Kultur

Der wilde Spaß an lasterhaften Spielen

Autor: 
Jutta Hagedorn
Lesezeit 11 Minuten
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04. Februar 2005
Mit dem heutigen »Schmutzigen« beginnt die eigentliche sechstägige Fastnachtszeit (in der Ortenau Fasnacht, Fasnet oder Fasent), die mit dem Aschermittwoch in die Fastenzeit mündet. Über Ursprünge und Sinn der Fastnacht und ihrer Bräuche wurden viele einleuchtende Theorien aufgestellt. Dass Fastnacht etwas mit der katholischen Kirche zu tun hat, ist inzwischen unbestritten. Doch in welchem Ausmaß?
Die Fastnachtsforscher und Professoren Dietz-Rüdiger Moser und Werner Mezger sind zwei der maßgeblichen Fachleute in der Fastnachtsforschung. Dabei geht Ersterer mehr, Letzterer weniger von einer reinen christlich-kirchlichen Beeinflussung aus. Moser sieht eine absichtsvolle Initiative der Kirche hinter den Bräuchen, Mezger ist davon überzeugt, dass sie ursprünglich ein harmloses naives Vergnügen waren, sich zunächst aus rein wirtschaftlichen Gründen entwickelt haben und erst durch einen Wertewandel im 15. Jahrhundert theologische Dimensionen annahmen. Doch hier soll es nicht um eine wissenschaftliche Einordnung gehen, sondern einfach um den Versuch einer Darstellung, was Kirche mit Fastnacht zu tun hat. »Kirche« bedeutet selbstverständlich »katholisch«, denn die protestantische Reaktion war zunächst ablehnend. Inzwischen, so die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) und die Badische Landeskirche auf Anfrage, hätten sich die Positionen eher angenähert (siehe Texte rechts). Martin Luther schrieb die Fastnacht noch dem Teufel zu, was ja ironischerweise nach Meinung einiger Forscher auch die Position der katholischen Kirche war. Knackpunkt für die protes-tantische Seite war die Buße, die »tätige Reue«. Aus dem Grundsatz »sola fide«, nur der Glaube entscheidet über das Heil, war die Idee der »tätigen Reue« für die Protestanten verzichtbar. Als Antwort auf die katholische »Zwei-Staaten-Theorie« des Augustinus (354-430) - die Sünder leben im »Weltstaat«, die Frommen im »Gottesstaat« -, setzte Luther seine »Zwei-Reiche-Theorie«. Die besagte: Der Christ kann sich in der »Welt« ebenso bewähren wie in der »Kirche«. Fastnacht als Vorbereitung auf die Fastenzeit war also nicht notwendig in den Augen der Protestanten. Noch 1983 gab es Konflikte: Die »Evangelische Volks- und Schriftenmission Lemgo-Lieme« verteilte 200 000 Handzettel in Freiburg gegen die Fastnacht. Und in Wolfach protestierten 1973 die Evangelischen gegen den Narrenweckruf im Namen des »Herrn Entekrist«. Als 1983 ein Freiburger Professor diesen Weckruf relativieren wollte, waren es die Narrenzünfte, die seinen Vortrag boykottierten. »Fastnacht« wird seit dem 7. Jahrhundert als liturgische Zeit erwähnt. Bräuche, wie wir sie kennen, sind allerdings erst ab dem 13. Jahrhundert dokumentiert. Fastnacht war zwar nie ein weltliches, sondern immer ein geistliches Fest, das Weltlichkeit zum Thema hatte. Uneins sind sich die Forscher, ob es sich bei den Fastnachtsfeiern um ein »Austoben« handelte oder um eine »bewusste Vorbereitung«. So sagt unter anderem Moser, dass alles, was in der Fastnacht passiert, von Seiten der Kirche nicht nur geduldet, sondern bisweilen sogar bewusst initiiert wurde, um »das Leben der Sünde bildhaft« zu machen. Man wollte den Menschen in Bildern vor Augen führen, dass das Leben vergänglich und die Erlösung nur durch Gott möglich ist. Die Darstellung und Feier einer »verkehrten Welt«, einer »pervertierten Gottesherrschaft«, das Feiern der Fastnacht als der »sechstägigen Antischöpfung« war da ganz passend. Fastnacht