Achtjährige Amtszeit von Manuel Tabor endet

Bürgermeisterwahl in Appenweier am 28. Oktober

Autor: 
Wolfgang Löhnig
Lesezeit 2 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
13. März 2018

Das Rathaus in Appenweier ©Archivfoto: Fritz Bierer

Die wahlberechtigten Appenweierer, Urloffener und Nesselrieder wählen am 28. Oktober einen Bürgermeister. Ein möglicher zweiter Wahlgang wäre am 11. November. Diese Termine hat der Gemeinderat am Montag in seiner Sitzung festgelegt.

Am 23. Januar 2019 endet die Amtszeit von Manuel Tabor als Bürgermeister von  Appenweier, er wurde am 24. Januar 2011 in einer öffentlichen Ratssitzung im Foyer der Schwarzwaldhalle vereidigt.

Wie Appenweiers Hauptamtsleiter Fritz Langenecker in der Sitzung des Gemeinderates am Montag informierte darf die Wahl frühestens drei Monate vor Ablauf der Amtszeit durchgeführt werden. Das Ratsgremium votierte schließlich für den frühest möglichen Termin – Wahltag ist somit der 28. Oktober 2018.

Sollte der erste Wahlgang ergebnislos verlaufen, dann werde ein zweiter Wahltermin erforderlich, der frühestens auf den zweiten und spätestens auf den vierten Sonntag nach der ersten Wahl festzusetzen ist, zitierte Fritz Langenecker die Gemeindeordnung für Baden-Württemberg.  Auch hier votierte das Ratsgremium für den frühen Zeitpunkt, den 11. November. 

Stelle wird ausgeschrieben

- Anzeige -

Eine Stellenausschreibung, die die Gemeindeordnung vorschreibt, ist spätestens zwei Monate vor dem Wahltag erforderlich – für die Wahl in Appenweier, also am letzten August-Wochenende. 

Sicher ist, dass sich Manuel Tabor für eine zweite Amtszeit bewerben wird. Dies kündigte er bereits Anfang Januar beim traditionellen Neujahrsempfang der Gemeinde in der Schwarzwaldhalle an und bestätigte dies nochmals am Montag in der Ratssitzung. Allerdings nahm das Gemeindeoberhaupt bei diesem Tagesordnungspunkt wegen Befangenheit Platz auf einem Besucherstuhl, die Sitzung leitete Hans-Peter Wiedemer.  

Wiedemer als Vorsitzender

Zum Vorsitzenden des Gemeinde-Wahlausschusses wurde am Montag vom Gremium Bürgermeister-Stellvertreter Hanspeter Wiedemer einstimmig gewählt, sein Stellvertreter ist Hauptamtsleiter Fritz Langenecker. 

Der Gemeindewahlausschuss setzt sich aus drei Mitgliedern der CDU-Fraktion zusammen: Klemens Sauer, Kevin Zehring und Anita Herrmann. Für die Freien Wähler rücken Franz Bähr und Edmund Kranz in das Gremium, Grüne/Frauenliste sind mit Ludwig Kornmeier und die SPD mit Susanne Trautmann  vertreten. Es war ein einstimmiges Votum.

