Kitakinder verzaubern

260 Acherner Senioren feiern auf Einladung der Stadt

Autor: 
Daniela Busam
Lesezeit 2 Minuten
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14. Dezember 2019

Acherner Kindergartenkinder hatten für die Adventsfeier der Senioren Gedichte, Lieder, Tänze und Bewegungsspiele eingeübt. Laut war der Applaus, den sie erhielten. ©Daniela Busam

Die Adventsfeier der Stadt wurde am Mittwoch von 260 Senioren der Acherner Kernstadt besucht. In der Festhalle Oberachern wurden der Generation 75 plus eine reich gedeckte Kaffeetafel und gute Unterhaltung geboten.

 Die Uhus, das Seniorenorchester der Stadtkapelle unter Leitung von Rudolf Heidler, spielte zur Einstimmung und zum Ausklang der Acherner Seniorenadventsfeier. OB Klaus Muttach erinnerte an die in den Nachkriegsjahren noch unvorstellbare technologische und wirtschaftliche Entwicklung in Stadt und Land. In China konnte Muttach einen Supermarkt erleben, bei dem der Griff ins Regal den Kauf per Gesichtserkennung bereits bis zur automatischen Abbuchung vom Konto in Gang setzte.
In Norwegen bestaunte der OB die Fahrt mit einem fahrerlosen Kleinbus. „Die Entwicklung werde immer rasanter“, konstatierte Muttach. Freuen könnten sich die Acherner auf die für 2030 geplante Inbetriebnahme eines neuen Krankenhauses.

Außerdem würden in den nächsten Jahren auf den Illenauwiesen ein Park am Mühlbach entstehen und der Marktplatz aufgewertet und barrierefrei umgestaltet. Auch die Eröffnung einer kleinen Stadthalle im ehemaligen Kirchenraum der Illenau und ein neues Wohnquartier auf dem Glashüttengelände seien in der Planungsphase. „Sie haben also allen Grund, über die nächsten zehn Jahre hinaus gesund zu bleiben“, erklärte Muttach.

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Katrin Bessler-Koch, die neue evangelische Stadtpfarrerin, machte mit der Restaurationskunst japanischer Keramiker bekannt. Wenn sie die Risspuren wertvoller Schalen mit Goldstaub kaschieren, lassen sie das Gefäß nach der Reparatur kostbarer denn je erscheinen. Sie rief die Senioren dazu auf, sich der goldenen Spuren ihres Lebens und des darin wirkenden göttlichen Heils bewusst zu werden.

Nach dem Segensspruch der Geistlichen eroberten 50 Kinder der städtischen Kitas Marienau, Rollerbau und St. Michael die Herzen der Besucher. Ihre Gedichte, Lieder, Tänze und Bewegungsspiele begeisterten und wurden mit viel Beifall bedacht.

Nach der von Martin Döbler an der Geige begleiteten Kaffeetafel beeindruckten die Grundschüler der Gemeinschaftsschule mit Gedichten und Gesang. Großen Anklang fanden auch die Aktionen von Fidelius Waldvogel. Den fleißigen Helferinnen des städtischen Sozial- und Kulturfachbereichs gebührte schließlich ein besonderer Applaus, klappte doch der von ihnen betriebene Service vorzüglich. 

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