»Runde Tisch Wirtschaft« Oberkirch

Arbeit der Wirtschaftsregion Ortenau vorgestellt

Autor: 
Rüdiger Knie
Lesezeit 2 Minuten
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04. Dezember 2014

(Bild 1/6) Den Vorträgen von OB Matthias Braun, WRO-Geschäftsführer Manfred Hammes und Oberkirchs Wirtschaftsförderin Nadine Klasen hörten die Teilnehmer gespannt zu. ©Rüdiger Knie

Der »Runde Tisch Wirtschaft« der Stadt Oberkirch bot wieder die Möglichkeit zum intensiven Fachsimpeln. Rund 120 Vertreter aus der Oberkircher Wirtschaftswelt nahmen das Angebot wahr.

Es ist ein Termin, den sich viele Unternehmer und Geschäftsführer vormerken: Der Runde Tisch Wirtschaft bringt Kommunalpolitiker, Verwaltungsmitarbeiter und Unternehmensvertreter an einem Tisch zusammen. In diesem Jahr war die Zusammenkunft besonders attraktiv, da sich neben der gastgebenden Firma, dem Hotel Alm in Ödsbach, auch die neue Wirtschaftsförderin Nadine Klasen vorstellte.
Als Gastreferent war Manfred Hammes gekommen. Der Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Ortenau (WRO), vertritt inzwischen die Interessen von 53 Kommunen und 150 Firmen aus der Region. Eines der neuen Mitglieder ist seit diesem Jahr die Oberkircher Firma Ruch Novaplast.
Was die WRO mit ihren 3,5 Stellen für die Ortenau tut, erläuterte Hammes in einem unterhaltsamen Vortrag. Das reicht von der Unterstützung bei der Fachkräftesuche bis zur Vermarktung von Gewerbebieten.
Auf 15 Messen und rund 50 Veranstaltungen rührt die WRO die Werbetrommel für den Standort. Das dabei die heimischen Produkte im Vordergrund stehen, erschien den  Zuhörern selbstverständlich. Ein Raunen ging deshalb durch den Saal mit über 120 Zuhörern, als Hammes über die Messeaktion »Ortenau – das Land wo Milch und Honig fließen« sprach. Bei dieser Aktion zur Fachkräfteanwerbung erhalten Standbesucher eine kleine Flasche Milch und ein Gläschen Honig. Letzterer wird allerdings in Norddeutschland eingekauft, »weil wir hier niemanden gefunden haben, der Honig in so kleinen Gläsern für uns abfüllt.«
Regionales Symbol
Bei mehreren Tausend verteilten Präsenten ist dies ein Umsatzfaktor und ein Symbol für Regionalität. Hammes hofft deshalb, bald heimische Imker zu finden, von denen er den Honig beziehen kann. 2015 startet die WRO eine weitere Runde zur Energieeffizienzberatung von Mitgliedsunternehmen mit dem Landesprogramm Ecofit. Dabei können unter Umständen sechsstellige Eurobeträge eingespart werden, wie Hammes am Beispiel eines Betriebs aufzeigte. »Fürs kommende Jahr haben wir noch zwei Plätze frei«, klärte er auf.
Aus einem Arbeitskreis des WRO-Wirtschaftsbeirates ist die Gründung der Bildungsregion Ortenau (BRO) hervorgegangen. Deren Ziel ist es, Bildungseinrichtungen enger mit der Wirtschaft zu verzahnen. Aktuelles BRO-Projekt ist die Erstellung eines Bildungsatlasses, der sämtliche Bildungseinrichtungen und -initiativen auflistet.

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