Eine Bühne für Schüler

18. Soirée am Oberkircher HFG auf hohem Niveau

Autor: 
Judith Niesert-Falcoz
Lesezeit 4 Minuten
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23. Mai 2019
Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen wie auch Zöglingen anderer Schulen, die in der Musikschule Oberkirch ausgebildet werden, bekamen bei der Soirée am HFG eine Bühne.

(Bild 1/2) Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen wie auch Zöglingen anderer Schulen, die in der Musikschule Oberkirch ausgebildet werden, bekamen bei der Soirée am HFG eine Bühne. ©HFG

Zum 18. Mal gab es eine Soirée am HFG. Seit vielen Jahren fester Teil des Schullebens bot die Veranstaltung Schülern aller Klassenstufen wie auch Zöglingen anderer Schulen, die in der Musikschule  Oberkirch ausgebildet werden, eine Bühne, ihre musikalischen Fähigkeiten vor  Publikum zu erproben.
 

Das von Anna Münchenberg geschickt zusammengestellte Programm überraschte mit abwechslungsreichen Beiträgen auf durchweg hohem  musikalischem Niveau.  Paula Lange (6b) und Jana-Tabea Lorenz eröffneten den Abend mit einem Rondo  für zwei Violinen von Locatelli. Mit kräftigem Ton und einem einwandfrei  sauberen Zusammenspiel führten die zwei Schülerinnen sicher in den ersten Teil  des Programms. Es folgten ein lustiges Tanzstück für Blockflöte – Leni Streif  (6a) mit Lehrer Matthias Rabe am Klavier – und eine träumerische  Klavierballade, die Elisabeth Eurich (7a) mit einer starken Basslinie zu  untermalen wusste.  Mit großen sanglichen Phrasen und einem schönen, klaren Ton verwöhnte Victoria  Huschle (6b) das Publikum mit Händels Largo »Ombra mai fu« in der Fassung für  Oboe und Klavier. Wonach Linnea Romier (7c) in ihrer Interpretation von Yann Tiersens »Valse d`Amélie« dank ihrer ausgefeilten Pedaltechnik das Klavier zum  Klingen brachte. In akustisch andere Sphären versetzte Rosalie Schütze (7a)  das Publikum durch zarte Gitarrenklänge und einem weiteren zeitgenössischen  Stück, komponiert von Juan José Buscaglia.

Virtuos ging es weiter im Programm mit Leonie Schöner (7a). Sie interpretierte  Mozarts Türkischen Marsch kraftvoll und technisch versiert. Mit doppeltem Talent  gesegnet trat Linnea Romier (7c) ein weiteres Mal auf die Bühne - diesmal mit  Querflöte und einem getragenen Stück von Michel Blavet. Begleitet wurde sie  hierbei am Klavier von Philipp Rendler (Kl. 12), der im Verlauf des Abends  mehrfach, sowohl in der Rolle als Begleiter als auch als Solist, auf der Bühne  zu erleben war.  Leicht und beschwingt spielten Anna Holzki (9a), Anna Huber (8b) und ihr Lehrer Matthias Rabe auf mit einem Trio für zwei Oboen und Englischhorn von  Franz Alexander Poessinger. Den krönenden Abschluss des ersten Programmteils  bildete Rouven Bähr (Kl. 12I) mit seiner Interpretation des Prélude aus Suite  für Violoncello solo Nr.1 von Johann Sebastian Bach.

Gänsehautz-Stück

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Während einer kurzen Pause wurde das Publikum im Entrée des Foyers von der  Jahrgangsstufe 1 bewirtet.  Die zweite Hälfte des Abends führte das Publikum musikalisch in die Gegenwart.  Marie Ell und Destiny Laffler (9b) sangen zusammen den James-Bond-Song  »Skyfall« von Adele Adkins. Die beiden Sängerinnen wurden einfühlsam begleitet von Carla Räder (9b) am Klavier. Im Anschluss  daran betrat Cedric Nosko (10a) schwungvoll die Bühne und eroberte mit seinem klangstarken »Chant Laintain« von Eugene Bozza im Nu das Publikum.  Begleitet wurde er am Klavier von Roman Kühn. Mit einem »Gänsehaut«-Stück führte Lisa Stumm (Kl. 11) weiter in die Welt des  Musicals. »Dir gehört mein Herz«, komponiert von Phil Collins für das Musical  »Tarzan«, wurde von der Sängerin ergreifend gefühlvoll interpretiert. 

Zu Beginn des Stückes »Cavatine pour Trombone et Piano« von Camille Saint-Saëns zeigte Leon Tuschla (Kl. 12I), dass auch Stimmen zum Handwerk eines  Musikers gehört. Vom leisen Piano bis zum satten Fortefortissimo hat der junge Posaunist alles drauf. Nicht allein die Anlage des Musikstückes sieht für die  Posaune einen ebenbürtigen Partner vor. Im jungen Pianisten Clemens Gerber  hatte Leon Tuschla einen professionellen Begleiter an seiner Seite. Technisch beeindruckend wusste er die Dynamik seines Instrumentes für das gemeinsame  Musizieren virtuos einzusetzen.

Frantje Dalichow zeigte ihre kraftvolle Stimme und interpretierte die Ballade »I dreamed a dream« mit Leidenschaft. Begleitet wurde auch sie von Philipp  Rendler am Klavier, der den Abend mit einem Solostück beschloss. Auswendig,  mit klangvoller Akkordik und perlenden Läufen setzte er den Titel »Strong«  (Jarrod Radnich) mit Kraft und Spielfreude um.

Nach großzügigem Beifall des Publikums dankte Schulleiter Peter Bechtold Anna  Münchenberg für die organisatorische Umsetzung des Projektes.

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