Schilder sind nun montiert

Ab sofort Tempo 30 in der Hauptstraße in Achern

Autor: 
ARZ-Redaktion
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22. Juli 2021
Mitarbeiter der Straßenmeisterei Achern montierten die neuen Schilder.

Mitarbeiter der Straßenmeisterei Achern montierten die neuen Schilder. ©Stadt Achern

Der Wunsch vieler Acherner konnte nun endlich umgesetzt werden. Die Lärmbelastung soll verringert werden.

Viele Menschen in Achern haben diesen Tag herbeigesehnt: In der Acherner Hauptstraße gilt seit Mittwoch Tempo 30. Grundlage dafür sind Lärmmessungen, die im Rahmen des Lärmaktionsplans durchgeführt worden sind, heißt es in einer Pressemitteilung der Acherner Stadtverwaltung. Zwischen Adlerplatz und dem Kreisverkehr am „Wilden Mann“ seien die Lärmbelastungen ganztags so hoch, dass sie im gesundheitskritischen Bereich liegen. Deshalb habe die Stadtverwaltung das Thema Geschwindigkeitsreduzierung gern aufgegriffen und jetzt umgesetzt.

Komplex und aufwendig

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Immer wieder wurde unter anderem in den Ratssitzungen nachgefragt, wann der Beschluss in Sachen Tempo 30 umgesetzt wird. Das Verfahren sei komplex und aufwendig. Neben Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange musste die Zustimmung des Regierungspräsidiums Freiburg eingeholt werden, weil der Abschnitt zwischen der Einmündung der Kirchstraße in die Hauptstraße und dem Polizeirevier eine Landesstraße ist, heißt es im Pressetext.

„Tempo 30 in der Hauptstraße wird zu weniger Verkehrslärm führen und gleichzeitig die Verkehrssicherheit erhöhen“, freut sich Oberbürgermeister Klaus Muttach über die von der Straßenmeisterei Achern zügig aufgestellten neuen Schilder.
Oberbürgermeister Klaus Muttach plädiert dafür, die Festlegung von Geschwindigkeitsbeschränkungen stärker in die Zuständigkeiten der Kommunen zu geben, was Verfahrensdauern wie im vorliegenden Fall deutlich verkürzen würde. Er habe sich deshalb einer Initiative verschiedener Kommunen angeschlossen mit der Erklärung, die Notwendigkeit der Mobilitäts- und Verkehrswende mit dem Ziel der Erhöhung der Lebensqualität in den Städten zu unterstützen.

„Geschwindigkeitsbeschränkungen können ein integrierter Bestandteil eines nachhaltigen gesamtstädtischen Mobilitätskonzepts und eine Strategie zur Aufwertung der öffentlichen Räume sein. Der Bund ist aufgefordert, umgehend die rechtlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Kommunen im Sinne der Resolution des Deutschen Bundestags ohne weitere Einschränkungen Geschwindigkeitsbeschränkungen innerorts dort anordnen können, wo sie es für notwendig halten“, so Klaus Muttach. Dies bedeute nicht die generelle Einführung, sondern die Übertragung der Zuständigkeit auf die Kommunen, stellt das Acherner Stadtoberhaupt klar.

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