Frankfurt/Main

Deutscher Buchpreis: Sechs Romane auf der Shortlist

Autor: 
dpa
Lesezeit < 1 Minute
Jetzt Artikel teilen:
11. September 2018
María Cecilia Barbetta, Nachtleuchten (S. Fischer, August 2018).

María Cecilia Barbetta, Nachtleuchten (S. Fischer, August 2018). ©dpa - Arno Burgi

Die Autoren María Cecilia Barbetta, Maxim Biller, Nino Haratischwili, Inger-Maria Mahlke, Susanne Röckel und Stephan Thome stehen mit ihren neuen Romanen auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis.

Damit haben es beim Wettbewerb um den besten deutschsprachigen Roman des Jahres vier Frauen und zwei Männer ins Finale geschafft. Dies teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Dienstag in Frankfurt mit.

«Das Vergangene ist nicht tot, es ist nicht einmal vergangen», umschrieb Jurysprecherin Christine Lötscher in Anlehnung an ein berühmtes Zitat von William Faulkner die sechs Bücher. Alle folgten «fabulierend, spekulierend, verspielt» auf ganz unterschiedlichen Spuren der Vergangenheit.
Der Gewinner der wichtigsten Auszeichnung der Branche wird am 8. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse gekürt. Der Sieger erhält 25.000 Euro. Die restlichen Finalisten bekommen 2500 Euro.

- Anzeige -

Vor knapp vier Wochen hatte die Jury unter 199 Titeln eine erste Longlist von 20 Titeln erstellt. Im vergangenen Jahr gewann der österreichische Schriftsteller Robert Menasse mit seinem Roman «Die Hauptstadt» die Auszeichnung. Der Preis wird vom Dachverband der deutschen Buchbranche organisiert.

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeigen
03.01.2019
Die eigene Firma zu gründen ist auch dank der Digitalisierung heute nicht mehr schwer – aber wie geht es dann weiter? Wie kleine und mittelständische Firmen erfolgreich werden, zeigen zwei Jungunternehmer bei einem Vortrag am 26. Januar in der Offenburger Oberrheinhalle.
27.12.2018
Abenteuer-Indoor-Spielplatz
Wer möchte seinen Kindern zum Geburtstag nicht gern etwas ganz Besonderes bieten? Im Kiddy Dome in Schutterwald ist das möglich. Denn nicht nur an ihrem großen Tag sind die Kinder in diesem Abenteuer-Indoor-Kinderspielplatz die Könige. 
27.12.2018
Wie wir nachts schlafen bestimmt, wie unser Tag verläuft – und deshalb ist gesunder Schlaf auch so wichtig. Das eigene »Bett nach Maß« klingt fast wie ein Traum – doch Leitermann Schlafkultur ist Spezialist auf diesem Gebiet und macht es möglich.
20.12.2018
Was braucht es für einen gesunden Körper? Den Willen natürlich! Und außerdem das richtige Training und Ernährung. Im Fitnessstudio Sportpark in Schutterwald gibt es die passende Beratung mit gezielten Übungen zur "Gute-Laune-Figur".

Weitere Artikel aus der Kategorie: Kultur

vor 1 Stunde
Kabarett bei "Wortreich"
Schnellsprech at its best: Im Kehler La Cità war am Sonntag der Kabarettist Philipp Weber zu Gast, der mit seiner Waffe – scharfer Witz, wissenschaftlich untermauert – gegen die Konsumgesellschaft und die manipulativen Methoden des Marketings zu Felde zieht.   
vor 2 Stunden
Wagners "Rheingold" im Parktheater
Der Erdenkreis wird zur Manege, »Das Rheingold«, der Vorabend von Richard Wagners monumentalem Ring-Zyklus, irritiert als Zirkusposse. Unter dem Strich wartet das Theater Pforzheim aber mit einer überaus bemerkenswerten Aufführung auf, einer musikalisch beeindruckenden Eigenproduktion.     
Die Staatsanwältin Chastity Riley ist die Krimi-Heldin von Simone Buchholz.
vor 8 Stunden
Bochum/Hamburg
Der «Deutsche Krimipreis» geht in diesem Jahr an «Mexikoring» von Simone Buchholz in der nationalen und an den japanischen Thriller «64» in der internationalen Wertung. Das teilte das Bochumer Krimi Archiv über seine Außenstelle in Hamburg mit.
Jogginhose goes Laufsteg: Designer Kilian Kerner nach seiner Show im Berliner E-Werk.
vor 10 Stunden
Berlin
Ein Fußmatten-Spruch lautet: «Zuhause ist, wo die Jogginghose wohnt.» Die Strumpfhose ausziehen, raus aus dem kneifenden Anzug, rein in die gemütliche und innen schön kuschelige Hose: Das ist für viele der perfekte Feierabend.
Katharina Thalbach (l) und Pierre Besson in "Hase Hase" in der Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater.
vor 11 Stunden
Berlin
Katharina Thalbach (65) spielt einen Außerirdischen mit Hasenzähnen. Im Theaterstück «Hase Hase», das am Sonntagabend in Berlin Premiere hatte, tritt sie als Halbwüchsiger auf.
vor 11 Stunden
Mainz
Nach wochenlanger Debatte über die Verwendung falscher Zitate hat der Wiener Autor Robert Menasse am Freitagabend die Carl-Zuckmayer-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz erhalten.
vor 11 Stunden
Konflikte aus den Jugendzimmern
Im Schauspiel »Wunschkinder« thematisieren Lutz Hübner und Sarah Nemitz Konflikte, die viele Eltern von fast erwachsenen Sprößlingen kennen. Zu sehen war das Stück am Mittwoch in Offenburg und am Freitag in Kehl.
Die Schauspieler Rocco Mylord (l) und Jürgen Holtz in "Galileo Galilei - Das Theater und die Pest" in Berlin.
20.01.2019
Berlin
Theaterregisseur Frank Castorf (67) spart nicht mit Gekreische, Exkrementen und Blut: Am Berliner Ensemble hat am Samstagabend in seiner Inszenierung das Stück «Galileo Galilei - das Theater und die Pest» nach Bertolt Brecht Premiere gefeiert.
19.01.2019
Kultur
Gut 100 Jahre lang kämpften Frauen allen Alters, aller Schichten und aller politischen Lager dafür, als »Staatsbürgerinnen mit aktivem und passivem Wahlrecht« anerkannt zu werden. Dank der Revolution im November 1918 in Deutschland wurde das »allgemeine und gleiche Wahlrecht« per Gesetzt verankert...
Katarina Frostenson und die Schwedische Akademie haben sich geeinigt.
18.01.2019
Stockholm
Die Lyrikerin Katarina Frostenson, die im Zentrum des Skandals um die Literaturnobelpreis-Akademie stand, tritt nach monatelangem Streit aus dem Gremium aus.
Banksys Garagenwerk wird erst einmal an Ort und Stelle verbleiben.
18.01.2019
Port Talbot/Tokio
Ein an einer Garagenwand in Wales aufgetauchtes Graffiti des Streetart-Künstlers Banksy hat für eine sechsstellige Summe den Besitzer gewechselt.
Für seine Verdienste um die Kinder- und Jugendkultur ausgezeichnet: Klaus Farin.
18.01.2019
Mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
Der Autor, Verleger und Begründer des Archivs der Jugendkulturen Klaus Farin (61) erhielt am Mittwoch für seine Verdienste um die Kinder- und Jugendkultur das Bundesverdienstkreuz. Er beklagt, dass heute der Nachwuchs »unter autoritäreren Verhältnissen leben würde, als in den 1970er Jahren«.