Achern

Achern: "Attraktiv als Standort und Einkaufsstadt"

Andreas Cibis
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21. Mai 2015
Die WRO ist im Raum Achern bei Veranstaltungen präsent wie hier beim Wirtschaftsclub, links WRO-Geschäftsführer Manfred Hammes, Dritter von rechts OB Klaus Muttach.

Die WRO ist im Raum Achern bei Veranstaltungen präsent wie hier beim Wirtschaftsclub, links WRO-Geschäftsführer Manfred Hammes, Dritter von rechts OB Klaus Muttach. ©Berthold Gallinat

Eine »Super Sogwirkung« bescheinigte Manfred Hammes, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Ortenau (WRO), am Montag im Gemeinderat der Einkaufsstadt Achern. Die Handelsumsätze liegen bei 127 Prozent, das heißt um 27 Prozent höher als die Acherner Kaufkraft.

Manfred Hammes stellte auf Wunsch des Gemeinderats die Arbeit der WRO vor und ging auch speziell auf die Acherner Begebenheiten ein. 53 Kommunen und 150 Betriebe gehören zur WRO. Achern zahlt 22 300 Euro pro Jahr, das sind 90 Cent pro Einwohner. Manfred Hammes erklärte, wie durch gemeinsame Aktionen oder durch das Einschalten der WRO den Betrieben und Kommunen Vorteile entstehen.

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Was den Wirtschaftsstandort Achern betrifft, verwies er auf die zunehmenden Beschäftigungszahlen. Außerdem seien in Achern viele neue Betriebe entstanden. Positiv erwähnte er auch die Bildungsregion Ortenau (BRO), der alle Acherner Schulen angehören.
Oberbürgermeister Klaus Muttach lobte die »sehr effektive, professionelle Zusammenarbeit« zwischen der Stadt Achern und der WRO. Auf die Frage von Karl Früh (CDU), ob es eine Überorganisation geben könne durch WRO, IHK und Handwerkskammern meinte Manfred Hammes, dass diese Gesellschafter bei der WRO seien und eine Zusammenarbeit bestehe.
Thomas Kohler (Freie Wähler) wollte wissen, ob bei der »Sandwich-Situation« der Ortenau zwischen zwei großen Ballungsräumen Kooperationen mit den Räumen Karlsruhe und Freiburg bestehen. Dies ist nicht der Fall, wie Manfred Hammes kurz und knapp darlegte. Die WRO stellt sich deshalb auch nach außen mit der Nähe zu Straßburg dar.

Betriebe haben erweitert
Vorgelegt wurde dem Gemeinderat auch der Bericht der Wirtschaftsförderung der Stadt Achern, den Wirtschaftsförderer Bernd Steurer nicht persönlich vortragen konnte. Darin wird unter anderem darauf verwiesen, dass der Gewerbestandort Achern sich weiterentwickelt hat. Im Sinne der Bestandspflege hätten Betriebe wie etwa Edelstahl Fischer, Kasto, Stopa, JapCar, Decker & Co. und TDK Lambda erweitert.
Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Achern sei bis 2008 stetig angestiegen, habe in Folge der Wirtschafts- und Währungskrise in den Jahren 2009/10 um rund 400 abgenommen auf rund 11 000. 2013 sei dann aber ein Höchststand von 11 517 erreicht worden.

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