Beginn der Umsetzung des "Neun-Punkte-Programms"

Bauarbeiten in Sasbach gehen bis in den Herbst

Autor: 
Roland Spether
Lesezeit 3 Minuten
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18. April 2019
Die umfassendste Infrastrukturmaßnahme in Sasbach seit Jahrzehnten kann beginnen, der Spatenstich ist vollzogen, von links Rolf Hauser, Roland Geßler, Leiter des Straßenbauamts im Ortenaukreis, Landrat Frank Scherer, Bürgermeister Gregor Bühler, Alois Huber und Andreas Kienzler.

Die umfassendste Infrastrukturmaßnahme in Sasbach seit Jahrzehnten kann beginnen, der Spatenstich ist vollzogen, von links Rolf Hauser, Roland Geßler, Leiter des Straßenbauamts im Ortenaukreis, Landrat Frank Scherer, Bürgermeister Gregor Bühler, Alois Huber und Andreas Kienzler. ©Roland Spether

»Der Spatenstich bei der Ochsen-Brücke bedeutet für uns als Gemeinde Sasbach den symbolischen Startschuss für die umfassendste Infrastrukturmaßnahme seit Jahrzehnten«, betonte Sasbachs Bürgermeister Gregor Bühler am Dienstagnachmittag. 

Bürgermeister Gregor Bühler war die Freude über den Beginn der Umsetzung des »Neun-Punkte-Programms« entlang der Bühler Straße sichtlich anzusehen, zumal Landrat Frank Scherer vor Ort war, sich als erster in das neue »Goldene Buch« der Gemeinde eintragen durfte und betonte, dass der Ortenaukreis in das neue Brückenbauwerk, die Querungshilfe und die Deckensanierung der Straße 750 000 Euro investiert. Vom Land Baden-Württemberg kommen nochmals 265 000 Euro aus dem Kommunalen Sanierungsfonds Brücken. Nach den vorbereitenden Arbeiten soll die  Baumaßnahme und damit auch die Vollsperrung der Bühler Straße im nördlichen Bereich nach Auskunft des Landrates am 6. Mai beginnen und bis in den Herbst hinein dauern. Dabei ging der Blick zu den Vertretern der Baufirmen Peka (Andreas Kienzler) und Huber-Bau (Alois Huber) und Frank Scherer zeigte sich zuversichtlich, dass der anvisierte Zeitplan eingehalten und die Bühler Straße dann wieder durchgängig befahrbar ist.  Die Gemeinde Sasbach geht von einer Fertigstellung aller Maßnahmen im November oder Dezember aus. 

»Nicht ausreichend«

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Die Notwendigkeit des Brückenneubaus begründete Frank Scherer damit, dass die »Ochsen-Brücke« bei der letzten fachlichen Untersuchung in einem »nicht ausreichenden Zustand« bezüglich der Standfestigkeit und Verkehrssicherheit erhalten habe. Es sei dringender Handlungsbedarf beim Brückenbauwerk angesagt, zumal die Hauptstraße in Sasbach von geschätzten 12 000 bis 14 000 Fahrzeuge täglich frequentiert werde und die Brücke nur eine Traglast von 45 Tonnen – Neubau 60 Tonnen – aufweise.  

Vom Brückenbau über die Leitungssysteme bis hin zur Querungshilfe am nördlichen Ortseingang, der Schutzstreifen für Radfahrer, dem Gehweg und der schnellen Datenautobahn reichen die Baumaßnahmen entlang der »Lebensader« mitten in Sasbach, so Gregor Bühler. Besonders hob er hervor, dass die Umsetzung des Projektes ein gutes Beispiel dafür sei, dass man auch zügig etwas entscheiden und verwirkliche kann. »Vor gerade einmal sieben Monaten gab es die ersten Gespräche zwischen Landratsamt und der Gemeinde Sasbach«. Der Bürgermeister führte dies darauf zurück, dass die Verantwortlichen in den Ämtern, Büros und Firmen schnell und gut zusammen arbeiteten. Nicht zuletzt war es auch der Gemeinderat, der schnell das Großprojekt mit neun Einzelmaßnahmen auf den Weg brachte. Ein großes Lob ging an die Mitarbeitern der Gemeinde, Bautechniker Christoph Karcher, Hauptamtsleiter Daniel Retsch, Wassermeister Markus Käshammer und Kanalaufseher Markus Doninger, die mit für die »tolle Mannschaftsleistung« vom Landrat, über den Kreistag bis hin zur Gemeinde Sasbach beitrugen. 

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