sei, so folgert Moser, also keine vorausgenommene Reaktion auf die anstehende Fastenzeit, sondern das Bewusstmachen eines »Endes«, das notwendig ist für den Neuanfang. Mezger vertritt die eher pragmatische Variante: Fastnacht wurde durch die vorösterliche Fastenzeit, die einen tiefgreifenden Einschnitt im Leben der Menschen bedeutete, rein wirtschaftlich motiviert. Die sich zunächst entwickelnden Bräuche sieht er eher aus psychologischer denn aus theologischer Sicht. Dessen ungeachtet - »Fastnacht« bezeichnet den Vorabend vor dem Fastenbeginn, so wie der Begriff »Karneval« Bezug nimmt auf das, was die Fastenzeit ausmacht: die Wegnahme des Fleisches als Speise, »carne levare«, vom Fleisch reinwaschen, oder »carne vale«, Fleisch, lebe wohl. Unter Papst Gregor dem Großen (540-604) wurde die Liturgie reformiert. Verbindliche Lesetexte aus Evangelium und Epis-teln wurden für Sonn- und Feiertage festgelegt. Seitdem ist der Aschermittwoch als Fastenbeginn verbindlich; die Texte sollten den Gläubigen helfen, das Leben Jesu bildhaft nachvollziehen zu können. Außerdem sollte den Gläubigen - gepredigt von der Kanzel in der Vorosterzeit - so die Einsicht in falsches und richtiges Verhalten vermittelt werden. Gregors neue Ordnung legte das Wesen von Fastnacht und Fastenzeit fest, lehnt sich allerdings an die Ideen Augustinus` an (»De civitas dei«/Vom Gottesstaat). Die Voros-terzeit sei das Abbild des menschlichen Daseins auf Erden mit seinen Anfechtungen, der »Weltstaat«, der ohne Bestand ist, in dem die Anhänger des Teufels nach eigenem Willen und nicht nach Gottes Willen leben. Die nachösterliche Zeit sei dann der Umkehr (metanoia) gewidmet und ermöglicht die Rückkehr in den »Gottesstaat«, nachdem man in der Fastenzeit die entsprechende Reue bewiesen hat. Der »Gottesstaat« oder besser die »pervertierte Gottesherrschaft« der Fastnacht führt uns wieder zu den initiierten Bräuchen. So hat im 16. Jahrhundert das Collegium Germanicum der Jesuiten in Rom »Fastnachtskö-nigreiche« gegründet, die einen rein didaktischen, also lehrhaften Charakter gehabt hätten: Am Dienstag hielt der Fastnachtskönig eine Abschiedsrede, eine ausführliche Erklärung über die Vergänglichkeit der »Welt«. Damit habe man zeigen wollen, »was des Teufels ist«, um den sündigen Menschen wirkungsvoller zur Umkehr bewegen zu können. Von Papst Innozenz III (1207) wird überliefert, er habe die rituelle Tötung von Tieren veranlasst, um damit bestimmte Laster, für die die Tiere standen, abzutöten: Fleischeslust, Übermut, sexuelle Gier. In der Perikopenordnung Gregors taucht eine Epistel auf, die wesentlich ist einmal für die Zugehörigkeit zum jeweiligen Staat nach Augustinus und andererseits auch einen Vorgeschmack auf die spätere Standardfigur der Fastnacht, den Narren, gibt - 1 Korinther 13,1f : »Und wenn ich mit Menschen- und Engelszungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönernes Erz und eine klingende Schelle«. In vielen Gemeinden der Ortenau ist diese Schelle ein wichtiger Bestandteil des Häs`. In der Korinther-Stelle geht es um die »Lieblosigkeit«, die dem sündigen, also unchristlichen Menschen anhaftet und ihn den Narren zuordnet. Dieser Narr wurde durch Psalm 52 zum Sinnbild des Gottesleugners: »Der Narr sprach in seinem Herzen: Es gibt keinen Gott (non est deus)«. Aber bleiben wir bei der Fastnacht und ihren Bräuchen. Wenn eingangs erwähnt wurde, dass das Brauchwesen erst ab dem 13. Jahrhundert dokumentiert ist, so stimmt das nicht ganz. Denn Wesentliches, was heute Fastnachtsbrauch ist, geht auf die Zeit davor zurück. Umgekehrt ist vieles durch die Folk-lorisierung