Achern-Mösbach

Annette Ohnmacht zum dritten Mal Traktorkönigin von Mösbach

Autor: 
Roland Spether
Lesezeit 3 Minuten
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17. Juli 2017
Annette Ohnmacht ist zum dritten Mal Mösbacher Traktorkönigin geworden und darf den Wanderpokal nun behalten. In dieser Szene mussten die beiden äußeren Pfähle umgeworfen werden, das mittlere musste stehen bleiben.

Annette Ohnmacht ist zum dritten Mal Mösbacher Traktorkönigin geworden und darf den Wanderpokal nun behalten. In dieser Szene mussten die beiden äußeren Pfähle umgeworfen werden, das mittlere musste stehen bleiben. ©Roland Spether

Beim Sportfest des SV Mösbach hat Annette Ohnmacht am Sonntag zum dritten Mal den Titel der Traktorkönigin gewonnen. Bei der Sonderdisziplin geht der Wanderpokal in diesem Jahr wieder eine Einheimische. 

Mösbacher Frauen können »Griesa ra mache«, Kirschplotzer backen und gefühlvoll Schlepper mit Doppel-H-Schaltung lenken. »Das können wir und noch viel mehr, wir sind schließlich Mösbacherinnen«, frohlockten unisono die Starterinnen für den großen Preis im Schlepperfahren am Sonntag beim Sportfest des Sportvereins auf dem Parcours bei der Halle.

Bei einigen Pilotinnen war beim Briefing für die rasante Fahrt durch Schikanen und scharfe Kurven mit Rennleiter Albrecht Schwenk Anspannung zu spüren. Denn Annette Ohnmacht, Petra Lamm und Angelika John haben schon jeweils zweimal den Wanderpokal geholt. Der dritte Sieg bedeutet, dass er goldglänzend in der heimischen Vitrine steht.

Gegnerinnen beäugt

Deshalb beäugten sich die drei Bulldog-Racerinnen schon etwas. Schwenk hatte für zusätzliche Spannung gesorgt, indem er die amtierende Meisterin Annette Ohnmacht als letzte starten ließ und die beiden Kontrahentinnen davor. 

Die Sonne brannte vom Himmel, die Reifen quietschten und die Frauen drückten aufs Gas, als Albrecht Schwenk die Starterflagge schwenkte. Danach galt es, zwei Pfähle mit einer Stange an der vorderen Kupplung umzuwerfen und einen Einachser-Hänger sicher über Stock und Stein zu fahren – darauf standen ein Eimer und zwei Gläser mit Wasser.

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Auch Mösbachs Ortsvorsteherin Gabi Bär versuchte sich, doch bei ihr gesellten sich zur Fahrzeit noch Fehlersekunden hinzu. Daher ließ sie den anderen Frauen den Vortritt. Cäcilia »Cilly« Schindler von »uswärts« und Petra Lamm waren zwar schnell unterwegs, machten allerdings auch Fehler.

So lag es an Annette Ohnmacht, das Feld von hinten aufzurollen, was sie mit 1:40 Minuten und nur einem Abwurf ganz abgezockt auch tat. In der Endabrechnung hatte sie zehn Sekunden Vorsprung und der Pokal bleibt erstmals bei einer dreifachen Traktorkönigin. Platz zwei ging an Cäcilia Schindler aus Ulm vor Tina Bühler aus Mösbach. 

Ein Ulmer siegt

Bei den »Herren der Schlepper« gingen auch Piloten aus den umliegenden Bulldog-Hochburgen an den Start. Die mischten das Feld mächtig auf. Oliver Klumpp aus Ulm gab mächtig Gummi und siegte erstmals im Kirschendorf vor dem zweifachen Titelträger Thomas Weber aus Önsbach und dem Meister 2015, Joachim Genter aus Fautenbach. 

Der Männer-Parcours war etwas schwieriger als bei den Frauen, vorne am Schlepper wurde ein Britschenwagen angekoppelt. Mit dem musste eine Wasserfracht rückwärts und vorwärts durch den Parcours mit einem Schwellenhindernis balanciert und eingeparkt werden. Zuvor galt es, mit einem Einachser-Hänger und einer darauf liegenden Kirschenleiter zwei Pfähle zum Kippen und rückwärts einen Luftballon zum Platzen zu bringen. 

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