Autorennetzwerk Sasbachwalden

Autorenlesung im »Bischenberg« mit Akkordeonklängen

Autor: 
Regina de Rossi
Lesezeit 2 Minuten
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12. Januar 2018
Josef Wilhelm, Peter Winter und Ronja Erb (von links) gestalteten die jüngste Lesung des Autorennetzwerks im Bücherhotel Bischenberg.

Josef Wilhelm, Peter Winter und Ronja Erb (von links) gestalteten die jüngste Lesung des Autorennetzwerks im Bücherhotel Bischenberg. ©Regina de Rossi

Die Auftaktveranstaltung im neuen Jahr am Sonntagnachmittag des Autorennetzwerks Ortenau-Elsass bot diesmal neben Literatur auch Akkordeonklänge.

 Es war ein unterhaltsamer Nachmittag am Sonntag im Bücherhotel Bischenberg in Sasbachwalden. Eingeladen hatte zur ersten Veranstaltung im neuen Jahr das Autorennetzwerk Ortenau-Elsass. Einmal im Monat heißt es auch in diesem Jahr ab 16 Uhr »Lesungen und Musik am Sonntagnachmittag«. Mitglieder des Autorennetzwerkes unter Führung von Karin Jäckel aus Oberkirch bieten Spannendes und  Unterhaltsames aus eigener Feder.

Mit Akkordeon begleitet

Dieses Mal gab es Text und Musik aus ein- und derselben Feder. Der Lahrer Autor Peter Winter, seines Zeichens studierter Philosoph, hatte zu seinen Leseproben auch selbstgedichtete Lieder dabei, die er auf dem Akkordeon begleitete. Dabei bewegt er sich gerne auf kabarettistischem Terrain mit schelmischem Augenzwinkern. »Der Fleck« ist wohl jedem ans Herz gegangen, dessen Kinder das elterliche Haus verlassen haben, um ins eigene Leben zu stolpern. Zurück bleibt ein Fleck, einer der sich zeigt, wenn man das Poster abnimmt, der erscheint, wenn das Umräumen angesagt ist. Elternrolle und Beziehungsprobleme, digitale Medien oder Weltuntergangsstimmung. Peter Winter servierte mit »Der Cocktail« ein Kaleidoskop menschlichen Seins.

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Ronja Erb lebt mit ihrer Familie in Straßburg. Für ihre beiden Kinder hat sie bereits ein Kinderbuch veröffentlicht, beruflich ist sie in der Rechtswissenschaft zu Hause. Erb hatte einen spannenden Auszug aus ihrem ersten Roman mitgebracht, der mitten hinein in die Savannen des heißen Afrikas führt. Ihre Lesung aus dem Buch »Mit Weite im Herzen« untermalte sie mit Bildern und gewann viele interessiere Zuhörer. 

Direkter Dialekt

Der Dialekt darf bei diesen Lesungen nicht fehlen und so kam der ehemalige Ortsvorsteher von Mösbach, Josef Wilhelm, zu Wort, der in seiner erfrischenden Art Erinnerungen an vergangene Zeiten und Begebenheiten wachrief, die so manchen anrührte. Längst ist er bekannt als Mundartdichter vom Lochhof. Es sei ihm ein Herzensanliegen, die Sprache, die seine Kindheit prägte, weiter zu geben, denn »nur dä Dialekt isch so korrekt direkt«.

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