»Feine Sache«

Auch Sasbachwalden unterstützt Freizeitbus zur Hornisgrinde

Autor: 
Michaela Gabriel
Lesezeit 2 Minuten
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18. Januar 2019
In den warmen Monaten 2018 wurden die Freizeitbusse zur Hornisgrinde gut genutzt. Im Bild eine Haltestelle in Sasbachwalden.

In den warmen Monaten 2018 wurden die Freizeitbusse zur Hornisgrinde gut genutzt. Im Bild eine Haltestelle in Sasbachwalden. ©Michaela Gabriel

Der Freizeitbus wird auch in Sasbachwalden gut angenommen. Die finanzielle Unterstützung setzt der Ort daher fort.

 3752 Euro steuert Sasbachwalden für den Betrieb von Bussen an Wochenenden und Feiertagen im Jahr 2018 bei. Die Panoramalinie von Achern über Sasbach, Sasbachwalden und den Mummelsee bis zur Hornisgrinde wird vom 1. Mai bis Allerheiligen betrieben, genau wie die Naturerlebnislinie von Oppenau zur Hornisgrinde.

Von den Gesamtkosten in Höhe von knapp 60 000 Euro trugen die Fahrgäste selbst weniger als 15 000 Euro. Die restlichen 45 000 Euro werden zwischen dem Ortenaukreis und den beteiligten Kommunen aufgeteilt, erklärte Hauptamtsleiter Jürgen Zeilfelder. »Das bezahlen wir gern«, sagte Bürgermeisterin Sonja Schuchter am Mittwoch. »Das ist eine feine Sache, ich sitze selbst oft drin«, bekräftigte Hans-Martin Hockenberger.

Das Landratsamt gibt die Zahl der Fahrgäste auf beiden Linien in der Saison 2018 mit rund 31 000 an. Das sei eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 2400 Fahrgäste oder 8,5 Prozent. Das Angebot möchte der Kreis bis zur Umsetzung des Verkehrskonzeptes für den Nationalpark aufrechterhalten. Er bat deshalb auch die Gemeinde Sasbachwalden um eine weitere Kostenzusage für 2019 und 2020. Der Gemeinderat stimmte zu, weiterhin jährlich bis zu 4000 Euro mitzutragen.

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In nicht-öffentlicher Sitzung hat der Gemeinderat festgelegt, wie viel die neuen Bauplätze unterhalb des Gasthauses Schwarzwaldperle auf der Brandmatt kosten sollen. Der Quadratmeterpreis wird bei 125 Euro liegen. Die Singakademie Ortenau probt auch 2019 im Kurhaus Alde Gott. Dafür wurde der jährliche Mietpreis festgelegt.

Mit 59 km/h statt 30

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle am Beginn der 30er-Zone in der Talstraße wurden Mitte Dezember 1330 Fahrzeuge erfasst, erfuhr der Rat noch. 229 Autos fuhren zu schnell, das schnellste war mit 59 km/h unterwegs. Mit diesen Kontrollen sei immer wieder zu rechnen, so die Bürgermeisterin.

Das neuen Angebot »Car Sharing« laufe noch nicht so gut, erklärte Sonja Schuchter auf Nachfrage von Gemeinderat Hubert Doll. »Ich nutze es. Es ist einfach und praktikabel«, sagte seine Fraktionskollegin Heidi Spinner. Es sei sinnvoll, darauf mehr aufmerksam zu machen.

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