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Abba-Musik wird mit Musicalstars neu inszeniert

Autor: 
Redaktion
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14. September 2021
„Dancing Queen“ in Oberkirch: (v. l.) Susan Albers, Julian Castanie, Kristin Hölck und René Krömer ließen zusammen mit einer großartigen Band das legendäre Pop-Quartett aus Schweden wieder aufleben.

„Dancing Queen“ in Oberkirch: (v. l.) Susan Albers, Julian Castanie, Kristin Hölck und René Krömer ließen zusammen mit einer großartigen Band das legendäre Pop-Quartett aus Schweden wieder aufleben. ©Johanna Graupe

An zwei Abenden fand das Nachholkonzert des Oberkircher Theater- und Konzertabos in der Erwin-Braun-Halle statt. Die Musik der schwedischen Kultband stand dabei im Mittelpunkt.

Peter Wölke, musikalischer Leiter, Arrangeur und Moderator von „Dancing Queen“ stimmte die Zuschauer mit Saxophon-Klängen auf den Abend ein und vermittelte den Besuchern Fakten und Eckdaten über die Karriere von Abba: Agnetha und Björn, Benni und Anni-Frid. Die Kultband formierte sich 1972 in Stockholm, der internationale Durchbruch gelang 1974 mit dem Sieg ihres Titels „Waterloo“ beim Eurovision Song Contest in Brighton. Zwei Frauen, zwei Männer – im echten Leben auch noch zwei Ehepaare, die Geschichte hätte man sich nicht schöner ausdenken können. Und auch wenn die Liebe wieder verging und die Scheidungen folgten, blieb die Gruppe bestehen – bis 1982.

Ihre Musik ist emotional, rhythmisch und macht gute Laune. Die beiden Köpfe hinter den Liedern, Benny und Björn, haben in ihrer Karriere viele Welthits komponiert, konnten selbst aber offensichtlich keine Noten lesen. Sie setzten darauf, dass die Melodien eingängig waren und im Kopf blieben.

Wölke legt Wert darauf, dass seine Show nicht einfach nur eine Cover-Show sei, sondern die Songs in neu arrangierten Versionen zu präsentieren – und er bringt großartige Sängerinnen und Musiker mit. „Dancing Queen“ ist nur ein Highlight seiner Erfolgsschmiede (PW Entertainment). Die fantastischen Stimmen seiner Stars boten die unsterblichen Abba-Hits zum Mitsingen an. Die Bühne verwandelte sich in eine Disco, Lichteffekte und schillernde Kostüme trugen zur Stimmung bei. Aus den unzähligen Hits wurden Evergreens, die – eingebunden in das Konzertformat – live auf der Bühne gespielt wurden mit den stimmgewaltigen Sängerinnen Kristin Hölck und Susan Albers, solistischen Glanzpartien einzelner Musiker und einer hochkarätigen Band.

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Musicalstar

Musicalstar Kristin Hölck wurde für ihre Interpretation von „The winner takes it all“ vom Publikum gefeiert, Susan Albers am Klavier, anrührend mit ihrer Ballade „Lay all your love on me“ bekam begeisterten Applaus und zeigte, dass sie nicht nur eine großartige Sängerin, sondern auch Pianistin ist.

Pianist Renè Krömer und Gitarrist Julian Castanie ergänzten die beiden Sängerinnen, im Hintergrund der Drummer Benedikt Hesse, der das Publikum zum Kochen brachte, am Bass Gero Gellert und Wölke als Allrounder am Keyboard. Stimmung brachte Sänger Marco Fahrland, der ebenfalls bei vielen Musicals mitwirkte, auf die Bühne. Mit seinen Tanz- und Gesangseinlagen „rockte“ er mit den beiden Ausnahmemusikerinnen die Bühne. Das Stück „The way all friends do“ ist das einzige Lied mit Akkordeonmusik. „Dieser Titel ist wie eine Hymne für mich“, so Wölke mit seinem Akkordeon auf der Bühne. „Heute habe ich Sie auf eine Reise mitgenommen“, meinte er zum Schluss.

Mit „Thank you for the music“ verabschiedete sich das Ensemble und erhielt Standing Ovations. Doch ohne Zugaben entließen die Musiker das Publikum nicht: Mit „Hole in your soul“ und „Dancing Queen“ wurde nochmal kräftig eingeheizt. Die Stimmung war super, nicht ganz so überwältigend wie beim legendären Abba-Konzert im Wembley-Stadion, auf das Wölke zu Beginn anspielte, aber großartig für etwas über 150 Zuschauer mit Mundschutz und Abstand: Bravo-Rufe und rhythmisches Klatschen gab es fast von Beginn an.

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