzen: »Menschen haben Schweißdrüsen, sie schwitzen, um sich abzukühlen. Die Bären und die Wölfe dagegen müssen hecheln, um ihren Körper runterzukühlen.« So sehe man die Tiere derzeit nicht selten mit heraushängenden Zungen. »Oder sie legen sich in den Schatten und bewegen sich nicht viel«, berichtet Sabrina Reimann weiter. »Sehr aktiv sind sie dagegen, wenn es ums Baden geht. Das ist der große Höhepunkt. In dem wilden Bach, der durch den gesamten Park fließt und an stellenweise gestaut ist, sieht man die Tiere oft planschen.« Der Bach ist zudem Trinkwasserspender für die Tiere, denn natürlich haben auch Bären, Luchse und Wölfe einen vermehrten Bedarf an Flüssigkeit bei diesen Temperaturen. Genau wie wir Menschen eben auch.


Die Luchse aber sind eher badefaul, man weiß, dass sie auch über Schweißdrüsen verfügen, wenn auch nicht über so viele wie die Menschen: »Luchse und Katzen haben an einigen Stellen die Drüsen, vor allem an den Pfoten. Diese dienen aber mehr dem Zweck, dass die Tiere so ihren Geruch verteilen können«, erklärt die Tierexpertin. »Die Luchse haben in ihrer Anlage ein kleines Wasserbecken, gesehen habe ich sie darin aber noch nie«, berichtet Reimann weiter. 


Ob die Tiere nachts aktiv sind, wenn es draußen kühler wird, fragt ihr euch? »Die Tiere schlafen nachts, einige sind in der Morgen- oder Abenddämmerung aktiver, das kommt aber ganz auf den individuellen Charakter der einzelnen Bären, Wölfe und Luchse an.« Auch in ihren Höhlen, die eigentlich nur für den Winter, also für die Winterruhe, gedacht und benötigt sind, sieht man die Bären ab und zu: »Die Bären sind schlau und nutzen sie als Rückzugsort, denn sie haben natürlich gemerkt, dass es dort schön kühl ist.«


Die Wölfe ziehen bei den warmen Temperaturen generell ruhige schattige Plätze vor: »Man sieht sie selten. In Aktion treten sie aber auf der Stelle, wenn es ans Füttern geht. Die Tiere bekommen derzeit alle viel Saftiges zu fressen, etwa Gurken und Obst.« Der absolute Renner sei dabei die Wassermelone: »Die Wölfe, die eigentlich ja eher Fleischfresser sind, sind total scharf auf Wassermelonen. Sie sind die Ersten, die sich das saftige Obst schnappen, wenn Fütterzeit ist«, schmunzelt Sabrina Reimann.
 

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Mittelbadische Presse
Robbys Kinder-Nachrichten
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