Achern

70 Ferienkinder übten sich in Achern als Retter

Autor: 
Roland Spether
Lesezeit 3 Minuten
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13. September 2017
Neben dem obligatorischen Löschen eines kleinen Feuers gehörte auch der Umgang mit der Rettungsschere mit zum Programm.

Neben dem obligatorischen Löschen eines kleinen Feuers gehörte auch der Umgang mit der Rettungsschere mit zum Programm. ©Roland Spether

Auf dem Gelände der Feuerwehr Achern hörten die Sondersignale Martinshorn und Blaulicht gar nicht mehr auf zu »blinken«, als zirka 70 Kinder im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt zu Gast waren.

Gute Kooperation

Die Verantwortung für das Kommando »Wasser marsch von oben« wurde von der Einsatzleitung um den stellvertretenden Kommandanten Patrick Kopp und Brandmeister Johannes Bold auf die »höhere Leitstelle« geschoben. Doch trotz des leicht unfreundlichen Wetters kamen viele Mädchen und Jungen aus der Stadt und den Stadtteilen zu einem Feuerwehrtag für Nachwuchskräfte, der so in dieser Form erstmals stattfand. Dabei bekam die ausrichtende Kernstadtwehr feuerwehrtechnische Unterstützung aus den Stadtteilen, denn die Kinder wurden mit Feuerwehrfahrzeugen nach Achern chauffiert und Aktive aus allen Abteilungen halfen an den einzelnen Stationen mit.

»Früher hat das Ferienprogramm nur die Kernstadtwehr organisiert, diesmal waren alle Abteilungen daran beteiligt«, so Johannes Bold über die »ausgezeichnete Kooperation«. Denn diese sei letztlich auch bei Einsätzen gefordert, was aber in Achern bestens funktioniere und was die jungen Gäste auch erlebten. So duften sie etwa bei einem Löschangriff mit einem Strahlrohr oder der technischen Hilfe mit schwerem Gerät an einem »verunglückten« Auto selbst aktiv sein. In einem mit Disco-Nebel verrauchten Raum spürten sie, wie schwierig es im Ernstfall ist, Vermisste zu finden.

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Wie man schnell wie die Feuerwehr zum Einsatzort gelangt, konnten die Kinder bei Fahrten mit Sondersignal erleben, auch der Einsatz mit der Drehleiter stand auf dem Blaulicht-Programm. »Es sind immer wieder Kinder dabei, die nach dem Ferienangebot zu uns kommen«. Dieser oft gehörte Satz in den vergangenen Jahren, diesmal gesprochen von Patrick Kopp, bestätigte sich in Person des Feuerwehrmanns Johannes Bold.

Hoffen auf Nachwuchs

»Als kleiner Bub habe ich auch an dem Ferienprogramm teilgenommen, damals noch am alten Feuerwehrhaus«. Danach kam mit zwölf Jahren der Eintritt in die Jugendfeuerwehr, die Übernahme in die aktive Mannschaft und von Verantwortung, verbunden mit Ausbildungen bis zum Zugführer. Nun hoffte er insgeheim, dass doch der eine oder die andere Nachwuchskraft einmal in die Feuerwehr eintritt.

Diese hat nach Aussage von Patrick Kopp gerade bei Kindern und Jugendlichen einen hohen Stellenwert, was an dem konstant hohen Niveau mit über 100 Jugendlichen (aktuell 119) und der sehr beliebten Kinderfeuerwehr in Sasbachried (16 Mitglieder) und deren Leiterinnen »Alex & Alex« (Alexandra Hechinger und Alexandra Meier) deutlich werde.

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