Weitere Artikel aus der Kategorie: Achern / Oberkirch

In luftiger Höhe beringten Gérard Mercier (Foto) und Paulette Gawron die Jungstörche im Hanauerland, wie hier an der Grundschule in Rheinbischofsheim.
Storchenberingung
vor 11 Stunden
Mit rund 400 Jungstörchen im Ortenaukreis ist 2018 ein sehr gutes Jahr für Meister Adebar. Darüber freuen sich Gérard Mercier und Paulette Gawron, die die Tiere in luftiger Höhe beringten.
Seebachs große Naturflächen nehmen bei Starkregen viel Wasser auf, ebenso die naturnahen Bachläufe. Dabei gibt es kaum irgendwo im Land so viele Unwetter wie in der Mummelseegemeinde.
Dennoch kaum Überschwemmungen
vor 14 Stunden
Laut einer Auswertung des Deutschen Wetterdienstes für die Deutsche Versicherungswirtschaft fällt nur am Feldberg mehr Starkregen nieder als in Seebach. Seit 2001 wurden am Feldberg 64,6 Stunden Starkregen gemessen, gefolgt von Seebach mit 57,9 und Isny im Allgäu mit 57,8.
Wassermeister Josef Müller (links) und Kappelrodecks Bürgermeister Stefan Hattenbach mit dem Zuschussbescheid für den neuen Trinkwasserbehälter am Standort im Besenstiel.
Große Baustelle am Besenstiel
vor 16 Stunden
Seit den Folgen des Unwetters 2014 am Besenstiel in Kappelrodeck war die Gemeinde bemüht, dort für bessere Infrastruktur und Hochwasserschutz zu sorgen. Dank eines seltenen Zuschusses vom Land wird das nun bald baulich umgesetzt.
Bei einer gemeinsamen Feuerwehrprobe retteten die Großweierer und Fautenbacher Abteilungen nach einem Brand vermisste Mitarbeiter der Firma Hodapp.
Feuerwehrprobe
vor 16 Stunden
Die Großweierer Firma Hodapp stellt Brandschutztüren her, aber auch hier kann es brennen. Einen derartigen Einsatz probten die Floriansjünger am Montagabend.
Paul freut sich aufs Ferienprogramm und hat seine Favoriten schon angekreuzt.
Ferienprogramm
vor 16 Stunden
Das Lautenbacher Kinderprogramm für die  Ferienzeit ist ab sofort erhältlich. Anmeldungen werden ab dem 2. Juli  entgegengenommen.
An die Sasbachrieder Rheingoldhalle soll ein Anbau für den Musikverein errichtet werden.
Geplantes Probelokal
vor 16 Stunden
Das an die Rheingoldhalle anzubauende Probelokal soll ein Flachdach erhalten. Auch für das Innere gibt es klare Vorstellungen, damit die Raumakustik stimmt.
Pankraz-Kolumne
vor 16 Stunden
Ein gewaltiger Blitzeinschlag – oder besser seine Folgen – stellen das Leben des Pankraz vorübergehend auf den Kopf: kein Telefon, kein Internet, kein Fernseher. Ein Klagelied! 
Der Dauerbrenner Römerstraße mit dem Wunsch für mehr Verkehrssicherheit stand bei einem Vor-Ort-Termin am Mittwochabend mit Bürgern und in der Sitzung des Sasbachrieder Ortschaftsrates auf der Tagesordnung.
Ortstermin mit Bürgern
vor 16 Stunden
Ampel, Tempo 30, Zebrastreifen! Bei einem Vor-Ort-Termin am Mittwochabend mit Bürgern und weiter in der Sitzung des Sasbachrieder Rates gab es einige Vorschläge, wie die Römerstraße verkehrsberuhigter gemacht werden kann. 
Kommende Woche kommen in der Oberacherner Straße Anlieger nicht mehr mit dem Auto zu den Häusern.
Asphalt für Brücken und Fahrbahn
vor 16 Stunden
In Oberachern wird nächste Woche unter Vollsperrung der Asphalt auf der Ortsdurchfahrt aufgebracht. Das bedeutet Vollsperrung. Danach aber sind wieder Wege frei. Gebaut wird trotzdem darüber hinaus noch.
Mundartdichter Harald Hurst in Renchen
vor 16 Stunden
Als feinsinnigen Beobachter von Alltagssituationen erwies sich am Donnerstag der Karlsruher Mundartdichter Harald Hurst. Unter dem Titel seines jüngsten Buches »So isch's wore« hatten die Grimmelshausenfreunde zu einer Autorenlesung ins Simplicissimushaus eingeladen und landeten einen Volltreffer...
Pfarrer Rolf Stehlin von der Seelsorgeeinheit Rheinmünster/Lichtenau, zu der auch Helmlingen gehört, wird morgen, Sonntag, in den Ruhestand verabschiedet.
Auch für Helmlingen tätig
vor 16 Stunden
»Du musst verwirklichen, dass Jesus Christus in Dir ist!«, lautet ein christliches Koan des japanischen Zen-Meisters Ruon Roshi. Nach diesem Leitfaden lebt Pfarrer Rolf Stehlin, der morgen, Sonntag, in einem Gottesdienst um 10 Uhr im Schwarzacher Münster in den Ruhestand verabschiedet wird.
Von der Schönbüch hinunter nach Seebach führt der erste Abschnitt des Glasfasernetzes. Für dessen Realisierung hat die Gemeinde einen Eigenbetrieb gegründet.
Hohe Investitionen geplant
vor 16 Stunden
Der Gemeinderat gab rückwirkend zum 1. Januar grünes Licht für die Gründung eines Eigenbetriebs Breitbandnetz. Ziel ist es, Seebach mit Breitbandtechnologie zu versorgen, so dass jedes Haus und Unternehmen ans Glasfasernetz angeschlossen werden kann.