Alarmübung in Tiergarten

40 Feuerwehrmänner meisterten "Brand" in Schreinerei

Autor: 
Peter Meier
Lesezeit 3 Minuten
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26. März 2019

Feuerwehrmänner aus Tiergarten, Haslach und Ringelbach übten die Rettung eines Verletzten aus einer Maschinenhalle. ©Peter Meier

Erfolgreich gestalteten die Feuerwehr-Abteilungen Tiergarten, Haslach und Ringelbach am Samstagnachmittag ihre Alarmübung. Sie stand unter besonderen Vorzeichen. 

Es war in mehrfacher Hinsicht eine besondere  Übung, die der Ausrückbereich 2 zu bewältigen hatte: eine Alarmübung, deren genauer Zeitpunkt zuvor nicht  bekannt war. Außerdem stand mit der Firma Fensterbau Ziegler ein  holzverarbeitender Betrieb mit einer hohen Brandlast und zusätzlichen  Risikofaktoren im Mittelpunkt, so dass auch die Drehleiter der Feuerwehr  Oberkirch eingesetzt wurde. 
 

Beinahe wäre auch die gesamte Stadtwehr angerückt
 

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Insgesamt waren an der  Übung über 40 Feuerwehrleute beteiligt. Es wären beinahe noch deutlich mehr geworden, wie Stadtbrandmeister  Marcus Kohler bei der abschließenden »Manöverkritik« berichtete. So war  durch ein Versehen der Leitstelle eine Alarmierung der gesamten  Kernstadtwehr erfolgt, was aber noch rechtzeitig rückgängig gemacht  werden konnte. 
Die Übung ging von der Annahme aus, dass durch die  Funkenbildung an einer Maschine über die Absauganlage im  Spänebunker ein Brand ausgebrochen war. In der mit Hilfe der  Nebelmaschine verrauchten Maschinenhalle wurden zwei  Arbeiter vermisst, ein weiterer wurde verletzt und lag vor der Tür zum  Späneturm, weil es beim Versuch, diese zu öffnen, eine Verpuffung  gegeben hatte. Um ihn zu retten, kam von der Rückseite des Gebäudekomplexes her die Drehleiter zum Einsatz.  Zu diesem Zeitpunkt leitete die Feuerwehr  Haslach-Tiergarten unter den Gruppenführern Franz-Josef Haas und  Markus Gmeiner die Menschenrettung und die Brandbekämpfung  mit dem LF 10 ein. Die Abteilung Ringelbach baute eine weitere  Wasserversorgung auf, im Nu standen auch drei weitere  Verstärkungstrupps unter schwerem Atemschutz bereit. Die  drei Verletzten konnten trotz schwieriger Verhältnisse rasch geborgen  und zur Erstversorgung gebracht werden. 

Stadtbrandmeister zog positives Fazit

Solche Übungen  seien wichtig, um sich mit schwierigen Objekten, der Örtlichkeit und den  Wasserdruckverhältnissen vertraut zu machen, sagte Abteilungskommandant Thomas Huber. Ein positives Fazit zog  auch Stadtbrandmeister Kohler. Die Zusammenarbeit der  Abteilungen Tiergarten-Haslach und Ringelbach habe sehr gut geklappt. Er  stellte das gut  geplante, aber auch besonnene Vorgehen der Feuerwehrleute heraus.  Man habe gesehen, dass jeder Handgriff sitze. 
So sah das  auch Ortsvorsteher Martin Benz, die Übung sei ohne Hektik, sondern sehr  diszipliniert und sicher abgelaufen. Es habe sich auch gezeigt, dass die  Abteilungen technisch und von der Ausrüstung her sehr gut aufgestellt  seien. Verbunden mit dem Respekt für die Leistung und dem  Dank für die Einsatzbereitschaft das ganze Jahr über hob er das  Engagement der Feuerwehr im örtlichen Leben hervor. 

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