Erfolgreiche Nachswuchsarbeit

124 Kinder und Jugendliche bei Acherner Feuerwehr

Autor: 
Roland Spether
Lesezeit 2 Minuten
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26. April 2019
Feuer und Flamme für die Feuerwehr sind derzeit 124 Kinder und Jugendliche in der Gesamtwehr der Stadt Achern, die damit in ihrer Nachwuchsarbeit ganz vorne im Ortenaukreis liegt.

Feuer und Flamme für die Feuerwehr sind derzeit 124 Kinder und Jugendliche in der Gesamtwehr der Stadt Achern, die damit in ihrer Nachwuchsarbeit ganz vorne im Ortenaukreis liegt. ©Roland Spether

Die Nachwuchsarbeit der Acherner Feuerwehr in der Kernstadt und in den Abteilungen kann sich seit Jahren sehen lassen. Dies wurde bei der Jugendversammlung deutlich.

 »Wir müssen in der Öffentlichkeit zeigen, wie gut die Jugendfeuerwehr ist«. Der »Einsatzplan« von Jugendfeuerwehrwart Rico Stiefel von der Gesamtwehr für das Jahr 2019 und darüber hinaus ist klar formuliert. Aktuell sind 124 Kinder und Jugendliche in der Feuerwehr der Großen Kreisstadt aktiv und damit steht Achern auch mit an der Spitze der vergleichbaren Städte im Ortenaukreis. Darauf verwies Kommandant Michael Wegel, als er sich bei der Jugendwehr, allen Verantwortlichen in den Abteilungen und bei der Jugendleitung um Rico Stiefel bedankte. Er ist der Nachfolger von Christian Oswald. In der Jugendversammlung wurden auch sein Stellvertreter Elias Kuhn, Schriftführer Jonas Meier sowie die Jugendsprecher Moritz Meier und Alexander Bär gewählt.  
Aktuell sind 103 Jugendliche zwischen zehn und 17 Jahren in der Jugendwehr, darunter zwölf Mädchen. Es gab im vergangenen Jahr 25 Neuaufnahmen und acht Übernahmen in die aktive Wehr. Sehr erfreulich sind die 21 Nachwuchskräfte in der Kinderfeuerwehr im Alter zwischen sechs und neun Jahren, Gruppen gibt es in Sasbachried und neu gegründet auch in Gamshurst.  

Auch wenn Rico Stiefel auch von Austritten von Jugendlichen berichtete, so konnte die Zahl durch die vielen Neuaufnahmen kompensiert und der hohe Stand an Kindern und Jugendlichen gehalten werden. Auch bei der Nachwuchsarbeit bestätige sich der eingeschlagene Weg, dass eine dezentrale Jugendarbeit in den einzelnen Abteilungen besser und erfolgreicher ist als eine zentral für die ganze Stadt organisierte Jugendwehr. Dessen ungeachtet sei es wichtig, dass die Jugendfeuerwehr in der Öffentlichkeit präsent sei und dadurch anderen Jugendlichen gezeigt werde, wieviel Spaß das Engagement in der Feuerwehr mache.

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Ehrenmal gesäubert

Dies verdeutlichte Rico Stiefel mit einem Einblick in die vielfältigen Aktivitäten, die vom Zeltlager in Önsbach mit der Abnahme der Jugendflamme über feuerwehrtechnische Ausbildungen und Erste-Hilfe-Kurse  bis zu gemeinsamen Übungen reichte. Ein großer Erfolg war das Ferienprogramm mit 80 Kindern auf der Acherner Feuerwache, auch ein Berufsfeuerwehrtag sowie Spiel und Spaß dürfen nicht fehlen. Seit 2012 sei es auch eine besondere Aufgabe der Jugendwehr, dass immer abwechselnd das Landesfeuerwehr-Ehrenmal gesäubert und gepflegt werde, dies werde auch weiterhin der Fall sein. 

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