Amsterdam

350. Todestag: Niederlande starten ins Rembrandt-Jahr

Autor: 
dpa
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10. Januar 2019
Selbstporträt des niederländischen Malers, Zeichners und Radierers Rembrandt Harmensz van Rijn (undatierte Aufnahme).

Selbstporträt des niederländischen Malers, Zeichners und Radierers Rembrandt Harmensz van Rijn (undatierte Aufnahme). ©dpa - Röhnert

Die Niederlande stehen 2019 ganz im Zeichen des Malers Rembrandt van Rijn. Vor 350 Jahren, am 4. Oktober 1669, starb der weltberühmte holländische Meister in Amsterdam.

Prinzessin Beatrix wird das Themenjahr «Rembrandt und das Goldene Zeitalter» am 30. Januar im Mauritshuis in Den Haag offiziell eröffnen. Mit Ausstellungen und Rundgängen ehren das Jahr über Städte und Museen im ganzen Land den Maler und sein Werk.

So wird das Mauritshuis erstmals seine gesamte Rembrandt-Sammlung in einer Ausstellung zeigen. Dazu gehören sein letztes Selbstporträt und das Werk «Die Anatomie-Stunde des Dr. Nicolaes Tulp» (1632). Auch das Amsterdamer Reichsmuseum, mit der weltweit größten Rembrandt-Sammlung, wird ab Februar erstmals alle Werke des Malers in einer Ausstellung «Alle Rembrandts» zeigen. Das berühmteste Gemälde «Die Nachtwache» soll ab Juli im Museum öffentlich untersucht und restauriert werden.

Das Fries Museum in Leeuwarden im Norden des Landes stellt Saskia van Uylenburgh in den Mittelpunkt. Sie kam aus Leeuwarden und war Rembrandts erste Frau und große Liebe: «Rembrandt & Saskia: Liebe im Goldenen Zeitalter» heißt die Schau.

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Das Museum «Lakenhal» in Leiden, wo der Maler 1606 geboren wurde, legt den Schwerpunkt auf Jugend und Lehrjahre.

Rembrandt gilt als großer Erneuerer der Kunst, als Meister von Licht und Schatten. Anders als die meisten seiner Zeitgenossen hatte er eine große Vielfalt an Themen aus Bibel, Mythologie und Geschichte. Er malte auch Porträts, viele Selbstbildnisse, Landschaften und Allegorien.

Der Maler ist eng mit dem sogenannten Goldenen Zeitalter verbunden. Damit wird die fast einhundert Jahre dauernde wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit der Niederlande im 17. Jahrhundert umschrieben. Mit dem Erfolg der Handelsflotte der Vereinigten Ostindischen Compagnie und dank weitgehender Religionsfreiheit erlebten auch Kunst und Wissenschaft eine damals in Europa beispiellose Blüte.

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