der Fastnacht hinzugekommen, das nicht mittelalterlichen Ursprungs ist. Für Mezger hat das Herausbilden bestimmten Verhaltens rein ökonomische, also pragmatische Gründe. Eier, Fett und Fleisch waren (bei Todesstrafe) ab Aschermittwoch nicht mehr zugelassen. Doch in einer vornehmlich agrarisch orientierten Gesellschaft stellte sich die Frage nach dem Wohin mit den Rohstoffen. Also kam es am Fastnachtsdienstag - dem eigentlichen Fastnachtstag - zu unsäglichen Gelagen. Im französischen Sprachgebrauch heißt er noch immer »mardi gras«, also fettiger Dienstag. Doch im Laufe der Jahre kam man mit der »Resteverwertung« zeitlich nicht mehr hin. Also schob man die Fastnacht immer weiter nach vorne. Zunächst auf den blauen, geilen oder guten Montag, dann auf den schmalzigen Samstag. Doch da nur bis mittags gearbeitet werden durfte und der Freitag auch heilig war, wurde schließlich der Donnerstag zum Hauptfastnachtstag neben Montag und Dienstag. Der schmalzige, fette oder, wie man in der Ortenau sagt, der schmutzige Donnerstag war geboren. Aus der Resteverwertung entstanden unter anderem die bes-tens bekannten Heischebräuche wie das »Gizig«-Rufen. Keine theologische, sondern rein praktische Notwendigkeit bestimmte also den Kalender. Folgt man Mezgers These. Die Feiern, die zunächst auf den häuslichen und privaten Rahmen bezogen waren, wurden ab dem 13. Jahrhundert zur öffentlichen Stadtkultur mit weiteren Formen der Unterhaltung. So durften die Metzger als Ausgleich für ihre ausgefallenen Einnahmen fastnächtliche Darbietungen ausrichten gegen Entlohnung. Schautänze, Wettspiele, Turniere sorgten für Unterhaltung. Tanz brauchte Musik und damit Spielleute. Der Schritt vom improvisierten Privatvergnügen zum genau vorausgeplanten gesellschaftlichen Ereignis mit strukturierter Programmfolge war ab dem 13. Jahrhundert damit getan. Bis zum 15. Jahrhundert hatte dann auch niemand so richtig Probleme mit den zum Teil ausgesprochen ausgelassenen und feucht-fröhlichen Feiern. Verletzungen des guten Geschmacks wurden von der Kirche gerügt, mehr aber auch nicht. Bis sich mit dem 15. Jahrhundert - der Zeit der Reformation (siehe Kasten) - ein tiefgreifender Einstellungswandel der Kirche zur Fastnacht vollzog. Ab hier wurde die Fastnacht erst theologisch untermauert. Die Kirche betrachtete die Fastnacht nicht mehr isoliert, sondern nur noch im Kontrast zur Fastenzeit, schreibt Mezger. Mit den neuen Wertmaßstäben verschwand die positive Einstellung zur Fastnacht. Wer die Fastnacht feierte, gab ein abschreckendes Beispiel für falsches, sündhaftes Leben. Durch diese vergleichende Ansicht, ist Mezger überzeugt, kam es zu einer Diabolisierung der Fastnacht. Doch gerade durch diese Verteufelung wurde ein enormes Potenzial an kreativen Kräften frei. Die Negativbewertung führte zu einer Erweiterung und Verfeinerung der Brauchinhalte. Mit dem Negativtrend einher sei auch ein Bedeutungswandel des Wortes »Fleisch« gegangen. Während sich »Fleisch« zunächst nur auf die Speise bezogen hatte, wurde das Wort nun zum Synonym für das »Fleischliche«, also den sündigen Menschen, seine geschlechtliche Triebhaftigkeit. Die Feste strotzten zu dieser Zeit gerade deswegen vor Obszönität, daher auch der Begriff »geiler Montag«. Da nun die Fastnacht zum Tummelplatz allen Bösen erkoren worden war, spiegelt sie sich auch in entsprechenden Verkleidungen wider (Teufel und Hexenmeister etwa). Im 16. Jahrhundert sind Gerichtsverhandlungen verzeichnet, in denen der Fastnacht öffentlich der Prozess gemacht wird. Daraus resultiert das Schlussritual der Fastnacht: Das Verbrennen der Hexen, das Beerdigen