Matto Barfuss in Freistett

Bei Filmpremiere steht dieses Mal der Leopard im Fokus

Autor: 
Alwxander Schütt
Lesezeit 3 Minuten
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14. Oktober 2019
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Matto Barfuss stellte in seinem Kunsthaus den Film „Geister der Savanne“ vor. ©Alexander Schütt

Der Gepardenmann Matto Barfuss hat am Samstag in seinem Kunsthaus in Freistett seinen neuen Film, „Maleika erzählt, Geister der Savanne“, den er in Zusammenarbeit mit seiner Frau Martina Jandová gedreht hat, in einer exklusiven 52-minütigen Filmpremiere der Öffentlichkeit vorgestellt. 

Die Besucher erhielten einen atemberaubenden und bewegenden Einblick in die faszinierende Welt der Geparden und Leoparden in der Kalahari-Wüste in Botswana. Das Motto des Abends lautete „Eye of the Leopard“. 

Die Arbeit zu diesem Film habe viele Jahre angedauert und es sei auch nicht einfach, die Leoparden vor die Kamera zu bekommen, so der Tierfilmer Matto Barfuss. Das Drehen eines Kinofilms im Disneystyle mit den faszinierenden Großkatzen, sowie die große Leinwand an sich seien seit jeher ein Kindheitstraum gewesen, so Matto Barfuss. 

Anschließend hatten die Premierengäste die Möglichkeit, anhand einer Führung von Matto Barfuss die Galerie unter anderem mit einer Ausstellungsfläche über drei Ebenen zu besichtigen. Die Besucher erwarteten lebendige Bilder voller Emotionen sowie selten gezeigten Frühwerke. 

Das Kunsthaus wird im November des Jahres 2020 seit 20 Jahren bestehen, so Gepardenmann Matto Barfuss. Das Kunsthaus ist ein kreatives Zentrum für die Malerei, die Filmemacherei, die Fotografie, das Zeichnen und ein Filmstudio des Künstlers Matto Barfuss.  

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Im Film „Geister der Savanne“ haben die Zuschauer das Zusammenleben, aber auch die Unterschiede von Geparden und Leoparden sehen können. Über 50 Prozent der jungen Leoparden sterben, da ihre Eltern leider nicht genug Nahrungsbeute in der Wildnis auftreiben können, so Matto Barfuss. Weltweit gibt es daher nur noch 500 000 Leoparden. Ihre natürlichen Feinde wie die Flusspferde erreichen hierbei jeweils ein „Kampfgewicht“ von zwei Tonnen. 

Das Leben der Geparden habe sein Leben verändert, so Matto Barfuss. Der „Tag der offenen Tür“ mit Führungen im Kunsthaus am Sonntag sei der Startschuss für eine zukünftig verstärkte Integration und Teilhabe der Bevölkerung am Entstehungsprozess der Projekte gewesen, so der Künstler Matto Barfuss. Das Kunsthaus hat unter anderem die Aufgabe, die eigene Stiftung „Go wild Botswana“ anhand der Schaffung einer 500 Kilometer langen Baumlinie entlang des südlichen Wendekreises über die nächsten zwölf Jahre zu unterstützen.  Der südliche Wendekreis, der sich rund 500 Kilometer durch das südliche Botswana zieht, ist geprägt von Trockenheit und scheinbarer Trostlosigkeit.

Experten im Überleben

Dennoch leben dort Menschen und Tiere, die allesamt Experten im Überleben sind. Im Gebiet selbst gibt es zwei große Schutzgebiete. „Green Belt Botswana“ wird im Laufe der nächsten zehn Jahre eine rund zehn Meter breite Baumlinie mit arid-resistenten Bäumen pflanzen. 

Mit einem Wildlife-Bildungsprogramm, einem Schulbuch und Schulaktionen, Hilfen gegen „Mensch-Tier Konflikte“, dem Bau von raubkatzensicheren Viehkralen für die Farmer und Programmen für die Buschleute, um sie in Naturschutz und Tourismus zu integrieren wird dieses riesige „Landschaftskunstwerk“ mit Leben gefüllt werden. Ziel ist ein nachhaltiger Schutz eines einmaligen Lebensraums in der Kalahari, für Menschen, Tiere und die Geparden.

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