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Auch in Lautenbach wird das Wasser 2024 teurer

Redaktion
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07. Dezember 2023
Das Thema Wasser war Thema im Lautenbacher Gemeinderat. 

Das Thema Wasser war Thema im Lautenbacher Gemeinderat.  ©Archivfoto: Daniel Wunsch

Der Lautenbacher Gemeinderat stimmte einer fälligen Gebührenkalkulation mit Gebührenanpassung für den Eigenbetrieb Wasserversorgung Lautenbach in seiner Sitzung zu.

Lautenbach (rv). Fällig wurde die Gebührenkalkulation mit Gebührenanpassung für den Eigenbetrieb Wasserversorgung Lautenbach. Berechnungsgrundlage sind die Betriebsausgaben von 282.500 Euro gegenüber den Betriebseinnahmen von 35.700 Euro. Dies bedeutet einen ungedeckten Aufwand von 246.800 Euro.

Im Jahr 2025 beträgt der ungedeckte Aufwand 244.900 Euro. Somit entsteht für die Jahre 2024 und 2025 ein Gebührenbedarf von 491.700 Euro. Nach Abzug der Grundgebühren (Zählermiete) von 22.000 Euro verbleibt ein Aufwand von 469.700 Euro. Bei einem durchschnittlichen Wasserverbrauch von 154.000 Kubikmeter wird die Wassergebrauchsgebühr ab dem 1. Januar 2024 auf 3,29 Euro pro Kubikmeter festgesetzt. 2023 waren es noch 2,99 Euro pro Kubikmeter, heißt es.

Bürgermeister Thomas Krechtler verwies darauf, dass die Kosten im Eigenbetrieb Wasserversorgung in den vergangenen Jahren trotz etwas steigender Wasser-
entnahmen noch deutlicher gestiegen sind. Ursächlich seien hier nicht nur die erheblich angestiegenen Energie- und Materialkosten, sondern auch die notwendigen Investitionen in den Hochbehälter sowie in die Qualität und Sicherheit der Trinkwasserversorgung, beispielsweise auch in die erforderlichen Notstromaggregate.

Anfälliger für Rohrbrüche

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Gleichzeitig sei das großflächige Wassernetz in Lautenbach im Hinblick auf die Länge auch anfälliger für Rohrbrüche. Die Kosten für deren Behebung seien insbesondere in den vergangenen zwei Jahren enorm gestiegen. Trotz allem gelte es zu berücksichtigen, dass das qualitativ hochwertige Trinkwasser mit 0,3 Cent pro Liter immer noch sehr günstig sei. Gleichsam sei es gelungen, die Abwassergebühren nunmehr bereits seit mehr als zehn Jahren konstant zu halten. Der Gemeinderat stimmte der notwendigen Änderung der Wasserversorgungssatzung zum 1. Januar 2024 zu.

Außerdem wurde die Betriebssatzung dahingehend geändert, dass der bisherige Eigenbetrieb Wasserversorgung Lautenbach um den Betriebszweck der Erzeugung regenerativer Energien erweitert wird. Ab 1. Januar 2024 wird er unter der Bezeichnung Wasser & Energie Lautenbach als Eigenbetrieb weitergeführt.

Im Eigenbetrieb Abwasser ist im Wirtschaftsplan 2023 eine Kreditermächtigung zur Auszahlung für getätigte Investitionen von 54.000 Euro eingeplant, die auch benötigt werden. Darüber hinaus besteht aus Vorjahren ein Trägerdarlehen aus dem Kernhaushalt für den Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung von 84.000 Euro. Da der Kernhaushalt diese Mittel zur Finanzierung der Mehrkosten der Hallensanierung benötigt, soll nun das Darlehen in ein Bankdarlehen umgeschuldet werden.

Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung für den Eigenbetrieb Abwasser auf Vorschlag von Kämmerer Frank Spengler ein Darlehen von 138.000 Euro (54.000 Euro plus 84.000 Euro) zum Zinssatz von vier Prozent und 30 Jahren Laufzeit aufzunehmen. Des Weiteren soll die Verwaltung das Trägerdarlehen von 84.000 Euro an den Kernhaushalt zurückzahlen, hieß es aus dem Rat.

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