Achern

Acherner Realschüler kennen jetzt neue Lern-Tricks

Autor: 
red/hei
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11. Oktober 2016
Viel gelernt, aber auch gelacht wurde an der Realschule Achern, als Gedächtniskünstler Gregor Staub Schülern, Lehrern und Gästen Lern-Tricks beibrachte.

Viel gelernt, aber auch gelacht wurde an der Realschule Achern, als Gedächtniskünstler Gregor Staub Schülern, Lehrern und Gästen Lern-Tricks beibrachte. ©Realschule

Gregor Staub war zu Gast an der Robert-Schuman-Realschule in Achern. Einen ganzen Tag nahm sich der Gedächtnistrainer Zeit, den Schülern sein Programm vorzustellen, am Nachmittag für die Lehrkräfte und am Abend dann für die Eltern und die Öffentlichkeit. 

Die Aufmerksamkeit des Publikums ist ihm schnell gewiss, wie es in einer Mitteilung der Schule heißt, denn der gebürtige Schweizer, der früher unter seinem schlechten Gedächtnis gelitten hat, besticht sofort durch sein Auftreten, seine Redegewandtheit und seine Überzeugungskraft.

Es geht um richtiges Lernen und Behalten in relativ kurzer Zeit und das Ganze soll auch noch Spaß machen. Dazu brauche es drei Voraussetzungen: Konzentration, Selbstvertrauen und die richtige Strategie. Über allem stehe aber die Freiwilligkeit.

Mit Witz und Humor führte Staub die Zuhörer durch die Welt der Zahlen, der Worte und der geistigen Spickzettel. Das Publikum musste aktiv mitmachen und konnte so direkt erfahren, wie Lernen funktioniert, heißt es weiter. Das von ihm entwickelte Lernprogramm beruht auf der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass das menschliche Gehirn lernt, indem es Verknüpfungen herstellt. So werden Dinge im Raum mit einem Namen verknüpft, auf diese Weise lernten die Schüler in wenigen Minuten die acht amerikanischen Präsidenten vor Obama.

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Üben, das Spaß macht

Auch das Auswendiglernen des Einmaleins ist mit der richtigen Strategie, Staub nennt es Zaubertrick, kein quälendes Problem mehr. Ohne üben, ohne Training geht es aber nicht, das Üben sei jedoch mit Freude und Freiwilligkeit verbunden. Die Strategien (Tricks) dazu seien oft verblüffend einfach und führen schnell zum Ergebnis. 

Und noch eines war Gregor Staub ganz wichtig: »Bin ich erfolgreich, freue ich mich, ist es mir nicht gelungen, freue ich mich auch und übe weiter. So einfach ist das.« 

Für viele Schüler, Eltern und Lehrer war die Veranstaltung, wie es weiter heißt, ein Schlüsselerlebnis, das Lernen einmal von einer ganz anderen Seite kennenzulernen. In allen drei Veranstaltungsblöcken wurde im Übrigen sehr viel gelacht. 

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