Markus Kern

Appenweiers Kämmerer wechselt zur Stadt Kehl

Autor: 
Redaktion
Lesezeit 2 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
14. Januar 2021

Appenweiers Gemeindekämmerer Markus Kern wechsel zur Stadt Kehl. ©Stadt Kehl

Überraschender Wechsel: Appenweiers Kämmerer Markus Kern arbeitet ab 1. April für die Stadt Kehl, wo er den Fachbereich Zentrale Steuerung und Bürgerservice übernimmt.

Die Gemeinde Appenweier muss sich einen neuen Kämmerer suchen. Der Grund: Markus Kern, 31 Jahre alt und derzeit Kämmerer der Gemeinde Appenweier übernimmt am 1. Juni die Leitung des Fachbereichs Zentrale Steuerung und Bürgerservice bei der Stadt Kehl. Das geht aus einer Pressemitteilung der Kehler Stadtverwaltung hervor.

Der gebürtige Durbacher, der mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Schutterwald lebt, werde bereits am 1. April zur Stadt Kehl wechseln, um sich in den großen und thematisch breitgefächerten Fachbereich einzuarbeiten, heißt es. Markus Kern wurde vom Kehler Gemeinderat in nicht-öffentlicher Sitzung für diese Position ausgewählt.

In seiner neuen Position werde er – wie bisher seine Vorgängerin in Kehl, Petra Fischer – das direkte Bindeglied zwischen Stadträten und Verwaltung sein.

Kern hat sein Abitur in Offenburg gemacht, sein Bachelor-Studium von 2009 bis 2013an der Hochschule in Kehl absolviert und dort von 2015 bis 2018 berufsbegleitend den Master in Public Management aufgesattelt. Direkt im Anschluss fand Kern eine Anstellung als Sachbearbeiter im Bereich Personal und Organisation bei der Stadt Achern. Nach nur einem Jahr wurde ihm dort die Fachgruppenleitung Personal und Organisation übertragen.

- Anzeige -

Nach drei Jahren bei der Stadt Achern wechselte er im Mai 2016 nach Appenweier. Bis heute trägt er hier als Kämmerer die Verantwortung für die Finanzen der Gemeinde.

Neue Perspektive

Für die Leitung des Fachbereichs Zentrale Steuerung und Bürgerservice bei der Stadt Kehl habe er sich beworben, „weil mir diese Stelle sowohl persönlich als auch beruflich eine Entwicklungsperspektive bietet“, wird der 31-Jährige zitiert. Er wechsle damit zwar in ein anderes und breitgefächertes Aufgabengebiet, „die Zahlenwelt spielt jedoch in allen Bereichen eine Rolle“, ist er überzeugt – wirtschaftliches Denken helfe nicht nur im Bereich Finanzen, sondern in allen Aufgabenfeldern weiter.

Als Leiter des Fachbereichs Zentrale Steuerung werde er sich „sicher stark in die Haushaltsplanungen mit einbringen“. Gerade die vielfältigen Aufgaben, die im Fachbereich gebündelt sind, machen für Markus Kern den Reiz seiner neuen Führungsposition aus: „Ich habe schon immer gerne Gremienarbeit gemacht“, sagt er, „das passt gut in meine Vorstellungen“, meint er dazu, dass die Geschäftsstelle Gemeinderat zu seinem Aufgabenspektrum gehört und er damit auch direkter Ansprechpartner sowohl für die Gremiumsmitglieder als auch für die Ortsvorsteher ist.

Weitere Artikel aus der Kategorie: Achern / Oberkirch

vor 35 Minuten
Im Gegensatz zu Folgejahren
Während der Appenweier Haushalt 2021 noch ohne Neuverschuldung auskommt, muss die Gemeinde in den Folgejahren hohe Kredite aufnehmen. Dennoch ist sie in einer relativ guten Ausgangslage.
vor 4 Stunden
Ein Grundstücksbesitzer stellt sich quer
Damit in Mösbach endlich ein Baugebiet entstehen kann, muss nun noch eine Lösung für die Entwässerung gefunden werden. Ein Grundstücksbesitzer stellt sich quer.
vor 8 Stunden
Ungewöhnliches Projekt
Es ist ein äußerst ungewöhnlicher Anblick: Auf einem Feld in Diersheim „wachsen“ Stühle. Das Projekt geht auf einen bereits 2011 gegründeten Verein zurück. Was steckt dahinter?
vor 10 Stunden
Prozess gegen Yves R. läuft
Die Suche der Polizei nach Yves R. in Oppenau sorgte im Sommer 2020 für Schlagzeilen. Wir blicken mit Bürgermeister Uwe Gaiser auf diese Zeit zurück. Er vermutet, dass die Meinungen über den 32-Jährigen in der Stadt weiterhin geteilt sind.
vor 12 Stunden
Politikverdrossenheit in Haverfordwest
Der Austritt Großbritanniens aus der EU hat im Twinning Committee von Oberkirchs walisischer Partnerstadt keine Begeisterung ausgelöst. Die Politikverdrossenheit ist dort groß, was sich auch im Stadtrat zeigt.
vor 12 Stunden
E-Mobilität
Die Stadtwerke Oberkirch treiben die ökologische E-Mobilität voran  und stellen zwei neue Ladesäulen am Oberkircher Rathaus auf.
vor 12 Stunden
Leader-Initiative
Die Leader-Aktionsgruppe Mittelbaden bewirbt sich für eine zweiter Förderperiode. Damit will der Verein für Regionalentwicklung Ortenau bis 2027 weitere Projekte in der Region finanziell begleiten.
vor 12 Stunden
Leader-Aktionsgruppe Mittelbaden
Christen können an jedem dritten Freitag im Monat in einer ökumenisch ausgerichteten Andacht Kraft aus dem Glauben schöpfen. 
vor 12 Stunden
Manche Wege sind gesperrt
Der starke Schneefall hat dafür gesorgt, dass manche Bäume zur Gefahr geworden sind. Spaziergänger sollten nichts riskieren.
vor 19 Stunden
Handwerker mit Einzelhandelsgeschäften
Die Regelungen, unter welchen Bedingungen ein Handwerksbetrieb im Lockdown sein Einzelhandelsgeschäft öffnen darf, sind auch für Renchtäler Betriebe schwer zu durchschauen.
vor 23 Stunden
Es müssen nicht immer die Gipfel sein
Es müssen nicht immer die Gipfel des Schwarzwalds sein, um als Familie mal wieder richtig Spaß mit Schlitten und Schneebällen zu haben. Klar im Vorteil sind die Bewohner der Berghänge.
18.01.2021
Vermissen Menschen das Gemeindeleben?
Haben sich die Menschen durch die Einschränkungen an ein Leben ohne aktives Gemeindeleben gewöhnt? Nicht ohne Sorge blicken die Acherner Geistlichen auf die Zeit nach Corona.