der Fasentkinder in Offenburg, das Verschließen des Schalks im Gengenbacher Niggelturm, das Vergraben des Wilden Mannes in Reichenbach, um einige wenige Beispiele aus der Ortenau zu nennen. In dieser Zeit entsteht die Verunglimpfung der Zahl Elf, denn sie bedeutet »eins mehr als zehn«. Heute ist sie die Zahl der Fastnacht schlechthin. Der Narr wird nun zum Inbegriff der Fastnacht mit seinen Schellen der Lieblosigkeit, seinen Eselsohren der geistlichen Trägheit, seiner Marotte, dem Zeichen der Selbstliebe - wie beim Gengenbacher Schalk oder dem Stockacher Narrenbüttel zu sehen ist. Es ist der Narr, der die Sünden, die ihm durch die Taufe erlassen wurden, durch neue ersetzt. Er befleckt das Taufkleid. Dafür stehen heute die Fleckenhäs und Bändele in den Straßen der Ortenau. Mit dem Aschermittwoch legt der sündige Mensch dann dieses befleckte Hemd ab. Seit dem 15. Jahrhundert hat sich der Begriff »närrisch« für die Fastnachtszeit eingeprägt. Davor hatte »Narrheit« mit der Fastnachtsidee nichts zu tun. Der Narr war zunächst jemand, dem die Erleuchtung fehlte, der aber als »krank« galt. Erst später machte die Kirche die Unterscheidung zwischen »natürlichem«, also krankem, und »künstlichem« Narren, also dem, der mit den Attributen des Bösen belegt wurde, sagt Mezger. Aber die Geschichte der Narren ist noch einmal eine andere.... War die Fastnacht nun die vorweggenommene Reaktion auf die Fastenzeit, ein Austoben oder die Besinnung frommer Menschen auf die anstehende Umkehr? Welche Position nun der Wahrheit näher kommt, kann an dieser Stelle nicht entschieden werden. Einleuchtender erscheint Mezgers Position, wonach aus dem harmlosen Spaß um die kirchlich verordnete Vernichtung bestimmter Lebensmittel ein organisierter Spaß wurde, der erst im 15. Jahrhundert durch den Wertewandel eine theologische Dimension annimmt. Denn in der Tat ist es schwer vorzustellen, dass die betrunkenen und ausgelassenen Menschen des frühen Mittelalters im Interesse der notwendigen Umkehr (metanoia) bewusst kirchliche Riten vollzogen. Quellen: Werner Mezger, Narrenidee und Fastnachtsbrauch, Konstanz, 1991; Dietz-Rüdiger Moser, Lazarus Strohmanus Jülich, München 2000; Horst Sund (Hrsg), Fas(t)nacht, Konstanz, 1984; Jürgen Küster, Die Fastnachtsfeier, Herder 1987. Fotos: Ulrich Marx, dpa; Collage: Sabine Engelbrecht. Warum sind die Straßen in der Ortenau mit bunten Bändele geschmückt? Warum heißt die Fasnacht »närrische« Zeit? Warum marschieren die Kinder am Fasnachtsdienstag »Gizig«-rufend von Haus zu Haus? Was bedeutet Hexenverbrennung oder Fasentbeerdigung? Warum feiern wir überhaupt Fasnacht, Fasent oder Fasnet? Die Professoren Werner Mezger und Dietz-Rüdiger Moser haben die Geschichte der Fastnacht erforscht. Sie kommen zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen, was den Ursprung und die Entwicklung der Bräuche betrifft. In einem sind sie sich aber einig: Ohne Kirche gäbe es keine Fastnacht. Die Reformation (v. lat.: reformatio: Umgestaltung, Erneuerung) ist eine Bewegung im Christentum des 16. Jahrhunderts, in deren Verlauf es zur Entstehung der reformierten, lutherischen und anglikanischen Kirchen sowie einiger Freikirchen kam. Die gemeinsame Grundlage sehen die ersten beiden Strömungen in der Rückbesinnung auf die Bibel und der Abkehr von bestimmten Auswüchsen der katholischen Kirche. Eine Trennung von der katholischen Kirche war zunächst nicht die Absicht der Reformatoren. Die Re-Formation (»Wieder-Formierung«) sollte die ursprüngliche christliche Lehre in der katholischen Kirche wiederherstellen. syd

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