Puppenparade Ortenau

Jetzt sind zehn Gemeinden dabei

05. Dezember 2017
&copy Ulrich Marx

Die Vorfreude der Veranstalter auf die Puppenparade Ortenau 2018 vom 3. bis 25. März ist groß. Warum, erklärten sie gestern beim Pressegespräch in der Sparkasse Offenburg. Die Reihe hat nämlich Zuwachs bekommen.

»Zehn Orte – drei Wochen« – auf diese Kurzformel brachte Sparkassen-Hausherr Helmut Becker gestern die Neuerungen bei der Puppenparade Ortenau. Die jährliche Veranstaltungsreihe, die vor Jahren in Lahr begann, wird ab 2018 zehn Mitgliederstädte haben: neben Achern, Ettenheim, Gengenbach, Kehl, Lahr, Oberkirch, Offenburg und Zell a.H. nun auch Rust und Willstätt. 
»Wir freuen uns riesig«, sagte Melanie Scheile, zumal Rust erst 2016 erste Gespräche geführt habe und man danach festgestellt habe, »dass wir gerne dabei sein möchten«. Andreas Leupolz, Hauptamtsleiter in Willstätt, freut sich, »wieder Puppenarbeit zu machen«, komme er doch aus Gernsbach, einem Zentrum der Puppenspieler. Im neuen Rathaus Alte Mühle werde man die Vorstellungen im Saal unter dem Dach anbieten. 

Drei Wochen statt zwei
Weil das Angebot inzwischen so gut angenommen werde, werde die Puppenparade nun auch drei Wochen dauern, sagte Becker. 
Die Stadt Offenburg ist nach 2012 zum zweiten Mal »Eröffnungstadt«, was wiederum Edgar Common freute. Er kündigte für Samstag, 3. März, Puppentheater openair an, unter anderem mit einer abgefahrenen Rattengang (RaTaTa, PasParTout-Theater), die die Innenstadt unsicher machen werde. »Sie benehmen sich, wie sich Ratten eben benehmen«, warnte Common schmunzelnd.
17 Stücke für Kinder

Um Kinderbuchhelden und Märchen drehten sich die meisten Stücke für Kinder, so Juliana Eiland-Jung und Christof Fischer-Rimpf vom Festivalbüro Puppenparade. Eltern könnten so einschätzen, ob das Angebot bei ihren Kleinen ankomme. 17 Stücke werden es für Kinder ab vier Jahren sein.  Für die jüngeren gebe es keine speziellen, allerdings sei bei den Openair-Veranstaltungen  in Offenburg (3. März), Achern (10. März), Lahr (17. März), Zell a. H. (18. März) und Gengenbach (24. März) auch für diese Altersgruppe etwas dabei. 
Die Erwachsenen dürfen sich auf neun Stücke freuen, sehr abwechslungsreich mit Großfiguren bei »Die Känguru-Chroniken«, mit Comedy wie bei »King Kong und die weiße Barbie« oder mit literarischen Vorlagen wie »Michael Kohlhaas«, so Common.

Neues Format
Besonders spannend dürfte es in Gengenbach werden, wo am letzten Puppenparaden-Wochenende ein neues Format im Erwachsenenprogramm eingeführt wird: Die Figurenspieler, die am Vormittag des 24. März beim Gengenbacher Openair gespielt haben, lassen sich abends im Gemeindehaus St. Marien auf die Finger und hinter die Bühne schauen mit Musik, Tanz, Figurenspiel: eine echte Party. 

Eine weitere Überraschung für Puppenfans hatte Stefanie Bade, Kulturamt Kehl. Zum 50-Jährgen des Verbandes deutscher Puppentheater haben Mitgliedsbühnen 50 »Puppenkisten« gestaltet, die in Offenburg (erste Woche), Kehl  (zweite Woche) und Lahr (dritte Woche) ausgestellt werden. Es gibt Interviews mit arrivierten Puppenspielern, die Geschichte des Verbandes und des Figurentheaters in Deutschland, Filme und vieles mehr. Lohnenswert, versprach Bade.
Los geht es am 3. März in Offenburg von 10 bis 13 Uhr in der Innenstadt, ab 13 Uhr im Salmen. 
 

Stichwort

Kontakt

Christof Fischer-Rimpf, Lahr, • 07821/3806972; kontakt@puppenparade.de
www.puppenparade.de
 

Autor:
Jutta Hagedorn

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