VdK Oberkirch

70 Mitglieder besuchten Jahresabschluss des Sozialverbands

Autor: 
Peter Meier
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07. Dezember 2017
VdK-Kreisvorsitzender Heinrich Stöhr (von links) ehrte in Oberkirch die langjährigen Mitglieder Jürgen Huber, Reiner Kist, Helga Petter, Wolfgang Lacherbauer, Marie-Anne Lacherbauer, Robert Nicolai, Rosemarie Kreider und Wilfried Bierer.

Vor zehn Jahren hat die VdK-Ortsgruppe Oberkirch unter dem neuen Vorstandsteam die Tradition eingeführt, die Mitglieder alljährlich Ende November zu einem Jahresabschluss einzuladen. Damit soll ihnen für ihre Treue gedankt werden, außerdem bildet die Feier den würdigen Rahmen für die Ehrung langjähriger Mitglieder. Am frühen Samstagabend waren es wieder über 70 Mitglieder, die sich zum Jahresabschluss im Gasthof »Pfauen« eingefunden hatten.

Als Vorsitzender des Ortsverbandes freute sich Wolfgang Lacherbauer über den guten Besuch der Veranstaltung. Grußworte galten dem VdK-Kreisvorsitzenden Heinrich Stöhr und den Freunden des VdK-Ortsverbandes Bad Peterstal mit Ludwig Kimmig.  Lacherbauer erinnerte daran, dass der Ortsverband Oberkirch nach intensiven Gesprächen im Jahr 2007 »wiederbelebt« und deshalb jetzt auf sein zehnjähriges Bestehen zurückblicken kann. Mitglieder seien vor allem Menschen, die einen starken Partner bei Problemen im Sozialrecht brauchen. »Der VdK versteht sich als Anwalt der Menschen in der Bundes- und Landespolitik ebenso wie in den Kommunen«, betonte er. Mit über 1,8 Millionen Mitgliedern sei der VdK größter Sozialverband Deutschlands und kämpfe für Gerechtigkeit, für Gleichstellung und gegen Benachteiligung. Aufgabe müsse es sein, die soziale Spaltung zu stoppen und sich für eine solidarische und gerechte Gesellschaft einzusetzen.

Der Ortsverband Oberkirch sei nicht nur der zweitgrößte im Kreisverband Offenburg, sondern auch in der Vorstandsarbeit mit Marie-Anne Lacherbauer als Frauenbeauftragte und Wolfgang Lacherbauer als Beisitzer auch eine große Stütze bei der Vorstandsarbeit, lobte der Kreisvorsitzende Heinrich Stöhr. Zur Arbeit auf Kreisebene berichtete er vom geplanten Behindertenbeirat und von der Gesundheitskonferenz. Wichtig sei es, sich bei Veränderungen im Krankenhauswesen frühzeitig einzubringen und Forderungen zu begründen. Zur Arbeit der Rechtsberatung des VdK führte er aus, dass im vergangenen Jahr wieder 300 000 Euro erstritten wurden – Gelder, die den Mitgliedern zustanden, aber erst vor Gericht erkämpft werden mussten. Sozialrechtliche Vertretung und Hilfe sei eine Seite des VdK, die andere die Pflege der Gemeinschaft, wie sie mit dem Jahresabschluss und den Stammtischen vorbildlich funktioniere.

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Im Namen des Vorstands nahm Rosemarie Kreider die Ehrung langjähriger Mitglieder vor. Für 25 Jahre Treue zum VdK wurde Robert Nicolai mit dem Treueabzeichen in Gold ausgezeichnet. Für je zehn Jahre Mitgliedschaft wurden Wilfried Bierer, Jürgen Huber, Marie-Anne und Wolfgang Lacherbauer, Reiner Kist und Helga Poetter geehrt.