Los Angeles

Hape Kerkeling über Schneemann Olaf

Autor: 
dpa
Lesezeit 4 Minuten
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19. November 2019
Hape Kerkeling neben Schneemann Olaf, den er synchronisiert.

Hape Kerkeling neben Schneemann Olaf, den er synchronisiert. ©dpa - Britta Pedersen/dpa

Zum zweiten Mal verwandelt sich der Entertainer Hape Kerkeling in einen Schneemann. Schon 2013 verlieh er Olaf in dem Disney-Streifen «Die Eiskönigin - Völlig unverfroren» seine Stimme, nun vertont er die drollige Figur in der Fortsetzung (Kinostart 20.11.) erneut.

«Was wir beide gemeinsam haben, wir sind Winterkinder», sagt Kerkeling, der am 9. Dezember Geburtstag hat, im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Und beide lieben sie die Sonne. 

Sie haben schon so viele Charaktere gespielt - wo steht da Olaf auf ihrer Rangliste?

Also der Olaf ist auf jeden Fall in einer Top 3, die fließend ist und ständig wechselt, aber im Moment ist er auf Platz 1, garantiert.

Sprechen Sie zum Spaß mit Freunden mit Olafs Stimme?

Wenn ich ganz ehrlich bin, ja, und zwar ziemlich oft, weil diese Lebensweisheiten und diese Witze, die er loslässt, die passen in jede Situation. Und eigentlich ist das im Familien- und Freundeskreis gang und gäbe, dass nicht nur ich, sondern auch Freunde und Verwandte den Olaf geben.

Wie war das denn mit der Rollenvergabe? Hat jemand bestimmt, dass Sie Olaf sind?

Das ist leider oder Gottseidank nicht so, dass Disney so ein Wunschkonzert eröffnet, sondern man bekommt eine Anfrage mit einer kurzen Rollenbeschreibung. Ich wusste damals, dass der Film 'Die Eiskönigin' heißt und dass ich einen Charakter sprechen sollte, der Olaf heißt und ein Schneemann ist, mehr Informationen bekommt man nicht. Daraufhin habe ich dann aber zugesagt, denn allein eine Anfrage von Disney war so toll, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass man mir eine blöde Rolle anbietet. Und siehe da, ich durfte eine Rolle spielen, die ja jetzt schon irgendwie legendär ist.

Nun sind sechs Jahre vergangen - wie hat sich Olaf verändert?

Im  Film sind nur drei Jahre vergangen, da sind es nicht sechs Jahre. Doch der Olaf hat sich trotzdem ein bisschen verändert. Er richtet den Blick ein bisschen mehr nach vorne und ist ein kleines bisschen erwachsener geworden, und er versucht sich rundum zu bilden und haut noch mehr Lebensweisheiten heraus, als er das ohnehin schon vorher getan hat.

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Auch bei Ihnen gab es einige Veränderungen, Sie haben eine Autobiografie geschrieben. Hat auch der Film einen ernsteren Rahmen mit mehr Lebensfragen?

Das ist tatsächlich so, dass das, was der Olaf im Film so von sich gibt, das kann ich alles voll unterschreiben. Das sind zwar manchmal auch banal klingende Wahrheiten, aber doch tief empfunden und irgendwie große Lebensweisheiten, die er zum Teil raushaut.

In Hollywood sind ja Stimmrollen sehr begehrt. Macht das richtig Spaß, für so eine Produktion am Mikrofon zu stehen?

Das Tolle bei Disney - man bekommt immer eine unglaubliche Vorlage. Das sind gigantische Hollywoodschinken, in denen man mitspielen darf: fantastische Drehbücher, tolle Bilder, eine unglaubliche Kamera. Die Charaktere sind ausgefeilt, und über Jahre haben Menschen nichts anderes getan, als sich über diese Geschichte und die Charaktere Gedanken zu machen. Wenn man da dabei sein darf, dann ist das schon etwas ganz Besonderes.

Hatten Sie als Kind einen Disney-Lieblingsfilm?

Der erste Disney-Film, den ich gesehen habe und an den ich mich bewusst erinnere, das war 'Peter Pan'. Der gehört auch noch bis heute zu meinen Lieblingsfilmen. Da muss ich vier oder fünf Jahre alt gewesen sein.
Aber damals haben Sie natürlich nicht davon geträumt, einmal eine Disney-Figur zu vertonen?

Wenn man mir damals als kleinem Knirps gesagt hätte, dass ich einmal eine Disney-Figur sprechen darf, wäre ich ausgerastet. Und wenn ich es recht bedenke, raste ich auch heute noch aus.

Elsa hat magische Fähigkeiten, Anna ist mutig, Olaf warmherzig. Welches sind Ihre Stärken?

Was meine Stärken sind - ich glaube ich bin ganz geduldig.
 

Zur Person

Hape Kerkeling

Hape Kerkeling (54) wurde in Recklinghausen geboren, er ist als Autor, Schauspieler, Komiker und Entertainer bekannt.
Seine Bestseller-Autobiografie «Der Junge muss an die frische Luft» wurde im vergangenen Jahr von Regisseurin Caroline Link verfilmt.

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